December 15, 2014

Positives Denken – 12 Dinge, die positive Menschen jeden Tag tun

Was wäre, wenn ich dir sagen würde, dass du schon jetzt alles in deinem Leben erreicht haben könntest, was du dir jemals ausgemalt hast?

Es gibt da nämlich einen einfachen, aber extrem wirkungsvollen Grund, der die Menschen davon abhält, ihre Ziele im Leben zu erreichen und auch davon, das Selbstwertgefühl zu bekommen, das sie gerne haben möchten.

… ich wette, es ist nicht einmal ansatzweise das, was du denkst.

Ich verrate dir die Antwort später in diesem Artikel.

Was mir ein katastrophaler Motorschaden über das Leben gezeigt hat

Ich war im Sommer 2014 mit einem Kumpel auf Europatour mit einem Bus. Wir haben viel verrückte Dinge erlebt.

Was mir jedoch besonders in Erinnerung geblieben ist: Wir haben den Bus einmal testweise für einen Betrag im Internet zum Verkauf angeboten, der unseren Kaufpreis erheblich überstieg.

Das Teil war einfach in einem super Zustand und wir haben ihn günstig bekommen.

Wir trauten unseren Augen nicht: Es meldeten sich mehr und mehr Leute, die unbedingt eine Probefahrt mit dem Bus machen wollten und uns auch schon ganz konkrete Kaufabsicht signalisierten.

Das Dumme dabei war: Irgendwie konnte ich dieses Bild nicht aus dem Kopf bekommen, dass uns die Karre vor dem Verkauf irgendwie kaputt geht.

Ich erwischte mich immer wieder dabei, wie ich mir das vorstellte.

Du wirst es nicht glauben: genauso kam es dann auch. 20km vor Prag explodierte uns wortwörtlich der Motor unter dem Allerwertesten.

Wow.

Diese Situation bestätigte wieder einmal, dass ich genau die Dinge in mein Leben ziehe, auf die ich meine Aufmerksamkeit richte.

Viele Philosophen und spirituelle Menschen sind hier der gleichen Meinung: “Wir sind das, was wir denken.”

Die Gedanken, die jeden Tag am häufigsten und klarsten durch unsere Gehirnwindungen sausen bestimmten letztendlich:

  • Wie wir uns fühlen.
  • Was wir bekommen.
  • In welche Richtung wir gehen.

Wenn wir immer bekommen, worauf wir uns konzentrieren, dann müssen wir nur noch wissen, was wir wollen, und schon wird es zwangsläufig in unser Leben treten. Weil wir automatisch anfangen zu handeln.

Dazu sagte ein guter Freund neulich zu mir: “Das glaube ich nicht, ich wollte schon von Kindesbeinen an Millionär werden, geklappt hat es bisher nicht.”

Tja, er konzentriert sich eher auf die Tatsache, dass er es noch nicht ist.

Dann zieht er eben das in sein Leben.

Kein Millionär zu sein.

Wollen wir positive Dinge in unser Leben ziehen, dann führt kein Weg daran vorbei, auch positiv zu denken.

Positiv Denken – wie soll denn das gehen?

Um positiv zu denken und seinen Fokus gezielt zu leiten ist es unerlässlich, sich erst einmal selbst gründlich zu hinterfragen und zu analysieren.

Denn negative Gedankenmuster haben die doofe Angewohnheit, sich mit der Zeit einzuschleifen und völlig unbemerkt von uns ihre Kreise zu ziehen.

Zuerst sollte also der Finger darauf gelegt werden, wo wir nicht so positiv an die Dinge herangehen, wie wir das könnten.

Die gute Nachricht: jeder Mensch ist in der Lage, seine Gedanken zu beeinflussen und mit etwas Übung auch ganz gezielt zu lenken.

Alte Gedankenmuster lassen sich aufbrechen und neue installieren. So können wir uns ganz proaktiv entscheiden, unsere Gedanken immer und immer wieder auf unsere Visionen und Ziele zu konzentrieren, anstatt auf Probleme und möglichen Hindernisse.

Dies zu perfektionieren und zu üben kannst du jederzeit frei entscheiden.

In diesem Artikel erfährst du 12 Möglichkeiten, wie positiv denkende Menschen jeden Tag denken und handeln und so gute Emotionen, nette Menschen und Wohlstand in ihr Leben ziehen.

1. Positiv denkende Menschen konzentrieren sich auf ihre Schokoladenseite

Jeder Mensch hat liebenswerte Eigenschaften, jeder hat etwas an sich, das ganz besonders ist und auch jeder hat ganz bestimmte Talente, die extrem wertvoll und einzigartig sind.

Doch viele von uns erkennen das nicht genügend an.

“Ja, so bin ich halt, ist doch nichts bei.”

Und ob da was dabei ist.

Wir setzen alles Gute an uns als absolut Standard voraus und nehmen es als gegeben hin und fokussieren und das, was noch nicht ganz so optimal läuft.

“Ja soag omoal” – wie Franz Beckenbauer sagen würde, macht das irgendwie auch nur im Entferntesten Sinn?

Um dir die Antwort einmal vorwegzunehmen: Nein, macht es nicht!

Auch wenn du sie als “nicht der Rede wert” und gottgegeben ansiehst – diese Dinge sind absolut fantastisch und verdienen einen Riesenapplaus.

Jeden Tag.

“Aber das ist ja total egoistisch und selbstverliebt!”

Um dir die Antwort einmal vorwegzunehmen: Nein, ist es nicht!

Du rennst ja nicht durch die Straßen und erzählst jeden dahergelaufenen Typen, das du der tollste Hecht im Teich bist und sowieso und überhaupt.

Aber du lenkst für dich selbst – ganz bewusst – deinen Fokus auf die guten Dinge an dir.

“Da finde ich doch nichts, an mir gibt es nichts Gutes!”

Um dir die Antwort einmal vorwegzunehmen: Doch, gibt es!

Der einzige Grund, wieso du das momentan vielleicht nicht ganz so klar siehst ist, weil du es dir über die Jahre systemtisch aberzogen hast, dich selbst zu loben und nach Positiven an dir zu schauen.

Stattdessen hat du dich immer nur auf das Negative konzentriert. Betrachte dich in einem neuen Licht.

Schau hin.

Entdecke dich neu.

Es gibt, und das verspreche ich dir hoch und heilig, auch bei dir absolut wunderbare und einzigartige Dinge.

Deine einzige Aufgabe besteht darin, sie wieder bewusster zu bemerken und auch entsprechend zu würdigen.

2. Positiv denkende Menschen beachten auch, was sie schon geschafft haben, anstatt das, was noch auf ihrer Todo Liste steht

Mit den ToDo Listen ist es genauso wie mit den Zielen im Leben.

Sobald wir uns nur auf die Zukunft fokussieren und schauen, was wir erst alles noch erreichen wollen oder müssen, um uns gut zu fühlen, kann das ganz schnell zu Schuldgefühlen oder Selbstablehnung führen – schließlich sind wir ja noch nicht ansatzweise dort angekommen, wo wir sein wollen.

Die ganzen Dinge, die wir schon erreicht haben? “Vergiss die, die sind doch schon erreicht.”

Aber den Blick immer nur nach vorne zu richten versperrt die Sicht auf das, was gerade ist (und vor allem auf das, was schon alles positiv ist).

Wenn wir uns darüber aufregen, dass heute 3 von 27 Punkten auf unserer ToDo Liste liegengeblieben sind, anstatt darauf, dass wir 27 Punkte souverän abhaken konnten, dann haben wir ein Problem mit dem positiven Denken.

“Beim Nachbarn ist das Gras immer grüner und ich muss noch besser performen, bevor ich mich absolut selbst akzeptieren kann.”

Also, bei allem Drang Ziele erreichen zu müssen, nimm dir immer wieder bewusst Zeit dafür, dich für das zu loben, was du schon geschafft hast. So steigerst du dein Selbstwertgefühl und deine tägliche Zufriedenheit mit dir selbst.

Wenn das nicht gleichzeitig viel bessere Voraussetzungen dafür schafft, dass wir morgen alle 30 Punkte abhaken können.

3. Positiv denkende Menschen visualisieren sich in Momenten des Erfolges

“Wird schon irgendwie klappen!”, hört man positiv denkende Menschen oftmals sagen. Dahinter steckt nicht nur heiße Luft.

Denn positiv denkende Menschen haben auch in schwierigen Situationen ein klares Bild ihres ganz persönlichen Erfolges im Kopf, und das erhöht nachweislich die Wahrscheinlichkeit, auch mit einem positiven Ergebnis aus der Angelegenheit herauszugehen.

Tony Robbins hat da mal ein wunderbares Beispiel mit einem Rennfahrer gebracht. Ein Rennfahrer fährt immer dahin, wohin er schaut. Wenn er ins Schleudern gerät und von der Strecke abkommt, dann ist das dümmste, was er in diesem Moment tun kann, seinen Fokus auf die rasant näherkommende Mauer zu richten.

So wird er mit der Mauer kollidieren.

Stattdessen muss sein Blick darauf gerichtet werden, wo er hinmöchte – am besten wieder auf die Strecke zurück.

Genauso ist es beim positiven Denken auch. Übe zu visualisieren. Stelle dich dir selbst ganz bewusst im Moment des Erfolges vor und noch viel wichtiger: Stell dich dir selbst mit allen Sinnen vor.

  • Wie fühlt es sich an?
  • Was hörst du?
  • Was spürst du?
  • Was schmeckst du?
  • Was siehst du?

Sei voll in der Situation dabei.

“Aber diese Szenarien sind doch total unrealistisch!”

Das mag für jemand neativ denkenden vielleicht zutreffen – weil er sich auf einen möglichen negativen Ausgang konzentriert und diesen dann auch anzieht und noch viel schlimmer, daraus auch noch ableitet dass “immer alles zum scheitern verurteilt” ist und “man es gar nicht schaffen kann.”

4. Positiv denkende Menschen erwarten bei jedem Menschen erst einmal, dass sie sich gut mit ihm verstehen

Ich glaube jeder kennt dieses Gefühl: Jemand betritt den Raum und bevor wir auch nur ein Wort mit dieser Person gesprochen haben hat er schon unseren dicken Stempel auf der Stirn: “Unspymatisch”.

Vielleicht hat uns eine Person mit dem gleichen Auftreten oder Aussehen in der Vergangenheit einmal ungerecht behandelt und wir springen auf diese alte Erfahrung sofort wieder an.

Aber sicherlich kennst du auch das Gefühl, dass du dich schon einmal wahnsinnig in jemandem getäuscht hast. Dass du ihm erst den Stempel aufgedrückt hast und einige Zeit später ein unglaublich, entspanntes, herzliches und offenes Gespräch mit dieser Person führen konntest.

Ich glaube, dass die allermeisten Menschen liebenswert sind. Auch wenn es mir auch manchmal noch etwas schwer fällt, das zu sehen.

Alle Menschen habe so ihre Hoffnungen, Ängste, Probleme und Träume.

Wir wollen uns alle nur gut fühlen und das Beste für uns (Wieso das so ist, und auch der Grund wieso Selbstverurteilungen und Selbstablehnung ganz logisch betrachtet gar keinen Sinn machen, das erfährst du direkt in der zweiten Lektion meines allseits beliebten E-Mail Kurses)

Zurück zu der Situation, in der du dich in einer Person getäuscht hast.

Stell dir einmal vor, in dieser Situation hat diese Person vielleicht deine abweisende und zögerliche Art gespürt.

Stell dir weiter vor, du hattest es mit einem positiv denkenden Menschen zu tun, der seinerseits in der Lage war, seine Vorurteile über dich über Bord zu werfen und dich erst einmal so zu nehmen, wie du bist.

Vielleicht ist er zuerst über seinen Schatten gesprungen und ist mit offenen Armen auf dich zugegangen. Vielleicht ist genau das der Grund, wieso ihr jetzt gut befreundet seid.

Also lerne immer mehr über deinen Schatten zu springen und zuerst das Gute in deinem Gegenüber zu sehen. Dich dafür zu entscheiden, dem ganzen eine Chance zu geben und ganz fest davon ausgehen, dass daraus sicherlich eine super Freundschaft enstehen wird.

5.Positiv denkende Menschen gehen davon aus, angenommen zu werden, wie sie sind

Positiv denkende Menschen gehen erst einmal davon aus, dass ihr Gegenüber sie mögen oder zumindest akzeptieren wird.

Wir können uns darin schulen, Einfluss auf unsere Gedanken und mentalen Bilder zu nehmen.

Fahren wir zu einer Feier oder einem Geburtstag und auf der gesamten Fahrt laufen bei uns Horrorfilme im Kopf ab, wie wir nur beschämt und verklemmt am Rand rumstehen und quasi von der Gruppe ausgeschlossen sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch viel größer, dass es eintritt. Wir beschwören regelrecht ein mangelndes Selbstwertgefühl in diese Situation.

Denn unser Unterbewusstes wird sich dann schon auf mögliche Verletzungen einstellen und automatisch eine abwehrende und verteidigende Haltung einnehmen, anstatt einer offenen und kontaktfreudigen.

6. Positiv denkende Menschen nehmen alle Menschen wie sie sind

Ich bin beispielsweise ein wahrer Meister darin, andere Menschen durch meine eigene Brille wahrzunehmen. Da fallen dann manchmal vorschnell Urteile und moralische Bewertungen, die ich hinterher manchmal auch wieder bereue.

Dabei sind wir Menschen doch im Kern alle gleich. Wir wollen uns alle gut fühlen. Das ist meiner Meinung nach unser einziges Ziel auf dieser Welt.

Nun haben wir alle unterschiedliche Erfahrungen im Leben gemacht und reagieren aus diesem Grund auch extrem unterschiedlich auf bestimmte Reize. Das mag für uns manchmal etwas skuril oder sogar verabscheuenswürdig anmuten, es ist aber einfach nur die Strategie dieser anderen Person, um sich gut zu fühlen.

Ein Beispiel:
Ich war mal auf so einem Businessmeeting und bin mit dem Typen neben mir ins Gespräch gekommen.

Unsere entspannte, von gegenseitigem Respekt geprägte Unterhaltung währte ungefähr 5 Minuten.

Dann kam ein sehr merkwürdiger Vogel in unsere Runde, schaute mich kurz an, machte eine abfällige Bemerkung und riss das Gespräch sehr ruppig an sich.

Damals dachte ich mir sofort: “Wow, was für ein Kauz.”

Später erfuhr ich, dass er einfach nur ein komisches Buch über “Alpha-Verhalten” gelesen hatte und gerade an seinem Selbstvertrauen arbeitete.

Er wollte sich gut fühlen, er wollte mehr Selbstbewusstsein, aber hat dafür eine etwas merkwürdige Methode gewählt.

Mit diesem Wissen fällt es dir dann viel leichter, offener auf andere Menschen zuzugehen und sie für das zu nehmen, was sie sind. So können wir Vertrauen aufbauen.

Weil du eben dich auch für das nimmst, was du bist – ein Mensch der sich einfach nur gut fühlen möchte.

Es kommt maßgeblich darauf an, mit welcher Einstellung wir unserem Gegenüber begegnen!

7. Positiv denkende Menschen versuchen, tiefgründigere Unterhaltungen entstehen zu lassen

Eines vorneweg: Keiner soll seine tiefsten Geheimnisse und Indiskretionen mit jedem dahergelaufenen Josef teilen.

In gar keinem Fall.

Aber positives Denken bedeutet in jedem Falle, dass wir in jedem Menschen etwas Interessantes sehen. Etwas, das es lohnt an die Oberfläche zu holen und zum Gesprächsthema zu machen.

Genauso, wie es in dir jede Menge sehr interessante Erfahrungen und Meinungen gibt, die das Leben von anderen Menschen in jedem Falle bereichern werden.

Gehst du mit dieser Einstellung an die Sache heran, dann ist die Chance viel größer, dass dein Gegenüber und auch du mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch herausgeht, anstatt es 3 Sekunden später als das ewiggleiche Smalltalkgespräch wieder zu den Akten gelegt zu haben.

8. Positiv denkende Menschen versuchen nicht zu beeindrucken und konkurieren nicht

Positives Denken äußert sich oft darin, dass wir unseren Wert als Person von grundauf als positiv und hoch einstufen.
Wir sind davon überzeugt, dass wir genauso viel wert sind, wie unser gegenüber. Wir stehen nicht über ihm, aber auch nicht unter ihm.

Gespräche sind für uns kein Wettkampf bei dem es darum geht, andere Menschen zu beeindrucken, indem wir jede Aussage mit einer noch krasseren Aussage, jede Geschichte mit einer noch unglaublicheren Geschichte und jeden Urlaub mit einem noch viel intensiveren, ausgefallenenden und hipperen Urlaub toppen wollen.

Positiv Denkende Menschen glauben daran, dass es auch ohne das ständige Vergleichen geht.

9. Positiv denkende Menschen geben Wert, ohne Gegenleistung zu verlangen

Genauso geben positiv denkende Menschen mehr als gerne Wert in die Welt hinaus. Sie geben, weil Geben sich für sie einfach gut anfühlt und nicht mit dem festen Gedanken im Hinterkopf, da irgend etwas für zurückzubekommen.

Paradoxerweise kommt so am Ende des Tages doch mehr zurück, als wir es uns jemals zu träumen gewagt hätten (Gesetz der Reziprozität)

Es funktioniert übrigens nicht, zu geben ohne etwas zu verlangen, weil wir ja dadurch ganz am Ende doch etwas bekommen.
Nope. Nur Geben, das von Herzen kommt, ist wirklich ehrliches Geben.

(Wie du gibst ohne etwas dafür zu verlangen, das erfährst du übrigens in meinem Buch.)

9. Positiv denkende Menschen stehen für sich selbst und für andere ein

Positiv Denkende Menschen unterstützen sich selbst.

Sie stehen für sich ein.

Sie sind für sich.

Sie gönnen sich Erfolg, sie gönnen sich Glück.

Einfach so.

In ihrer Welt gibt es keine Gründe, wieso sie irgendetwas nicht verdient hätten. Das befähigt sie dazu, ihre Ziele mit Nachdruck zu verfolgen.

In den Zeiten von Niederlagen bauen sie sich selbst auf und behandeln sich gut.

Genauso gehen sie auch mit anderen Menschen um. Wenn ich alles verdient habe und wenn ich davon ausgehe, dass in der Welt Fülle herrscht und mehr als genug für uns alle da ist, dann bin ich genauso für andere Menschen und gönne ihnen genauso Erfolg, Glück und Liebe, wie mir selbst.

10. Positiv denkende Menschen freuen sich auch über kleine Erfolge

Heute bin ich durch die Straße gelaufen und ein freundlich aussehender Mensch hat mich angelächelt.

Super, aber wieso haben mich eigentlich nicht mehr Menschen freundlich angeschaut?

Einer ist ja schon ein bisschen wenig, wenn man mal drüber nachdenkt, wie viele Menschen mir heute entgegengekommen sind. Das hätte ruhig mal ein bisschen mehr sein können.

So denken positive Menschen nicht. Ihnen stechen vor allen die Kleinigkeiten im Leben ins Auge und sie sind in der Lage, diese vollkommen auszukosten und wertzuschätzen.

Positive Menschen erlauben sich so jeden Tag superviele Glücksmomente zu erfahren und machen da auch keine Unterscheidung in der Art und Weise des Erfolgs oder der schönen Situation.

Mal ehrlich, wenn wir uns nur freuen können, wenn wir einen 6er im Lotto haben und sich uns die ganze Welt zu Füßen schmeißt, dann verpassen wir eine ganze Menge guter Emotionen die unser Körper und unser Geist zu spüren in der Lage ist.

Ich zum Beispiel freue habe mich gerade darüber gefreut, dass ich diesen Abschnitt hier so schön formuliert habe. Das fühlt sich gut an, aaaaah!

11. Positiv denkende Menschen akzeptieren alles, was sie nicht ändern können

Heute regnet es. So ein Mist. Wieso muss das gerade heute sein, ich muss doch noch raus und so viel erledigen? Ich habe immer so ein Pech.

Sich davon nerven zu lassen ergibt für einen positiv denkenden Menschen keinen Sinn, denn er kann es nicht verändern.

Also akzeptiert er es (und auch sich).

Er richtet einen großen Teil seiner Aufmerksamkeit auf die Dinge, die in seinem Einflussbereich liegen – schaut sich an was er tun kann, und tut es dann. Mit der felsenfesten Erwartung, dass er damit etwas Gutes bewirken, sich weiterentwickeln und wachsen wird.

Jemandem Positives würde es nicht in den Sinn kommen, ein Unterfangen aufgrund seiner Rahmenbedingungen als aussichtslos zu erklären.

Fazit

Positives Denken ist extrem wichtig für ein hohes Selbstwertgefühl. Aber mit dem Denken alleine ist es noch nicht getan. Es geht auch um das Fühlen. Nur wenn wir es schaffen, mit unseren positiven Gedanken auch positive Gefühle zu verbinden, dann schlägt die Wirkung vollkommen ein.

Es hilft nichts sich im Kopf hundert Mal vorzustellen, wie schön das Leben doch in der Zukunft sein wird, wenn sich dabei aber auf der Gefühlsebene ein unangenehmes Gefühl breit macht. Beispielsweise die Unsicherheit, ob wir es überhaupt schaffen können.

Sobald sich also beim positiven Denken ein unangenehmes Gefühl einstellt, heißt es, weiterzuforschen und seine Glaubenssätze zu hinterfragen. Woher kommt das Gefühl? Verbinde ich mit dem Erreichen meines Zieles unterbewusst vielleicht doch noch einen entscheidenen Grund, der mich davon abhält es zu erreichen?

Habe ich Angst dass mich meine Freunde verstoßen, wenn ich auf einmal viel Geld verdiene und ist mir Freundschaft wichtiger als Reichtum?

Dann wird sich der Gedanke daran, wirklich wohlhabend zu sein nie so gut anfühlen, wie er sich anfühlen könnte und wir werden unser Ziel unterbewusst höchstwahrscheinlich auch sabotieren.

Glaubenssätze sind aber noch einmal ein ganz anderer Artikel.

Liebe Grüße

Tim


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8 comments
  • Barbara

    Schöner Artikel Tim! 🙂

    December 15, 2014 4:18 pm || Reply

    1. Danke Babs!

      December 15, 2014 6:12 pm || Reply

  • Lieber Tim,

    ich mag diesen Artikel auch sehr und finde ihn für mich insofern äußerst hilfreich, dass ich selbst meinen Entwicklungsprozess gerade nochmals checken konnte. Und finde es erstaunlich schön, zu spüren, dass ich in vielen Punkten früher ganz anders getickt habe als heute. Mit Positivität kehrt so viel Gelassenheit und Positives ins Leben.
    Es ist 1:1 wie du sagst.

    Vielen Dank und bis bald beim Skypen!? Nach Weihnachten hab ich Zeit. Was meinst? Würd mich sehr gerne mit dir austauschen.

    Herzlichst Diana

    December 15, 2014 6:45 pm || Reply

    1. Hey ho Diana,

      danke für die nette Rückmeldung, genauso geht es mir da auch.

      Finde es auch wichtig, sich das immer wieder ins Bewusstsein zu holen, ich zumindest gewöhne mich immer ziemlich schnell an neue Zustände 🙂

      Skypen gerne, im Neuen Jahr würde ich vorschlagen!

      Liebe Grüße

      Tim

      December 16, 2014 9:20 am || Reply

  • Danke für den interessanten Artikel. Meine NLP Ausbildungen haben mir geholfen, wieder optimistischer durchs Leben zu gehen. Positiv denken ist nicht leicht, nach einer Abfolge von Misserfolgen oder einer Finanz-und Wirtschaftskrise wie 2008. Dennoch geht man viel leichter durchs Leben, wenn man seine Gedanken auf das positive richten kann und auch daran glaubt.

    December 17, 2014 7:34 pm || Reply

    1. Geeeenau,

      das ist natürlich keine 100% Garantie, dass immer alles flutscht. Aber sich schon von vorneherein auf negative Resultate einzustimmen noch viel weniger 🙂

      December 18, 2014 2:53 pm || Reply

  • Hallo Tim,

    ich stelle gerade in meiner Praxis fest, dass Paare ab einem gewissen Stadium sich nur noch auf das Negative fokussieren und das Positive in ihrer Beziehung völlig ausser acht lassen. Es ist immer wieder spannend dieses Phänomen zu beobachten und die Auswirkungen die es hat. Denn im Grunde sehnen sich beide Partner nach den guten Gefühlen.

    LG

    Peter

    December 19, 2014 2:13 pm || Reply

    1. Hey ho Peter,

      ich glaube auch dass sich das auf alle Lebensbereiche übertragen lässt.

      Hatte gerade auch ein sehr interessantes Gespräch mit meiner Mutter darüber.

      Es ist nie zu spät, um damit anzufangen. Jetzt sitzt sie grad im Wohnzimmer und hört ein Hörbuch zu dem Thema.

      Ich bin gespannt 🙂

      December 23, 2014 1:38 pm || Reply

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