Februar 2, 2018

Empathie lernen für mehr Erfolg und Glück

Du möchtest also Empathie lernen.

Gut.

Denn in diesem Artikel stelle ich dir 11 einfache Schritte vor, mit denen du deine Empathiefähigkeit trainieren kannst.

Dadurch wirst du tiefere Beziehungen mit anderen Menschen eingehen können. Du wirst dieses erfüllende Gefühl wahrer Verbundenheit zu anderen in dein Leben holen.

Außerdem wirst du auf dieser Reise dich und andere Menschen viel besser kennenlernen um so liebe- und respektvoller kommunizieren zu können.

Diese Fähigkeit wird nicht nur deine romantischen Beziehungen, sondern auch deine Freundschaften auf ein ganz neues Level heben.

Außerdem wirst du im Job effektiver und erfolgreicher werden.

Klingt gut?

Los gehts, denn Empathie lernen ist nicht sonderlich schwer.

Was ist Empathie?

Unter Empathie versteht man die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzufühlen.

Du kennst es sicher auch: Manchmal weißt du ganz genau, wie es in einem anderen Menschen aussieht.

Er muss es dir nicht erst sagen.

Sind wir empathisch, können wir fühlen, manchmal aber auch “nur” verstehen, wie es unserem Gegenüber gerade geht.

Dabei bist du in der Lage genau zu unterscheiden, was dein eigenes Gefühl ist und welches von deinem Gegenüber kommt.

Du bist dabei nicht mit dem Gefühl deines Gegenübers identifiziert – das wäre Mitleid. Wir sind vollkommen präsent mit dem anderen, können jedoch genau trennen.

Empathie verbindet

Empathie bildet die Basis dafür, dass Menschen auf einer tieferen Ebene miteinander in Kontakt treten können.

Wenn ich mein Gegenüber empathisch wahrnehme, kann ich erkennen, dass ich ihm ähnlicher bin, als ich glaube.

Dann sehe ich dort einen Menschen mit genau den gleichen Wünschen, Emotionen und Bedürfnissen wie ich.

  • Ich erkenne: Dieser Mensch hat, genau wie ich, schon Leid, Trauer, Wut und Angst erlebt.
  • Ich weiß, dass dieser Mensch, genau wie ich, nach Glück im Leben strebt.
  • Auch dieser Mensch sehnt sich nach Liebe, Anerkennung, Erfolg und Geborgenheit. Genau wie ich.

Du bist dann nicht mehr so schnell genervt von den Verhaltensweisen anderer und kannst entspannter mit anderen Menschen umgehen.

Dann kannst du deinem Gegenüber Glück und Erfolg von Herzen gönnen – weil du weißt, dass er genauso danach strebt, wie du.

Empathie ist die Grundlage dafür, ohne Bewertungen und Hierachien zu kommunizieren. Am Ende ist sie die Grundlage dafür zu fühlen, dass wir eigentlich eins sind.

Bringen wir einem Menschen ehrliche Empathie entgegen, fühlt er sich gesehen und verstanden. Er kann sich in unserer Gegenwart öffnen und so zeigen, wie er ist.

Das führt zu angenehmer Entspannung auf beiden Seiten.

Die Anti-Empathiegesellschaft

Aber eins nach dem anderen.

Wir leben heute in einer sehr egozentrierten Welt. Jeder möchte sich verwirklichen.

Jeder ist sich selbst der nächste.

Das ist vollkommen in Ordnung. Doch wenn dafür Mitgefühl und Empathie aus dem Fenster gestoßen werden, dann leiden nicht nur wir Menschen darunter, sondern diese ganze Erde.

Aus einer egozentrierten Perspektive könnten wir sagen: ”Wenn du dich nicht für andere interessierst, macht dich das unglücklich.”

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Menschen Rudeltiere sind. Ohne Gemeinschaft gehen wir kaputt. Nicht umsonst ist Vereinsamung einer der größten emotionalen Krankmacher, unserer heutigen Zeit.

Unsere ewige Suche nach Verbundenheit

Empathie lernen Verbundenheit

Deshalb strebt der Mensch nach kaum etwas mehr, als nach echter Verbundenheit.

Vielleicht kannst du dich noch an das Gefühl erinnern, als du dir als Kind zusammen mit deinem besten Freund geschworen hast, dass ihr für immer Freunde sein werdet?

Oder an diesen schönen, sonnigen Sonntagmorgen mit Frühstück im Bett deiner Eltern.

Pure Verbundenheit.

Wieso schießen uns regelmäßig die Tränen in die Augen, wenn in Filmen große Freundschaften oder Liebesbeziehungen bildgewaltig dargestellt werden?

Ganz einfach, dort wird dieser tiefe Wunsch nach Verbundenheit angesprochen. Dagegen kann sich kaum jemand wehren.

Empathie lernen: Die Grundlage für tiefere zwischenmenschliche Beziehungen

Doch vielen Menschen fehlt diese tiefgründige Art von Kontakt heute vollkommen. Das macht unglücklich und sogar krank.

Um diese Begegnungen wieder in sein Leben zu holen reicht es nicht, mit anderen Menschen Zeit im gleichen Raum zu verbringen und auf sein Handy zu starren.

Es geht darum, wirklich in Verbindung zu treten. Dafür ist eigene Offenheit, aber auch Empathie dem anderen Menschen gegenüber erforderlich.

Empathie führt dazu, dass du einfühlsamer und tiefermit anderen Menschen kommunizieren kannst.

Die Grundlage für Empathie

Diese Fähigkeit ist leider vielen Menschen abhanden gekommen. Um sie wiederzuerlangen müssen wir zuerst wieder mehr Empathie uns selbst gegenüber leben.

Denn je besser du dich selbst wahrnehmen kannst, desto mehr Empathie kannst du für andere aufbringen.

Wenn du dir und deinen Gefühlen gegenüber verschlossen bist, kannst du nicht spüren, wie es anderen geht.

Nur wenn du dich selbst besser kennenlernst, kannst du auch andere besser kennenlernen.

Wenn du mehr in Kontakt mit deinen eigenen Gefühlen kommst, dann kommst du auch besser in Kontakt mit den Gefühlen anderer.

Das zu lernen kann unter Umständen etwas Zeit erfordern. Viele von uns sind es gewohnt, ihre Gefühle zu unterdrücken anstatt sie zu spüren.

Doch wenn wir uns selbst und andere nicht wahrnehmen können, dann führt das zu oberflächlichem Kontakt mit anderen Menschen.

Wenn du mehr über das Thema erfahren willst, dann findest du hier eine Menge Ressourcen zum Thema Gefühle.

11 Wege, um Empathie lernen spielerisch zu gestalten

1. Mehr Achtsamkeit = mehr Empathie

Daher führt der Weg zu mehr Empathie über mehr Achtsamkeit.

Wer seine Achtsamkeit im Umgang mit anderen Menschen trainiert, der trainiert gleichzeitig seine Empathie.

Um wirklich zu spüren, wie es in dem anderen aussieht, müssen uns auf den anderen einlassen.

Das geht nur, wenn wir offen sind und wahrnehmen anstatt in unserem eigenen Film aus Gedanken, Bewertungen und Gefühlen verheddert zu sein.

Es gilt unsere Sinneskanäle auf Aufnahme zu stellen.

In der heutigen Zeit, in der die meisten Menschen ihre Zeit abgeschottet vor dem Smartphone verbringen, geht diese Achtsamkeit leider verloren.

Um generell wieder mehr Achtsamkeit in dein Leben zu holen, findest du in diesem Artikel 37 einfache und wirkungsvolle Achtsamkeitsübungen.

1.1 Achtsamkeit im Zwischenmenschlichen trainieren

Um deine Achtsamkeit im Kontakt mit anderen Menschen zu trainieren, findest du hier einige praktische Übungen.

Achtsamkeit für dich: Frage dich im Kontakt mit anderen Menschen:

  • Was nehme ich gerade wahr?
  • Wie fühle ich mich?
  • Gibt es etwas, dem ich ausweichen möchte?
  • Was macht mich unsicher?

Achtsamkeit dem anderen Gegenüber: Frage dich:

  • Wie geht es meinem Gegenüber gerade?
  • Wieso sagt er die Dinge, die er sagt? Was ist sein Motiv?
  • Wieso verhält er sich so, wie er sich verhält?
  • Wie wäre es, jetzt in seiner Haut zu stecken?

2. Versetze dich in andere Menschen hinein

Wir neigen dazu zu denken, unsere Art die Welt zu sehen wäre die einzige. Doch weit gefehlt.

Denn unsere Brille ist, wie die eines jeden anderen Menschen auch, sehr stark eingefärbt.

Wie wir die Welt sehen hängt stark von unseren bisherigen Erfahrungen ab.

Andere Menschen haben nie genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Deshalb sehen sie die Welt manchmal drastisch anders.

Bevor du also jemanden für sein Verhalten oder gar seine Gefühle verurteilst, versuche einmal die Welt durch seine Augen zu sehen.

  • Könnte es vielleicht doch einen Grund geben, wieso er oder sie jetzt genauso reagiert. Auch, wenn du es gar nicht nachvollziehen kannst?
  • Wie wäre es, wenn du die Welt durch die Augen dieser Person sehen könntest? Macht dann vielleicht auf einmal doch alles Sinn?
  • Genauso kannst du versuchen, die Situation aus der Sicht eines neutralen Beobachters zu sehen. Wieso könnte es Sinn machen, dass dein Gegenüber gerade so handelt oder fühlt?

Das nimmt oft viel Ladung aus der Situation raus und führt zu mehr Empathiefähigkeit deinerseits.

3. Beobachte deine Mitmenschen genauer

Nein, das heißt nicht dass du mit einem Fernglas vor irgendjemandes Fenster lauern sollst.

Schärfe vielmehr deine Aufmerksamkeit für Details.

Schaue genauer hin:

  • Wie verhalten sich andere Menschen – beispielsweise bei Stress oder Angst?
  • Wie bewegen sie sich?
  • Wie ist ihre Körpersprache in bestimmten Situationen?
  • Welche Signale sendet jemand aus, der sich gerade unwohl fühlt?
  • Wie schaut es aus, wenn sich dein Gegenüber freut oder stolz ist?

4. Verlagere deinen Fokus hin zu deinem Gegenüber

Empathie lernen Fokus

Um Empathie zu lernen es unerlässlich, deinen Fokus von dir selbst auf dein Gegenüber zu richten.

Wir müssen lernen, uns für den Moment zurückzunehmen und komplett auf den anderen einzulassen.

Blende alles um dich herum aus. Öffne dich. Mache dich frei von Vorurteilen und zoome rein auf das, was gerade ist.

Blende auch aus, was du über diese Person denkst oder was ihr für eine Vergangenheit habt. Ja, blende auch aus was eine Sekunde zuvor war.

Sei mit diesem Menschen präsent. Erfahre ihn jede Sekunde neu. Bleib offen, bleib neugierig.

Spüre den Fluss der Energie zwischen euch. Lass alles da sein, was da ist. Unterdrücke auch deine eigenen Gefühle nicht. Lass auch sie da sein.

5. Versetze dich in den anderen Menschen hinein

Wir meinen oft, unsere Art die Welt zu sehen wäre die einzig richtige. Doch weit gefehlt.

Denn unsere Brille ist sehr stark eingefärbt.

Wie wir die Welt sehen hängt von unseren Erfahrungen ab. Nun haben andere Menschen nie die gleichen Erfahrungen wie du gemacht und sehen daher die Welt drastisch anders.

Bevor du also jemanden für sein Verhalten oder gar seine Gefühle verurteilst, versuche einmal die Welt durch seine Augen zu sehen.

  • Könnte es vielleicht doch einen Grund geben, wieso er oder sie jetzt genauso reagiert. Auch, wenn du das Verhalten gar nicht nachvollziehen kannst?
  • Wie wäre es, wenn du die Welt durch die Augen dieser Person sehen könntest? Macht dann vielleicht auf einmal doch alles Sinn?
  • Genauso kannst du versuchen, die Situation aus der Sicht eines neutralen Beobachters zu sehen. Wieso könnte dein Gegenüber gerade so handeln und fühlen, wie er es tut?

Das nimmt oft viel Ladung aus der Situation raus und führt zu größerer Empathiefähigkeit deinerseits.

6. Sei ohne Ablenkung präsent

Empathie lernen Ablenkung

Gib dem Augenblick mit deinem Gegenüber so viel Aufmerksamkeit, wie du kannst.

Ehre deinen Gegenüber mit deiner vollen Präsenz. Einen Menschen in seiner Ganzheit genau in diesem Moment vollständig wertzuschätzen, heißt für mich, einen Menschen zu respektieren.

Leider tun wir das viel zu wenig.

Entweder sind wir damit beschäftigt, an unserer schlauen Antwort zu basteln oder sind von Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft abgelenkt.

Diese Aufmerksamkeit für dein Gegenüber ist ein Geschenk dass nur noch wenige Menschen einander geben (können).

Durch soziale Medien und hunderttausend andere Ablenkungen haben die meisten von uns eine Aufmerksamkeitsspanne wie ein Goldfisch.

Deshalb lautet neben Achtsamkeit die zweite Fähigkeit für mehr Empathie, sich für einen langen Zeitraum auf sein Gegenüber fokussieren zu können.

Auch diese gilt es wiederzuerlangen.

Manchmal reicht schon eine Kleinigkeiten aus, und dein Gegenüber fühlt sich nicht mehr gesehen.

Das kennst du bestimmt auch. Du erzählst jemanden etwas  sehr wichtiges und merkst, wie er mit den Gedanken gaaaaanz weit weg ist“Mhhmhh, ja…mhmmmh, oh….”.

Das fühlt sich mies an.

Ein Gespräch mit voller Aufmerksamkeit hingegen, lässt beide mit einem Gefühl der Verbundenheit auseinandergehen.

Dieses Gefühl wünschen wir uns alle aus zwischenmenschlichen Beziehungen – und doch bekommen wir es so selten.

Dabei ist es nicht schwer, solch ein Gefühl zu erzeugen.

Fange noch heute damit an, deinen Fokus mehr auf den Gegenüber zu verlagern. Er wird es merken und dir dankbar sein.

Starre ihn dabei nicht an so dass er sich fühlt wie in einem Polizeiverhör. Sei sanft und entspannt auf dein Gegenüber fokussiert ohne ihn unter Druck zu setzen.

Eure Beziehung wird sich dadurch vertiefen.

7. Gib deinem Gegenüber Raum

Gib deinem Gegenüber außerdem den Raum, sich zu zeigen.

Jeder Mensch möchte gesehen werden. Jeder möchte so sein können, wie er ist – ohne Angst vor Verurteilung.

Wir alle wollen auch trotz unserer Schwächenrespektiert und akzeptiert werden.

  • Niemand möchte sich aus Angst verletzt zu werden verstellen müssen.
  • Keiner hat Lust, anderen mit einem riesigen Schutzschild um sich herum zu begegnen.

Deshalb ist eines der größten Geschenke, das du denem Gegenüber machen kannst, ihm Raum zu geben.

Höre ihm zu und nimm ihm so an, wie er ist.

7.1. Entwickle echtes Interesse und Neugierde

Ich habe mal gehört dass wir uns nach ca. 4 Sekunden ein Bild von unserem Gegenüber machen.

Von nun an kommunzieren wir ausschließlich mit diesem Bild.Den Menschen dahinter nehmen wir nicht mehr wahr.

Er ist in der bequemen Schubblade 2B verstaut und wir spielen unser “Schubbladen 2B-Programm” mit ihm ab.

Wäre es nicht viel interessanter, den Menschen in jeder Sekunde neu zu entdecken?

Wie würde es sich wohl anfühlen, dem Menschen jede Sekunde mit echtem Interesse und spielerischer Neugier zu begegnen?

Viele Menschen wären erstaunt, wie vielschichtig und “anders” die Menschen in ihrer Umgebung sind. Viel zu oft sehen wir das nicht mehr, weil wir nicht mehr genau genug hinsehen.

Ich wette auch du kennst auch diese großen Momente, in denen sich eine Person von einer ganz anderen, unerwarteten Seite präsentiert.

Doch was uns im Großen vor Erstaunen oft umhaut, bleibt im kleinen eher unbemerkt.

Begib dich daher mit echter Neugier jeden Moment aufs Neue auf Entdeckungsreise für die kleinen Dinge.

7.2. Frag nach

Manchmal kann es ganz einfach sein. Frag deinen Gegenüber einfach, wie es ihm geht. Frage ihn, ob deine Vorstellung, dass es ihm gerade “so und so” geht, stimmt.

Er wird dir mit Sicherheit eine Antwort darauf geben.

8. Lasse alle Bewertungen los

Lasse dafür deine Bewertungen los. Viel zu schnell bilden wir uns eine Meinung über unser Gegenüber.

Meinungen und Verurteilungen trüben unseren Blick dafür, wer da wirklich vor uns sitzt.

Außerdem verschenken wir riesiges Wachstumspotential, wenn wir die Ansichten und Erfahrungen unseres Gegenübers sofort durch unser Bewertungsraster laufen lassen und beurteilen.

Wenn wir uns stattdessen unvoreingenommen auf andere Sichtweisen einlassen, können wir unseren Horizont erweitern.

Auch wenn das unserem Ego zuerst nicht schmeckt (weil wir wissen ja alles am besten und unsere Sicht ist die richtige) liegt doch gerade hier enormes Potential.

Bewertungen werden kommen. Daran ist auch nichts schlimmes. Lasse sie einfach los und betreibe aktives Gehirnjogging.

Frage dich: “Was wäre, wenn das wirklich stimmt?”  oder “Wie sähe diese Situatuion aus, wenn ich sie durch die Augen meines Gegenübers sehen würde?”

Für mich als Blogger und Coach liegt hier besonders viel Potential.

Viele Menschen folgen meinem Rat und sind sehr interessiert an meiner Meinung. Das gefällt meinem Ego natürlich.

Daher muss auch ich ganz besonders immer wieder diese Offenheit kultivieren und mich daran erinnern.

9. Vertraue deiner Intuition

Empathie lernen Intuition

Oft wissen für wir eine Millisekunde ganz genau, wie es dem anderen geht. Doch schnell wird diese Intuition von unserem Verstand zunichte gemacht.

Er zerrt an deiner Aufmerksamkeit. Er möchte viel lieber denken, analysieren und konstruieren.

Doch ist das niemals real. Es können immer nur Modelle der Welt sein. Real ist, was du fühlst. Vertraue daher deinen ersten Impulsen mehr.

Vielleicht kennst du das auch: Du spürst in einem Gespräch kurz, das etwas komisch ist. Du nimmst diesen Impuls jedoch nicht ernst.

Hinterher erfährst du dann durch Zufall, dass du genau richtig gelegen hast und ärgerst dich womöglich, dass du diesem Impuls nicht gefolgt bist.

Vertraue deinem Gefühl. Jeder Mensch hat eine innere Stimme, die sehr gut Bescheid weiß.

Sie nimmt unbewusst tausende Informationen über unser Gegenüber auf und wertet sie aus.

Sie schickt uns diese Informationen dann als Intuitionen. Achte auf diese subtilen Gefühle und traue ihnen. Sie sind oft sehr akurat.

Außerdem ist nichts dabei, auch mal falsch zu liegen.

Bleib genau hier dran. Lerne, diesen kurzen Momenten mehr zu vertrauen. Höre wieder mehr auf deine Intuition.

10. Nimm eine empathische Körperhaltung ein

Empathie lernen Körperhaltung

Wenn Menschen auf einer Wellenlänge sind, dann gleichen sie ihre Körpersprache an.

Wenn du dich voll auf dein Gegenüber einlassen willst, dann nimm eine offene Körperhaltung an.

Verschrenke deine Arme und Beine nicht und öffene deine Herzregion. Atme. Sei aufnahmebereit.

Lasse Neugierde aus deinem Blick sprechen und ermutige dein Gegenüber mit aufbauenden Zwischenfragen, weiterzusprechen.

Außerdem kannst du das gesagte auch in deinen Worten zusammenfassen. Achte darauf, dass du dabei neutral formulierst.

“Du sagst also dass…” oder “Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann…”

So signalisierst du, dass das Gesagte auch wirklich angekommen ist und du dich dafür ehrlich interessierst. Außerdem kann so eine interessante Diskussion entstehen und dein Gegenüber kann seinen Punkt noch weiter verdeutlichen.

11. Drücke Verständnis aus

Jeder Mensch möchte gesehen und verstanden werden. Wenn dir jemand erzählt, wie es ihm geht, dann drücke dein Verständnis aus.

Ich bin mir sicher, dass du dich in einer ähnlichen Situation schon einmal ähnlich gefühlt hast.

Wieso solltest du ihn das also nicht wissen lassen.

Die Schattenseiten der Empathie

Ja, es gibt Menschen, die “zu viel” Empathie haben. Diese Menschen leiden darunter, denn sie verfügen kaum noch über Grenzen.

Jedes Gefühl, dass jemand anderes fühlt, fühlen sie genauso mit. Sie können dann nicht mehr unterscheiden ob dieses Gefühl von ihnen oder jemand anders kommt.

Das ist sehr anstrengend. Die Herausforderung für diese Menschen ist zu lernen, sich abzugrenzen. Sie dürfen lernen herauszufinden, welche Gefühl von ihnen kommen und welche von anderen.

“Zu” empathische Menschen werden oftmals von anderen ausgenutzt. Sie sind nicht in der Lage, ihre eigenen Bedürfnisse ebenso wertzuschätzen, wie die der anderen.

Daher gilt es für diese Personen, auch mal freundlich “Nein” zu sagen und so eine Grenze zu ziehen.

Sich zeigen

Machen wir uns nichts vor, tief in Verbindung zu gehen kann durchaus Angst machen. Ich muss mich so zeigen, wie ich bin. Ich muss all meine Ängste und Unsicherheiten auf den Tisch liegen.

Ich kann nicht erwarten dass sich jemand anders mit komplett öffnet, wenn ich so verschlossen bin wie die Goldreservern der USA.

Genauso lassen uns die Gefühle der anderen nicht kalt. Auch hier brauchen wir Mut, um diese auszuhalten ohne sie zu unseren eigenen zu machen.

Trotzdem heißt Empathie nicht, dass wir immer bierernst über die tiefsten Themen sprechen müssen.

Empathie heißt genauso, Freude und Leichtigkeit zu teilen. Dieser Zustand entsteht in der Kommunikation von fast ganz alleine, wenn man sich vertraut und aufeinander wertschätzt.

Was du jetzt tun kannst

Um Empathie zu lernen bedarf es einen guten Kontakt zu uns selbst. Dieser Kontakt ist vielen Menschen jedoch abhanden gekommen.

Aus diesem Grund habe ich einen  kostenlosen E-Mail Kurs entworfen, der dir hilft diesen Kontakt wieder herzustellen.

Trage dich jetzt hier ein und stärke so deine Empathiefähigkeit.


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