September 5, 2019

Angst vor Veränderung: 12 Dinge, die (wirklich) helfen

Möchtest du die Angst vor Veränderung loswerden und sie durch ein aktives Leben nach deinen Vorstellungen ersetzen?

Dann bist du hier genau richtig.

Kennst du das Gefühl, es gäbe keinen Weg mehr zurück? Die Zweifel, ob wir nicht einen riesigen Fehler gemacht hätten?

Von Tag zu Tag steigt die Angst vor dem Unbekannten und die Angst, etwas altes, gutes, bekanntesunwiederbringlich zu verlieren.

Diese Ängste halten uns von Veränderung ab, sogar wenn die jetzige Situation alles andere als ideal ist.

Die Gedanken fangen an zu kreisen:

  • “Wie wird das nur alles werden?”
  • “Kann ich mit den neuen Herausforderungen überhaupt umgehen?”
  • “Habe ich gerade die komplett falsche Entscheidung getroffen?”
  • “Werde ich etwas vermissen?”
  • “Komme ich mit den neuen Kollegen klar?”
  • “Werde ich noch genügend Zeit für mich selbst haben?”

Manchmal bleiben wir sogar in der unangenehmen Situation, weil wir mehr Angst vor der Veränderung als Lust auf etwas Neues haben.

Das liegt vor allem an einer Sache: Wir denken, diese Veränderungen, nicht bewältigen zu können.

Es kommt uns so vor, als würde unser Leben nach der Veränderung noch schlechter werden.

Doch wir können die Angst vor der Veränderung überwinden– und uns so Schritt für Schritt für ein neues, spannendes Leben öffnen.

In diesem Artikel teile ich 12 Übungen, Tipps und Mindset-Hacks mit dir, durch die deine Angst vor Veränderung ihren Schrecken verliert.

Los geht’s.

Woher die Angst vor Veränderung (wirklich) kommt – eine Gedankenspirale aus Eventualitäten

Jeder Mensch will im Leben vorankommen.

Wir wollen es nicht passiv an uns vorbeiziehen lassen – sondern aktiv gestalten.

Gleichzeitig fühlen wir uns auch sehr wohl in alten, vertrauten Umständen. 

Wir wollen uns verändern, haben aber Angst, die Kontrolle zu verlieren und uns ins Unbekannte vorzuwagen.

Ein Dilemma. 

Doch die Angst vor Veränderung entstehen ausschließlich in unseren Gedanken. 

Wenn wir uns für Stunden in diesen Kopf-Horrorfilmen verheddern, dann ist es kein Wunder, wenn wir oft ängstlich sind.

Wir sind dann nicht mehr in der Lage, klar zu denken. Der Kopf ist voller Katastrophen – und wir mitten drin.

Die Stimme der Vernunft wird immer leiser und die Gedanken im gleichen Atemzug immer extremer. 

Kopfkino deluxe.

Wir gehen ein Szenario nach dem nächsten durch – oft ohne es bewusst zu bemerken. 

Wieso uns Veränderung so angsteinflößend vorkommt

Die Krux ist die: An jedem Gedanken hängt ein Gefühl. 

  • Haben wir angsteinflößende Gedanken – fühlen wir Angst.
  • Haben wir traurige Bilder im Kopf – fühlen wir uns traurig.

Daher müssen wir uns immer schlechter zu fühlen, je tiefer wir in diesen Gedankenstrudel abtauchen.

Und trotzdem tun wir es alle (ich übrigens auch).

Wir denken daran, wie wir unser Leben ruinieren, wenn wir uns nicht augenblicklich verändern – und im nächsten Augenblick denken wir, unser Leben zu ruinieren, wenn wir uns verändern.

Wir sehen unsere Traurigkeit, wenn alles so bleibt, wie es ist. 

… und den ganzen Stress und dier Herausforderungen einer Veränderung, der wir sicherlich nicht standhalten können.

Das würde uns, so ist sich unser Verstand sicher, wieder brutal runterziehen. 

Wir spinnen uns eine belastende Situation nach der anderen zurecht, bis hin zum völligen Scheitern unserer Existenz. 

Dann fühlen wir uns völlig unfähig, dem Leben zu begegnen oder zu Handeln. 

Doch dieses Muster lässt sich von hier auf gleich abschalten – wenn du deinem Verstand auf die Schliche kommst.

… ließ schnell weiter und erfahre im nächsten Absatz, wie das geht. 

1. Komme deinem Verstand auf die Schliche – und überwinde so deine Angst vor Veränderung

Angst vor Veränderung - Gedankenchaos

Wie du siehst ist es schwer, so auf einen grünen Zweig zu landen. Die Stimme da oben wird einfach immer weiterplappern. 

Bis… ja bis du ihr auf die Schliche kommst. 

Denn der einzige Ort, an dem all diese Geschichten exisiteren, ist unser Oberstübchen.

Und wenn wir mal ehrlich sind: zu 99,9% werden diese Befürchtungen niemals eintreten. 

Trotzdem hemmen uns solche Gedanken maßlos, Veränderungen endlich einmal anzupacken.

Auch wenn sie de facto noch nicht eingetreten sind.

Unser Verstand will uns verklickern, dass die Katastrophe zu 100% unvermeidlich ist.

Irgendwas passt hier nicht ganz so zusammen, wenn du mich fragst. 

Niemand kann negative Gedanken einfach abstellen – aber du kannst etwas anderes tun

Hast du schon einmal versucht, solche Gedanken dauerhaft abzustellen?

Habe ich auch…

Hats geklappt? Bei mir nicht so wirklich. Für eine kurze Zeit vielleicht. Aber schwups, sind sie wieder da. 

Dieses positive Denken LINK funktioniert gerade dann nicht, wenn wir sowieso schon getresst sind und starke Emotionen haben.

Was wir aber tun können ist, uns der Gedanken bewusst zu werden. 

Wenn wir erkennen, dass es dort diese Stimme gibt und sie beobachten, anstatt komplett von ihren Horrorvisionen mitgezogen zu werden, dann lösen wir uns langsam aber aus ihrem Schwitzkasten.

Aus einer nüchternen, ruhigen Position herausbetrachtet können wir niemals mit Sicherheit wissen, ob all diese Horrorvorstellungen wirklich eintreffen werden.

Doch wenn wir so unbewusst von diesen Gedanken eingewickelt werden, anstatt sie zu beobachten – dann glauben wir ihnen den ganzen Bullshit.

… gar nicht gut.

Wenn du stattdessen sehen kannst dass dort die Gedanken sind – und du hier bist – dann bist du frei von diesen Gedanken.

Dann ist sie wie monotone Fahrstuhlmusik – anstatt Dauerbeschallung aus der ersten Reihe eines Rockkonzerts.

Was wäre, wenn auf einmal alles gut geht?

Wir haben übrigens nicht nur Angst davor, zu Scheitern. Wir haben mindestens genauso viel Angst vor Erfolg.

Denn dann würde unsere vertraute Welt auf einmal auch starkte Veränderungen aushalten müssen – dann kommen Ängste, ob wir diesen neuen Stress und Druck wohl aushalten könnten.

“Werde ich da nicht wieder genauso von runtergezogen und fühle mich dann mies?”

Du siehst, auch bei vermeintlich guten Ergebnissen fällt deinem Verstand nichts besseres ein, als negative Gedanken zu produzieren.

Wenn du noch einen Beweis brauchtest, ihn nicht ganz so ernst zu nehmen, hier hast du ihn 🙂

2. Akzeptiere, dass du Angst vor der Veränderung hast

Je mehr wir unsere Angst ablehnen, desto unangenehmer wird sie.

Erlaube dir daher zu allererst, Angst vor Veränderung zu haben. Denn das ist vollkommen menschlich. 

Jeder Mensch hat Angst. Nur einige lassen sich davon mehr beeinflussen, als andere.

Das Problem mit Ängsten ist: Wir steigern uns gerne mal rein. 

Dann liegen wir in unserem warmen, sicheren Bett – und fühlen uns trotzdem so, als würde die Welt morgen untergehen.

Oh oh…

Es entsteht der Eindruck, wir könnten da absolut nichts gegen tun. 

Wieso ist das überhaupt so?

Weil wir glauben, das gäbe uns Sicherheit. Wir meinen, wir könnten dem Unheil doch noch entgehen, je intensiver wir darüber nachgrübeln.

aber liegst du nicht gerade sicher in deinem Bett? Wäre es möglich, dass diese Ängste gerade ein wenig übertreiben?

Das ist sehr gut möglich – und trotzdem kommt uns das Leben schier unaushaltbar und wirklich gefährlich vor.

3. Deine Angst ist nicht unangenehm, sondern ein Zeichen für unwahre Gedanken

Was wäre, wenn deine Angst vor Veränderung nicht heißen würde, dass die Zukunft wirklich schlechter wird, sondern dass du gerade deinen Gedanken ein wenig zu viel Bedeutung gibst?

Immer, wenn du Angst fühlst, dann kannst du dir sicher sein, dass da gerade zu viele und zu schnelle Gedanken in deinem Kopf herumflitzen.

Das einzige, was du dann tun darfst ist,ein wenig Abstand zu gewinnen und sie für den Moment weniger ernst zu nehmen.

Ich weiß, sie haben magnetische Anziehungskaft. 

Doch hier liegt dein Weg weg von der Angst vor Veränderung hin zu innerer Ruhe und Gelassenheit.

Je mehr du der Beobachter bist, desto weniger wirst du von deinen Ängsten kontrolliert.

Desto weniger werden sie dich stressen und dein Handeln und deine Entscheidungen beeinflussen.

4. Wie du ein “An Neues Anpassen” – Weltmeister wirst

Angst vor Veränderung - Schritt für Schritt

Wir haben so große Angst vor Veränderung, weil wir glauben jetzt schon alles vorhersagen zu müssen.

Wir haben dein Eindruck, in Gedanken auf jede Eventualität vorbereitet sein zu müssen.

So drehen sich die Gedanken – sie meinen es gut mit uns. Sie wollen uns bestmöglich auf die Veränderung vorbereiten.

Doch das Leben lässt sich nicht vorhersagen. Je mehr wir 17 Schritte weiterdenken und alle Katastrophen + unsere Reaktion vorhersagen wollen – desto unentspannter werden wir.

Doch ich durfte die Erfahrung machen, dass das gar nicht nötig ist. 

Wenn wir den ersten Schritt machen, dann ergibt sich ganz oft der nächste Schritt. 

… das geht immer so weiter. 

Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt

Wenn wir uns auf den Schritt vor uns konzentrieren – dann brauchen wir das ganze, angstmachende Gedankenchaos über Schritt #27 nicht. 

Denn was der Schritt #27 sein wird, erfahren wir bei Schritt #26. So leben wir mehr im Moment und so entsteht Flow.

Du hast deine gesamte Energie für den jetzigen Schritt zur Verfügung, anstatt 85% der Energie mit Grübelein zu verschwenden. 

Vertraue darauf, dass du zur Richtigen Zeit die richtigen Dinge tun wirst – und zwar ohne dass du dir dafür hart den Kopf zerbrechen musst.

Verweile auch dann im Hier und Jetzt, wenn der nächste Schritt noch nicht offensichtlich ist. 

Er wird kommen.

Wenn du so lebst, musst du nie mehr Angst vor der Veränderung haben, denn alles, was du wissen musst, ist der nächste Schritt. 

Mehr dazu kannst du übrigens in meiner Podcastfolge erfahren.

Hier direkt anhören:

5. Schritt für Schritt die Kontrolle loslassen (und sie somit viel stärker gewinnen)

Wenn wir Angst vor etwas Neuem haben, dann haben wir in Wahrheit Angst vor Kontrollverlust.

Veränderung ist immer der große Schritt uns Unbekannte.

  • Kann ich mit den neuen Herausforderungen umgehen?
  • Werde ich das bereuen?

Ich sag es nicht gerne, aber niemand kann dir garantieren, dass es klappt und du damit zurechtkommst.

Das kann sich so anfühlen, wie der freie Fall ins Nichts. 

Doch in Wahrheit lässt sich das Leben nur bedingt kontrollieren (meiner Meinung nach gar nicht). Du kontrollierst es auch nicht, wenn du in deinem sicheren zu Hause sitzen bleibst.

Dann kontrollieren deine Ängste dich zu 100%.

Was wäre, wenn du Schritt für Schritt diesen Wunsch nach Kontrolle loslässt?

Wie du dich ohne Angst dem Leben hingeben kannst

Wenn du dich dem Leben hingibst und jedem einzelnen Schritt deine volle Aufmerksamkeit gibst, anstatt so sehr im Denken zu sein.

Wie würde dein Leben aussehen, wenn du darauf vertraust, dass du in der richtigen Situation schon die richtigen Dinge tun wirst (und bei jedem Schritt lernst)?

Wie würdet du dich fühlen, wenn du wüsstest, dass es kein Scheitern, sondern nur Lernen gibt?

Was wäre, wenn du bemerkst, dass es all diese schrecklichen Dinge nur in deinem Kopf gibt, und das Hier und Jetzt dir mehr Gelassenheit und Lebensfreude gibt?

Löse dich von dieser krassen Identifikation mit deinen Gedanken. Lerne, dem Leben (und dir) wieder mehr zu vertrauen. 

6. Erlaube dir, dich jetzt schon wohlzufühlen

Ich bin der festen Überzeugung, dass sich jeder Mensch seine Lebensumstände (bewusst oder unbewusst) so gestaltet, wie er sie haben will.

Das heißt, wenn du dich in einer Situation befindest, die du vordergründig nicht so gerne magst – hintergründig gibt es doch Gründe dafür.

Erlaube dir doch einfach, diese Vorzüge auch mal zu genießen. 

  • Wenn du einen bequemen, aber nicht so gut bezahlten Job hast – genieße sie Bequemheit – anstatt dich über das wenige Geld zu ärgern.
  • Wenn du gerade keinen festen Job hast, dann ändere das. Genieße aber zwischenzeitlich aber die viele Zeit, die du für dich hast.

Wenn du gerade in deinem Leben an einem Punkt bist, wo du auch ohne Neuerungen und Veränderungen zufrieden bist – dann lass dich nicht stressen.

Lasse deine Erwartungen (und die anderer) einfach mal Erwartungen sein, und schalte einen Gang runter.

Das heißt nicht, dass diese Umstände ewig so bleiben müssen. Jedoch hast du sie dir nicht ohne Grund so erschaffen. 

Erlaube dir, sie jetzt zu genießen.

7. Löse dich von den Erwartungen anderer

Wieso willst du dich überhaupt verändern? 

Kommt der Wunsch nach einem besseren, interessanteren Leben aus dir – oder rennt du nur einem Idealbild der Gesellschaft hinterher?

Am Ende des Tages ist es dein Leben. Du kannst entscheiden. 

Ich habe ein paar alte Freude, die sind niemals aus unserer Heimatstadt herausgekommen. 

Die Jungs und Mädels machen da ihre Jobs, gründen ihre Familien, ohne jemals die Welt gesehen haben.

Und weißt du was? Die sind damit echt zufrieden, weil sie sich dafür entschieden haben. 

Mach dein Ding – mit Veränderung oder ohne

Die machen ihr Ding – und ihnen ist es egal, dass die Gesellschaft sagt, man müsse 3 Weltreisen gemacht, einen Job mit Prestige und eine hippe Wohnung in einer Top10 Großstadt auf der Welt haben.

Muss man eben nicht um glücklich zu sein.

Ich glaube es macht viel mehr Sinn, sein Ding zu machen, auch wenn andere Menschen große Erwartungen haben.

Schaue mal, ob die Gesellschaft oder andere Menschen dich subtil unter Druck setzen, etwas zu verändern – du aber am Ende deinen jetzigen Lebensstil ganz angenehm findest.

Wenn du ein wenig sozialen Druck aushalten kannst, dann erschaffst du dir so dein Leben, und stresst dich nicht in etwas, was andere für dich wollen.

8. Was tun, wenn du dich von der Veränderung überfordert fühlst

Angst vor Veränderung - Überforderung

Ich gebe zu, das Leben hat die Tendenz uns viele Herausforderungen auf einmal zu geben.

Wenn du dich vom Leben und der Veränderung in kurzer Zeit überfordert fühlst, dann mach mal eine Pause.

Wir meinen, je hektischer wir handeln und vor allem, je angestrengter wir nachdenken, desto besser können wir mit dem Leben zurechtkommen.

Meiner Erfahrung nach ist genau das Gegenteil der Fall.

Ich habe eine persönliche Regel: Immer wenn ich das Gefühl bekomme, ich müsste jetzt ganz schnell handeln oder etwas verändern – ist das ein untrügliches Signal für mich, einen Gang runterzuschalten.

Wie du die Angst vor Veränderung loslässt und innerlich ruhig wirst

Dann nehme ich mir ein wenig Zeit für mich und lasse die Gedanken ein wenig zur Ruhe kommen.

Wie mache ich das ?

Ich entziehe ihnen meine Aufmerksamkeit. 

Wenn du Sand und Schmutz in einem Wasserglas hast – und du das Wasser wieder klar bekommen willst – dann stell es einfach auf den Tisch, beachte es nicht und warte.

Genauso funktioniert das auch mit den Gedanken. Sie kehren natürlich wieder zu mehr Stille und innerer Ruhe zurück – wenn wir sie lassen und nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen.

Klar, das erfordert ein wenig Übung. Hektische Gedanken haben eine große Anziehungskraft auf unsere Aufmerksamkeit.

P.S. Wenn du das mehr üben möchtest, dann empfehle ich dir meinen Artikel mit vielen schönen Achtsamkeitsübungen.

Aber du wirst mit mehr Gelassenheit und Selbstvertrauen beschenkt.

9. Die Angst, Veränderung nicht mehr rückgängig machen zu können

Viele Menschen verharren in Schockstarre, aus Angst, einen Schritt dann nicht mehr rückgängig machen zu können. 

Sie machen sich Sorgen, falsche Entscheidungen zu treffen und mit diesen dann nicht klarzukommen. 

Zuerst einmal: Auch wenn es dir manchmal anstrengend vorkam – bisher konntest du mit allen Umständen in deinem Leben umgehen – sonst würdest du diese Zeilen nicht lesen.

Du musst in den meisten Fällen auch nicht ins kalte Wasser springen. 

Ziehe nicht alle Veränderungen gleichzeitig durch. Taste dich langsam heran. Jedes Mal wirst du bemerken, dass du es irgendwie hinbekommst.

10. Wie du die Angst loslässt, etwas altes zu verlieren

Eine Million Euro. 

Würdest du mehr Energie reinstecken, diese Million zu bekommen – oder darin zu verhindern, dass sie dir jemand wieder wegnimmt?

Wenn es dir so geht wie den meisten Menschen, dann würdest du eher dafür kämpfen, die Million zu behalten.

Es ist uns wichtiger, den Status Quo aufrecht zu erhalten, als die Chance auf Veränderung.

Denn hier wissen wir immerhin, was wir haben – aber dort wissen wir nicht, was wir bekommen.

Niemand kann dir garantieren, dass deine Veränderungsvorhaben auch klappen. 

Wir malen uns jetzt schon aus, wie wir scheitern und dann nicht mehr in die vertraute Umgebung unseres alten Lebens zurückkönnen.

Am meisten Angst haben wir davor, eine Entscheidung zu bereuen, die uns in Schwierigkeiten gebracht hat.

11. Erkenne: Das Leben ist Veränderung

Auch wenn sich dein Verstand gerne sperrt – Leben heißt Veränderung. 

Das kann Angst machen – aber auch Mut. 

Denn das heißt auch, dass keine Angst und keine negative Lebenssituation ewig bleibt.

Es geht immer weiter. Auch wenn dir dein Verstand etwas anderes erzählen möchte. Es öffnen sich immer neue Türen – gehe durch. 

Erkenne, dass dahinter nur in deinen Gedanken etwas schreckliches wartet. Denn in Wahrheit wartet da nur etwas anderes.

Die einzige Kraft, die dich davon abhält, ist die Identifikation mit deinen Gedanken. 

12. Angst vorm Scheitern und dem Unbekannten

Niemand kann in die Zukunft gucken.

Trotzdem meint unser Verstand, er könnte es. Was er da sieht, ist selten besonders aufbauend. Doch obwohl er nicht sicher sagen kann, dass wir scheitern werden – tut er es einfach trotzdem.

24/7 in Dauerschleife. 

Diese Gedanken verursachen dann große Ängste und innere Unruhe

Das ist ganz natürlich, schließlich richtet sich unser Organismus gerade auf eine absolute Katastrophe ein – während wir möglicherweise gemütlich auf dem Sofa sitzen.

Dann ist es verständlich, wenn wir lieber verharren, als uns zu bewegen. 

Doch wenn du deine Gedanken dafür erkennst, was sie sind – nämlich eine oft sehr negative Stimme in deinem Kopf – dann wirst du Schritt für Schritt frei von ihnen. 

Je mehr sie in den Hintergrund treten, desto mehr innere Ruhe bekommst du.

Aus dieser inneren Ruhe wirst du gelassen Veränderung einleiten und auch durchziehen können – denn es redet dir jetzt niemand mehr so penetrant rein.

So fühlt sich Freiheit an, so kannst du dir dein Leben so gestalten, wie du es gestalten willst. Wenn du erkennst, dass es kaum Limitierungen gibt – außer eben denen, die dir dein übervorsichtiger Verstand einreden will.

Das wünsche ich mir für dich!


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