Januar 23, 2018

Wie du die Angst zu versagen loslässt

Die Angst zu versagen kann uns das Leben schwer machen. Sie hält uns davon ab, unser volles Potential zu leben.

Sie flüstert uns ein, wir können dieses nicht und sollten jenes lieber lassen.

In der Folge vertrauen wir uns immer weniger. Wir verstecken uns vor dem Leben, anstatt daran teilzuhaben.

Wir packen das Leben nicht mehr an.

Außerdem verfolgen wir unsere Träume nicht mehr, aus Angst, wir könnten Scheitern.

Das Angst-Selbstvertrauen Paradox

Dabei ist ein Paradox am Werk.

Wenn wir der Stimme unserer Angst glauben, dann behält sie am Ende Recht.

Diese inneren Stimmen ziehen uns Energie ab. Sie verhindern, dass wir mutig handeln. Sie lassen uns zögern.

Genau aus diesem Grund steigt die Wahrscheinlichkeit zu versagen tatsächlich.

Doch das liegt nicht an unseren Fähigkeiten. Jeder Mensch ist zu weit mehr in der Lage, als er es sich jemals zu erträumen wagt.

Was zwischen jedem von uns und einem erfüllten und erfolgreichen Leben steht, sind einzig und allein unsere Ängste.

Wenn wir ihr glauben, wir können etwas nicht, dann können wir es auch nicht.

Wenn wir hingegen den Glauben entwickeln, wir können etwas ganz besonders gut, dann gehen wir mit einer ganz anderen Energie an die Sache heran.

Wie du diesen Glauben an dich und deine Fähigkeiten entwickelst, lernst du in diesem Artikel.

Du lernst, wie du mit der Angst zu versagen umgehst und das Selbstvertrauen aufbaust, dir mehr zuzutrauen und diese Angst so zu überwinden.

Wieso wir Angst haben, zu versagen

Die Angst zu versagen resultiert aus der Vorstellung, zu versagen wäre etwas ganz schlimmes und kaum zu überleben.

Wenn wir glauben, zu versagen würde uns Freunde, Job und Beziehung kosten, dann entsteht daraus eine riesige Angst.

Aber ist diese Angst gerechtfertigt?

Nur in den seltensten Fällen. Denn meistens sind die Konsequenzen eines echten Versagens nicht einmal halb so schlimm, wie wir es uns vorstellen.

Trotzdem versucht uns unsere Angst zwanghaft, genau das weißzumachen.

Wieso deine Angst gerne mal übertreibt

Ängste sind von der Natur geschaffen worden, um dich zu schützen. Sie helfen dir, zu überleben.

Aus diesem Grund müssen Ängste stark sein. Ansonsten könnten sie uns nicht von wirklich großen Dummheiten abhalten.

Doch in der heutigen Zeit übertreiben sie leider oftmals. Sie sind darauf aus, unser Überleben zu sichern.

Doch das übernimmt unsere heutige Gesellschaft ganz vorzüglich.

Vorbei sind die Zeiten, in denen uns ein Tiger zum Frühstück verspeisen oder eine Hungersnot dahinraffen kann.

Das ist leider bei unseren Ängsten noch nicht ganz so angekommen.

Sich das bewusst zu machen, ist der erste Schritt.

Ja, deine Ängste sind stark. Ja, sie sind unangenehm.

Da führt aber kein Weg dran vorbei. Akzeptiere deine Ängste daher. Fühle sie. Sie präsent mit ihnen und bedanke dich bei ihnen.

Sage ihnen:”Danke, dass du dich um mich kümmern willst.”

Wie wir die Angst zu versagen relativieren

Wenn wir uns lange Zeit von der Angst zu versagen haben bestimmen lassen, dann hat sich uns stark im Griff.

Wir sehen überall Gefahren.

Unser Fokus ist stark die negativen Folgen des Versagens gerichtet. Die Welt erscheint uns gefährlich.

Außerdem schätzen wir unsere Fähigkeiten, mit diesen Ängsten umzugehen als schlecht ein.

Was wir daher brauchen, sind Erfolgserlebnisse.

Wir müssen am eigenen Leib erfahren, dass wir etwas können.

Du hast Recht, du hast Recht…

Wie sollst du dieses Selbstvertrauen aufbauen, wenn du bisher immer von der Angst zu Versagen bestimmt worden bist?

Das ist ein berechtigter Einwand, für den es jedoch eine einfache Lösung gibt.

Wir gehen nämlich in zwei Phasen vor:

  • In der ersten Phase richten wir uns mental neu aus
  • In der zweiten Phase sammeln wir sytematisch Erfolgserfahrungen

Phase 1: Mentale Ausrichtung

1. Relativiere deine Ängste

Mache dir zu allerst bewusst, dass deine Ängste zu 99% übertreiben. Angst ist ein Angst zu versagen übertreibenGefühl – ein sehr starkes Gefühl.

Auch wenn es sich so anfühlt, eine Abfuhr von einem attraktiven Menschen zu bekommen bringt dich nichts in Grab.

Auch ist das Scheitern eines Unternehmens kein Weltuntergang.

Wie man im Süden wohl sagen würde: Das Lebbe geht weida…oder so.

Am Ende geht es darum, diese Ängste zu spüren und trotzdem zu handeln.

Ängste wegzumachen oder zu unterdrücken hat noch nie etwas gebracht. Sie zu akzeptieren jedoch umso mehr.

Das ist der erste Schritt.

Immer, wenn du deine Angst zu versagen spürst, akzeptiere sie. Erlaube ihr, da zu sein. Danke ihr dafür, dass sie dich beschützen will. Sie meint es wirklich gut mit dir.

Angst ist nichts schlechtes. Es ist eine (oft starke) Energie, die sich in dir bewegt.

Mache dir daher bewusst, dass du trotz der Angst handeln kannst.

Sie hat letztendlich keine Macht über dich. Du kannst immer frei entscheiden, was du tust. Wenn du das verstehst, hast du eine Menge für dein gesamtes Leben gelernt.

“Feel the Fear and Do it Anyway” – so der Titel eines wunderbaren Buches.

2. Was wäre das Worst-Case Szenario

Stell dir einmal vor, was das Worst-Case Szenario wäre, wenn du tatsächlich einmal versagen solltest.

  • Lachen die Leute über dich?
  • Wirst du arbeitslos?
  • Lassen deine Freunde dich im Stich?

Frage dich dann, wie wahrscheinlich ist es, dass das wirklich passiert.

Wie oft sind diese Worst-Case Fälle tatsächlich eingetreten?

Meiner Erfahrung nach nicht so oft.

Frage dich jetzt, wie oft dich das jedoch davon abgehalten hat, das zu tun, was du wirklich tun willst.

Schon viel öfter, oder?

Die Rechnung ist ganz einfach. Wenn wir ein entspannteres, glücklicheres Leben wollen, dann müssen wir mehr handeln und weniger grübeln.

Immer, wenn deine Angst hochkommt, spüre sie wie in Punkt 1 beschrieben. Akzeptiere sie.

Stelle jetzt jedoch ganz gezielt das Worst-Case Szenario in Frage.

Deine Angst will dich schützen. Sie will dich von dieser “Gefahr” bewahren. Deshalb versucht sie dir ein Worst-Case Szenario glauben zu machen.

Gehe dem nicht auf den Leim. Sei bewusst und hinterfrage. Stell dir die Frage, wie realistisch ist es wirklich, dass das jetzt genauso eintritt.

Das wird meistens bei 0.001% liegen. Dieses Wissen macht es dir viel einfacher, zu handeln.

Phase #2: Stell dich deinen Ängsten

Sind wir so mental gut vorbereitet und haben unsere Ängste akzeptiert, stellen wir uns den Ängsten.

Dabei gehen wir systematisch vor.

Zuerst schauen wir unsere Ängste an. Wir gucken ganz genau, wovor wir Angst haben.

Dann stellen wir uns der Angst und gucken, ob diese Ängste wirklich etwas mit der Realität zu tun hatten.

Oft werden wir hier feststellen, dass dem nicht so ist. Wir merken, dass wir uns viel Sorgen um wenig gemacht haben.

1. Steigere dich langsam

Ich rate dir nicht, dich deinen größten Herausforderungen sofort zu stellen. Steigere dich langsam.

Taste dich heran.

Fange klein an und merke, dass du es kannst. Gehe bewusst heran und schaue, was sich herausfordernd, aber nicht überfordernd anfühlt für dich.

Denke daran: Jeder wächst in seinem Tempo. Gucke dabei nicht darauf, was sich andere schon alles zutrauen.

Sei präsent und gucke, was sich für dich nach gutem Wachstum anfühlt.

Aber betrüge dich auch nicht selbst. Stelle dich nicht aus lauter “Selbstliebe” Herausforderungen, die eigentlich keine mehr sind.

Das ist schlicht Selbstbetrug. Sei ehrlich mit dir. Wenn du das Gefühl hast, eine Herausforderung fühlt sich nicht mehr besonders für dich an dann frage dich, wie du dich weiter herausfordern kannst.

So geht es immer weiter.

Das wird solange gehen, bis du eine riesige Komfortzone hast. Es wird immer weniger Bereiche in deinem Leben geben, in denen du Versagensangst hast.

Du kannst jetzt entspannt in dir ruhen. Du vertraust dir vollkommen selbst.

2. Suche dir Gleichgesinnte

Das Internet ist groß. Hier findest du locker Menschen, die mit dir wachsen wollen. Schaue nach Facebook-Gruppen oder Foren, in denen du Gleichgesinnte treffen kannst.

Schaue in deiner Stadt, wo du Menschen treffen kannst, die auch wachsen wollen.

Schließe dich mit ihnen zusammen.

Ich hatte eine Zeit lang einen Komfortzonen-Buddy, mit dem ich jeden Tag eine kleine Herausforderung gewältigt habe.

Dabei waren wir nur über Whatsapp verbunden.

Jeder hat Morgens gesagt, was er sich heute vornimmt und wurde vom anderen dann kontrolliert.

So wächst man zusammen viel schneller und kann sich auch in Zeiten geringerer Motivation gegenseitig unterstützen.

Was passiert, wenn ich doch mal versage

Gar kein Problem. Denn wenn es wirklich einmal passieren sollte, dass all die gefürchteten Konsequenzen eintreten, dann wirst du folgendes merken:

Selbst wenn das Worst-Case Szenario eintritt – es bringt dich nicht um.

Klar, es ist unangenehm.

Klar, damit müssen wir umgehen. Aber am Ende schaffen wir es.

Das Beste daran ist:Hier liegt persönliches Wachstum. Fehler und Niederlagen gehören zum Wachstum dazu. Sie machen uns stark.

Aus ihnen lernen wir.  Sie geben uns Selbstvertrauen und innere Stärke.

Ich kenne niemanden, der erfolgreich und glücklich ist, der nicht mehrmals auf die Nase gefallen ist.

Die einen mehr, die anderen weniger. Am Ende aber ist es unumgänglich. Solange wir unsere Nase aus dem Schneckenhaus stecken und am Leben teilnehmen wollen, passiert sowas.

So what?

Was du jetzt tun kannst

Wenn du mehr Informationen haben willst, wie du deine Ängste überwinden und ein stärkeres Selbst aufbauen kannst, dann trage dich ein meinen kostenlosen E-Mail Kurs ein.


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