Februar 24, 2018

Offenheit für Neues für rasantes persönliches Wachstum

“Offenheit ist ein Luxus der Freiheit, den sich nur derjenige leisten kann, der genug Stärke nicht nur für die Folgen hat, sondern auch für den eventuellen Missbrauch.”
Christa Schyboll (1952)

Offenheit neuen Dingen und anderen Menschen gegenüber hat viele Vorteile.

Wir lernen neue Denkweisen kennen und wachsen an ihnen.

Sind wir offen, erleben wir intensiveren persönlichen Kontakt, denn alle Masken und Schutzschilder fallen weg.

Außerdem erweitern wir unseren Horizont, wenn wir offen gegenüber Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Lebensphilosophien sind.

Nur wenn wir offen bleiben und nicht kategorisch in unseren eingefahrenen Denkmustern bleiben, ergeben sich neue Möglichkeiten, die Welt zu erfahren.

Menschen die über wenig Offenheit verfügen, leben gerne in bekannten Strukturen, legen großen Wert auf Regeln und Altbewährtes.

Das ist grundsätzlich nicht verwerflich. Ohne Regeln und Strukturen würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.

Problematisch wird es nur dann, wenn wir uns aus Angst und Unsicherheit kategorisch an sie festklammern und somit an geistige Flexibilität einbüßen.

In diesem Artikel lernst du:

  • Wieso Offenheit für Neues dein Grundzustand ist und wie du ihn wiedererlangst.
  • Wie du offner anderen Menschen gegenüber wirst.
  • Wie du dich ohne Angst für neue Erfahrungen öffnest.

Möchtest du direkt zu den praktischen Tipps für mehr Offenheit kommen, dann klicke jetzt hier.

Du bist nicht ohne Grund verschlossen

Wahrscheinlich hast du gute Gründe, dass du dich dem Leben verschlossen hast. Ganz sicher warst auch du als Kind neugierig und entdeckungslustig.

Möglicherweise hast du aus deinem Umfeld für dieses Verhalten einen auf den Deckel bekommen.

Mach dich nicht schmutzig, falle nicht so auf, halte dich an die Regeln.”

Mit Sicherheit hast du dich dagegen gesträubt. Du wolltest nicht akzeptieren, dich in deiner Freiheit einschränken zu lassen.

Doch als kleine Person hast du nicht die Kraft, dich zu wehren. So gabst du Schritt für Schritt auf.

Aus dem kleinen Entdecker wurde ein Mensch, der die Welt nicht als unendlichen Spielplatz neuer Erfahrungen sieht, sondern als einen Ort, an dem hinter jeder Ecke Gefahren lauern.

Offenheit ist dein Grundzustand

Deshalb mache dir bewusst: Bei allen individuellen Unterschieden ist der Grundzustand eines jeden Menschen Offenheit für Neues und Neugier.

Wir wollen neue Menschen kennenlernen, neue Erfahrungen machen und das Leben entdecken.

Doch unsere Ängste überwältigen uns oft und ersticken diesen Drang im Keim. Dann versuchen wir, uns vor dieser Welt zu schützen und verschließen uns vor ihr.

So, denken wir, können wir in Ruhe Leben und müssen uns keine Sorgen mehr machen.

Doch das ist ein Trugschluss. Denn diese Ruhe hält niemals lange an. Wenn du dich verschließt und vor der Welt versteckst, wird sie dir immer Probleme schicken.

Endlose Grübeleien oder ungerechtfertigte Ängste stören dann regelmäig unsere kurzen Momente der Entspannung.

Wir können das Leben nie so wirklich genießen. Selbst dann nicht, wenn wir einen gut bezahlten, sicheren Job, einen festen Partner und 13 Versicherungen haben.

Wieso?

Weil wir uns schützen wollen. Wir versuchen, die Gefahren dieser Welt zu vermeiden. Das genaue Gegenteil von Offenheit.

Dadurch entsteht der Eindruck, da draußen Dinge lauerten Dinge auf uns, die wir nicht kontrollieren können. Die Welt erscheint uns nicht als Abenteuerspielplatz, sondern als Höhle der Tausend Gefahren.

Ob das nun das komplette Chaos sozialer Interaktionen oder die Furcht vor der Ungewissheit in deiner neuen Selbstständigkeit ist – deine Angst vor Neuem werwehrt dir viele Erfahrungen und verhindert dein persönliches Wachstum.

Loslassen als Weg zu mehr Offenheit für Neues

Das einzige, was dir in diesem Leben Zuversicht und Entspannung geben kann, ist dich dem Leben hinzugeben.

Entwickle die Bereitschaft, nicht alles kontrollieren zu wollen und dem Leben mit Offenheit zu begegnen.

Wenn du mehr Offenheit dem Leben gegenüber entwickelst und deinen Kontrollzwang loslässt, entwickelst du Vertrauen.

Dann kannst du wirklich entspannt sein, denn du vertraust deinen Fähigkeiten, mit dem Leben und allen Herausforderungen umzugehen.

Nicht Kontrolle bringt dir Entspannung, sondern das Wissen das alles gut werden wird – und dass du über die Fähigkeiten verfügst, genau dafür zu sorgen.

Offenheit für andere Menschen

Wenn du offen und ohne Vorurteile auf andere Menschen zugehen kannst, wird das dein Leben stark bereichern.

Du wirst Menschen kennenlernen, die einen völlig anderen Lebensentwurf haben als du – und überraschernderweise nicht verhungern oder in Angst leben.

Trotzdem haben wir Angst vor Fremden, weil sie uns aus unserer Komfortzone holen. Wir verspüren Unsicherheit, denn wir wissen nicht, was wir zu erwarten haben.

Diese Gefühle wollen wir vermeiden.

Doch sobald wir diese Gefühle akeptieren und uns öffnen, steht uns eine ganz neue Welt offen.

Offenheit anderen gegenüber heißt außerdem, dass du Spaß und Freude dabei empfindest, mit anderen Menschen zu kommunizieren.

Offenheit für andere Menschen heißt, den Mut aufzubringen sich so zu zeigen, wie man ist.

Wenn du deine Angst akzeptierst und dich trotzdem verletzlich machst, zeigst du dich offen.

In dem Moment, in dem du das einfach tust und die Angst vor den Reaktionen der anderen loslässt, kann Verbindung entstehen.

Andere Menschen werden merken, dass du deine Maske fallenlässt und dich so zeigst, wie du bist. Das erzeugt Vertrauen und Verbundenheit.

Offen und ehrlich sein

Offene Menschen kommunizieren ehrlich. Sie reden nicht um den heißen Brei herum und äußern ihre Meinung offen und ehrlich.

Ohne zu verletzen teilen sie anderen mit, was sie von ihnen halten. Genauso leben sie Offenheit, wenn sie selbst kritisiert werden.

Sie sind offen für Feedback und Kritik, ziehen ihre Lektionen aus dem Feedback heraus und lassen es dann gehen. Sie nehmen Kritik selten persönlich. Das ist auch der Grund, wieso es ihnen oft leicht fällt, mit anderen in Kontakt zu treten.

Wenn ich weiß, dass ich durch Feedback (direkt oder indirekt) von anderen nur wachsen kann und es mich nicht traurig und niedergeschlagen macht, wieso sollte ich Angst davor haben?

Voraussetzung für diese Offenheit ist, dass du dich anderen Menschen nicht unterordnest.

Erst wenn du keine Angst vor dem Vergleich mit anderen hast weil du fühlst, dass ihr beide genauso viel Wert seid und einfach nur Menschen, kann sich Entspannung einstellen.

Offenheit für Neues (Erlebnisse, Ideen, Lebensweisen, Denkweisen)

Offenheit für Neues

Offenheit zu lernen ist ein Prozess. Am Anfang steht deine Intention. Nimm dir ersthaft vor, offener zu werden.

Verpflichte dich, alle nötigen Schritte dorthin zu unternehmen. Gerade dann, wenn du keinen blassen Schimmer hast, wie diese Schritte aussehen könnten.

Mache es dir zur Aufgabe, das herauszufinden.

Offenheit lernen ist sehr individuell. Jeder Mensch hat seine ganz eigenen Blockaden, die ihn von einem offeneren Umgang mit anderen Menschen und dem Leben abhalten.

Schaue, welche Glaubenssätze dir im Weg stehen.

  • Meinst du, das Leben wäre gefährlich?
  • Denkst du, dass andere Menschen dir böses wollen?
  • Bist du der Überzeugung erst anders sein zu müssen, damit du dich “so” zeigen kannst, wie du bist?
  • Gibt es viele Seiten an dir, die du am liebsten niemanden zeigen würdest?

All diese Glaubenssätze blockieren dich in deine Offenheit. Begegne ihnen bewusst und löse sie auf.

Praktische Tipps für mehr Offenheit in deinem Leben

Eines sollte jedem klar sein: mehr Offenheit fällt nicht vom Himmel. Wenn du offener werden willst, musst du dich in Situationen begeben, die dich herausfordern und deine Offenheit fördern.

Konfrontiere dich dazu immer genau mit den Situationen, in denen du dich verschlossen fühlst.

Das hat gleich zwei Vorteile. Zum einen wirst du so deine versteckten Glaubenssätze über dich und die Welt erkennen. Denn sie treten besonders deutlich an die Oberfläche, wenn herausfordernde Situationen starke Emotionen in dir auslösen.

Hier kannst du sie besonders deutlich sehen und fühlen.

Zum anderen machst du die Erfahrung, dass es halb so schlimm ist, wie du dachtest und dass sogar Niederlagen und Ablehnung zwar ein wenig zwicken – aber du auch diese letztendlich überlebst.

Das erzeugt Selbstvertrauen und nimmt dir die Hemmungen, dich mehr zu zeigen und offener zu sein.

1. Verlasse das Haus

Woody Allen hat einst gesagt, dass 80% des Erfolges ausmacht, einfach nur zu erscheinen.

Verlasse daher mehr das Haus und gehe unter Leute. Mache das zu deinem einzigen Ziel.

Du musst nicht gleich der Star der Party sein und 23 neue Menschen kennenlernen.

Gehe einfach mehr aus dem Haus.

  • Belege einen Kurs von etwas Interessantem.
  • Lerne eine neue Sprache.
  • Melde dich zum Sport an.

Tue das einfach, ohne etwas zu erwarten. Du bist erfolgreich, sobald du rausgegangen bist. Oft versperren wir uns selbst den Weg zu mehr Offenheit, weil wir zuviel von uns erwarten.

Wir denken wir müssten uns direkt um 180 Grad drehen, wenn wir uns verändern wollen. Doch das führt nur zu mehr Druck, der dich unnötig lähmt.

Wenn du innerlich vor lauter Erwartung komplett angespannt bist, dann fällt es dir schwer, offen und im Moment mit anderen Menschen zu sein.

2. Lasse Bewertungen außen vor

Offenheit heißt, unvoreingenommen zu sein.

Nichts gibt uns mehr Sicherheit, als uns eine Meinung zu basteln und dann stoisch an ihr festzuhalten.

Bald blenden wir alle Beweise aus, dass es neben unserer auch noch andere Sichtweisen geben könnte.

So fällt es uns schwer, offen zu sein, denn wir haben vorgefertigte Meinungen, von denen wir nicht abweichen wollen.

Auch wenn wir anderen Menschen sofort einen Stempel aufdrücken und sie in eine Schubblade stecken, verschließen wir uns vor authentischem Kontakt.

Übe dich daher im zweiten Schritt, den Menschen zu sehen anstatt dein vorgefertigstes Bild von ihm.

Erkenne, dass du und dieser Mensch sehr ähnlich seid. Ihr beide wollt glücklich sein, ihr beide versucht, im Leben erfolgreich zu sein und Liebe zu bekommen.

Blicke über Verhaltensweisen hinweg und fokussiere dich mehr auf den Kern von Menschen.

Mit diesem Blick auf andere Menschen kannst du dich nicht mehr verschließen, denn es gibt nichts mehr, vor dem du Angst haben musst.

3. Entwickle Einfühlungsvermögen und Verständnis

Schnell sind wir im Bewerten von anderen Weltanschauugen und Meinungen. So verschließen wir uns ebenfalls vor Lerneffekten.

Wir sehen die Welt durch unsere (natürlich als einzig wahre) Brille und beschneiden unser Wachstumspotential.

Wenn wir hingegen achtsam sind und die Intention entwickeln, andere Menschen, ihre Entscheidungen, Reaktionen und Beweggründe wirklich verstehen zu wollen, dann wachsen wir persönlich.

Unser Horizont erweitert sich. Außerdem treten wir in diesem Moment mit diesem Menschen authentisch und präsent in Kontakt.

Du siehst nämlich nicht deine eigene Meinung über die Sichtweise des anderen, sondern wirklich seine.

Diese Offenheit wird sich bezahlt machen.

Du wirst erkennen, dass andere Leute durch ihre eigene Brille betrachtet doch meistens “logisch” handeln. Du siehst, dass Menschen sehr individuell sind und kannst so offener werden und dich von Vorurteilungen und Verurteilungen befreien.

Hier findet du einen Artikel über Einfühlungsvermögen.

Ein hohes Selbstwertgefühl als Grundlage für Offenheit

Wenn du mehr Offenheit in dein Leben holen willst, musst du dafür deine Tendenz loslassen, dich selbst schützen zu wollen.

Erst wenn du dich verletzlich machst und potentiell “negative” Erfahrungen in Kauf nimmst, wird es dir gelingen.

Die Grundlage für diese Fähigkeit ist dein Selbstwertgefühl. Hast du ein hohes Selbstwertgefühl kannst du trennen zwischen Dingen die im Außen passieren und deinem Wert als Mensch.

Du weißt, dass du immer gleich viel wert bist, egal was andere über dich denken. Das gibt dir die Freiheit dich zu öffnen.

Du zeigst dich einfach so, wie du bist, ohne auf eine bestimmte, oft positive, Reaktion zu hoffen.

Erst wenn ich mich selbst akzeptiere und mich nicht für Teile meiner Persönlichkeit schämen muss, kann ich mich so zeigen, wie ich bin.

Erst wenn ich weiß, dass ich trotzdem ok bin, auch wenn es mit anderen einmal nicht so klickt, bin ich frei alle Facetten an mir offen zu zeigen.

Durch Akzeptanz für dich selbst entwickelst du Offenheit für neue Menschen. Offenheit heißt, dass du dich öffnen kannst ohne Angst vor Verletzungen.

Genau das lernst du in meinem kostenlosen E-Mail Kurs zum Thema Selbstwertgefühl.

Trage dich jetzt ein und stärke dein Selbstwertgefühl.


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