November 26, 2017

9 einfache Praxisübungen zum Selbstmitleid überwinden

„Selbstmitleid ist mit Abstand das schädlichste nicht pharmazeutische Betäubungsmittel, es macht süchtig, beschert kurzzeitig eine Art Wohlgefühl und isoliert seine Opfer von der Wirklichkeit.“ – John W. Gardner

Hast du das Gefühl, dass alles und jeder sich gegen dich verschworen hat?

Fühlst du dich abgelehnt und ungerecht behandelt?

Jammerst du dir selbst und anderen Menschen ständig dein Leid vor?

Vielleicht hast du eine unangenehme Erfahrung gemacht und fühlst dich nun als Opfer der Umstände?

Und es scheint so, als würde es Niemandem nur annährend so mies gehen wie dir?

Überall wo du Menschen beobachtest, lachen diese und sprühen nur so vor Lebensfreude. Auch deinen Freunden scheint es so viel besser als dir zu gehen und du beneidest sie insgeheim um ihre Unbeschwertheit. Es kommt dir einfach ungerecht vor, dass bei ihnen alles glatt läuft.

Kommt dir das alles, ziemlich bekannt vor?

Dann wird es jetzt höchste Zeit, aus deinem Selbstmitleidssumpf herauszukriechen!

Ich helfe dir dabei!

Wenn du es ein für alle Mal satthast, dich ständig zu bedauern und endlich aus dem Kreislauf des Selbstmitleides ausbrechen willst bist du hier goldrichtig!

In diesem Artikel stelle ich dir 9 einfache Praxisübungen vor, die dich aus der Selbstmitleidsfalle sprichwörtlich herauskatapultieren.

Ich helfe dir, wieder zuversichtlicher, optimistischer und lebensfroher auf dich und deine derzeitige Situation zu blicken und verrate dir Übungen, wie du mit Selbstmitleid auch in Zukunft umgehen kannst.

Bevor ich dir die Praxisübungen vorstelle, möchte ich mir dir aber folgende Frage klären:

Woran du Selbstmitleid erkennst

Ob und wie stark du vom Selbstmitleid „infiziert“ bist, kannst du anhand dieser Fragen ganz einfach testen.
Selbstmitleid ist etwas, das aus Gedanken und den daraus resultierenden Gefühlen entsteht.

Diese oder ähnliche Fragen schießen dir dann durch den Kopf:

  • „Warum immer ich?“
  • „Womit habe ich das verdient?“
  • „Warum geht es den anderen immer besser als mir?“
  • „Warum haben es andere immer leichter im Leben als ich?“
  • „Was habe ich verbrochen, dass es mir nun so geht?“
  • „Warum ist das Leben so ungerecht zu mir?“
  • „Wie kann es sein, dass andere immer Glück haben und ich immer Pech?“
  • „Sieht denn keiner, wie schlecht es mir geht?“

Diese Gedankenspirale geht immer weiter und weiter, wodurch sich Selbstmitleid noch verstärkt.

„Die Welt ist unfair!“, denkst du dir schlussendlich und sinkst noch tiefer in deinen Sumpf aus Selbstmitleid.

Genau dann, wenn du dich mit deinem Leid intensiv beschäftigst, landest du in der Selbstmitleidsfalle.

Verstehe mich nicht falsch, jeder von uns hat sich diese oder ähnliche Fragen wohl schon einmal gestellt und dies ist einem gewissen Maße auch vollkommen in Ordnung!

Gerade wenn man wirklich einen schlimmen Schicksalsschlag erlitten hat oder sehr ungerecht behandelt oder zurückgewiesen wurde, ist es absolut menschlich, sich für eine gewisse Zeit selbst zu bemitleiden.

Doch auf lange Sicht gesehen wird es dich auf deinem Weg keinesfalls vorwärtsbringen!

Nämlich wenn es zur Gewohnheit wird und du dich ständig im Selbstmitleid suhlst, ohne es überhaupt noch zu merken.

Und mal ganz ehrlich:
Führen dich die eben gestellten Fragen auf irgendeiner Weise zu einer Lösung oder bieten sie vielmehr Raum für noch mehr Selbstmitleid?

Sie führen nicht zu einer Lösung, im Gegenteil, denn es entsteht noch mehr Selbstmitleid! Umso öfter du dich selbst bedauerst und es anderen Menschen mitteilst, desto größer wird der Schmerz, den du verspürst.

Aber wie fühlt sich Selbstmitleid nun konkret an und welche Folgen haben starkes Selbstmitleid?

Bevor ich auf die Übungen zu sprechen komme, gehen wir den beiden Fragen kurz auf den Grund.

Wie fühlt sich Selbstmitleid an?

Ob und wenn wie ausgeprägt du unter deinem Selbstmitleid leidest, kannst du anhand dieser Liste einmal prüfen.

Merkmale, an denen du Selbstmitleid erkennst:

  • Wenig Begeisterung
  • Wenig Lebensfreude
  • Ständiges Jammern über das Leben
  • Lustlosigkeit und Energielosigkeit
  • Andauernde Müdigkeit
  • Fehlende Kreativität
  • Einsamkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Opferhaltung
  • Innere Unruhe und Anspannung
  • Gedankenkreisen

Stimmen ein oder mehrere Punkte mit deiner Gefühlslage überein, deutet dies stark darauf hin, dass du unter Selbstmitleid leidest.

Was längerfristiges Selbstmitleid aber für zahlreiche Konsequenzen nach sich zieht, zeige ich dir im nächsten Schritt. Es ist wichtig, dass du dies frühzeitig erkennst, denn durch Selbstmitleid schadest du nicht nur dir selbst, sondern auch den Menschen um dich herum.

Folgen von Selbstmitleid

Selbstmitleid ist wie ein langsam einschleichendes Gift, das uns immer mehr einnimmt, uns lähmt und uns nur noch an unsere scheinbaren Benachteiligungen denken lässt.

Das dauerhaftes Selbstmitleid eine Vielzahl von Folgen mit sich bringt, hast du dir sicher schon gedacht. Doch damit du sie frühzeitig erkennst, habe ich sie hier für dich aufgelistet.

Übersicht mit den Folgen von Selbstmitleid

  • Selbstmitleid schafft neues Drama
  • Selbstmitleid vergiftet unsere Gefühle und Beziehungen
  • Durch Selbstmitleid machen wir Schuldzuweisungen
  • Durch Selbstmitleid fühlen wir uns als Opfer
  • Durch Selbstmitleid übersehen wir die schönen Dinge
  • Selbstmitleid erschafft Einsamkeit/Isolation (wir oder andere kapseln sich ab)
  • Durch Selbstmitleid haben wir das ständige Gefühl der Benachteiligung
  • Durch Selbstmitleid fühlen wir Neid
  • Selbstmitleid macht uns unbeliebt
  • Selbstmitleid macht uns antriebslos
  • Selbstmitleid macht uns ohnmächtig
  • Extremes Selbstmitleid kann zu Burnout und Depressionen führen

Wie du siehst, führt ständiges Selbstmitleid zu psychischen und physischen Störungen, weshalb es wichtig ist, die Symptome frühzeitig zu erkennen.

Wie kannst du diese Folgen aber nun vermeiden?

Indem du ab heute, genauer gesagt JETZT, die Dinge in einem ganz anderen Licht wahrnimmst und lernst auch mit offenbar „negativen“ Erlebnissen besser umzugehen, sodass Selbstmitleid erst gar nicht entstehen kann.

So schaffst du wieder Platz für die positiven und schönen Dinge im Leben!

Ich helfe dir, den Mut und die Kraft aufzubringen, dich aus deinem Selbstmitleid herauszuholen und dir zu einem gelasseneren, optimistischeren und glücklicheren Leben zu verhelfen.

Bist du bereit?

Dann sind hier meine 10 Tipps für dich:

Raus aus dem Selbstmitleid: 9 einfache Praxisübungen, um Selbstmitleid zu überwinden

Übung 1: Akzeptiere die Situation

Wenn du dich in irgendeiner Art und Weise ungerecht behandelt fühlst und mit der aktuellen Lage unzufrieden bist, willst du die Situation nicht akzeptieren und natürlich sofort etwas daran verändern.

Das ist verständlich, aber um dich aus deinem Selbstmitleidssumpf zu befreien, geht es darum, die Situation erst einmal anzunehmen.

Ja, du hast richtig gehört. Es bringt rein gar nichts, Widerstand gegen das zu leisten, was ist, denn rückgängig kannst du die Situation ohnehin nicht machen.

Was dir widerfahren ist oder welche vermeintliche Ungerechtigkeit dir auch begegnet ist, es bringt gar nichts sich dagegen aufzulehnen, denn es wird nichts an der „Ungerechtigkeit“ ändern.

Im Gegenteil Selbstmitleid verstärkt sich dadurch nur noch wertvolle Energie wird dir entzogen.

Kämpfe also nicht dagegen an, lasse alle Gefühle zu und akzeptiere die Situation, so wie sie jetzt ist. Das ist der erste entscheidende Schritt, um Selbstmitleid aufzulösen.

Übung 2: Löse dich von Bewertungen

Jeder Mensch sammelt im Laufe seines Lebens „schöne“ und „weniger schöne“ Erfahrungen und das gehört nun mal dazu.

Doch es kommt weniger darauf an, was geschieht, sondern vielmehr, wie es geschieht beziehungsweise wie wir es erleben, anhand unserer Bewertungen und Reaktionen.

Die Situation an sich ist immer neutral, nur unsere Bewertungen machen sie zu einem „gut“ oder „schlecht“.

Selbstmitleid wird daher nicht durch das Ereignis an sich verursacht, sondern dadurch wie wir über dieses Ereignis denken und fühlen.

Doch kann es sein, dass diese Bewertung gar nicht immer mit den Tatsachen übereinstimmt?

Bei Selbstmitleid bewerten wir ein Geschehnis meist über und sehen so häufig nur eine verzerrte Version davon.

Wir sehen nur das Schlechte und so halten wir das Erlebte oftmals für negativ, obwohl es von außen als vollkommen neutral betrachtet werden kann.

Übung 3: Sprich mit anderen über deine Situation


Wenn es dir schwerfällt, einen neutralen Blick auf dein vermeintliches Unrecht zu werfen, ziehe andere Menschen hinzu.

Hole dir die Meinung Anderer ein und thematisiert gemeinsam das Erlebnis.

Achte darauf, wie sie reagieren und welchen Rat sie dir erteilen. Dies kann dir eine ganz andere Sicht auf die Dinge geben und deine Perspektive verändern und somit unglaublich zur Überwindung von Selbstmitleid beitragen.

Versuche aber die Situation so sachlich wie möglich zu schildern, ohne zu überschwänglichen Gefühlsausbrüchen zu neigen und dich im Selbstmitleid zu suhlen.

Du kannst ihnen folgende Fragen stellen:

  1. Wie empfindest du die Situation?
  2. Wie hättest du das Erlebnis bewertet?
  3. Wie hättest du an meiner Stelle reagiert?

Du wirst sicherlich überrascht sein, was da für Antworten kommen. Vielleicht kommen die Personen zu ganz anderen Schlüssen als du.

Übung 4: Sei dankbar für die schönen Dinge

Wie mies es dir momentan auch gehen mag, ich bin mir sicher, dass es trotzdem nicht nur Schlechtes in deinem Leben gibt – ganz bestimmt nicht.

Es gibt sicherlich auch etwas, wofür DU Dankbarkeit fühlen kannst.

Das kann z.B. ein guter Freund, ein Familienmitglied, ein Haustier oder ein schönes Erlebnis sein, an das du dich gerne erinnerst.

Richte deinen Blick jetzt ganz bewusst auf die Lebensbereiche, die gut funktionieren und sei dankbar dafür!

Schaffst du es diese Dinge in deinem Leben wertzuschätzen, trotz deines erlebten „Unrechts“?

Stelle dir die folgenden Fragen und beantworte sie für dich:

  • Was macht dich derzeit zufrieden?
  • Was hast du bisher alles erreicht?
  • Wofür kannst du in deinem Leben dankbar sein?

Frage auch Freunde, Familienangehörige und Bekannte, wofür sie in ihrem Leben dankbar sind. Glaube mir, es wird dich verwundern, was ihnen alles einfällt.

Umso mehr du deinen Fokus nun auf die schönen Momente lenkst, desto weniger Aufmerksamkeit bekommt dein Selbstmitleid, was bedeutet, dass es nach und nach schrumpft, umso öfter du dich in diese positive Grundstimmung versetzt.

Dadurch bekommst du mehr Kraft und Lebensenergie, um nach Lösungen für deine jetzige Situation zu suchen, statt dich weiterhin auf die Probleme zu konzentrieren.

Wenn du jetzt nochmal aus einem neutralen Standpunkt auf deine erlebte „Ungerechtigkeit“ blickst, ohne sie zu bewerten, kannst du dann möglicherweise einen positiven Nutzen daraus ziehen?

Überlege mal für dich:

  • Was könnte dieses Erlebnis Positives mit sich bringen?
  • Worauf will es dich möglicherweise hinweisen?
  • Was kannst du aus der Situation lernen?

Schreibe alle Gedanken dazu auf.

Übung 5: Sorge für gute Stimmung und Bewegung

Wenn du dich selbst bemitleidest, empfindest du Wut, Frust oder auch Trauer.

Wie aber schaffst du es diese negativen Gefühle in positive umzuwandeln?

Ein leichter und effektiver Weg ist, sich ganz bewusst in eine positivere Stimmung zu versetzen, indem du dich mit Dingen beschäftigst, die dir Freude bereiten.

Beispiele:

  • Lies ein schönes Buch
  • höre deine Lieblingsmusik
  • oder mache einen Spaziergang in der Natur

Einer der besten Möglichkeiten, um Glückshormone auszuschütten ist, Sport zu treiben. Auch wenn du ein Sportmuffel bist, gibt es sicherlich auch eine passende Sportart für dich. 😉

Hier kannst du dich richtig auspowern und deinen Gefühlen Ausdruck verleihen.

Durch den Sport wirst du neue Energie tanken, die dir hilft mit deinem Selbstmitleid besser umzugehen.

Übung 6: Suche dir Vorbilder

Wenn du auf dich und deine Situation blickst, kommt sie dir erst einmal wie das Schlimmste auf der Welt vor. Aber womit vergleichst du das Erlebte?

Meinst du nicht, dass es Personen gibt, die in einer wesentlich brenzligeren Lage sind als du?
Überprüfe einmal, ob deine Situation wirklich so schlimm ist, wie du sie im Augenblick siehst.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass du das Ausmaß der Situation übertreibst und deine Möglichkeiten unterschätzt.

Deine eigenen Probleme können dir auf einmal viel kleiner vorkommen, wenn du sie von einem anderen Standpunkt aus betrachtest, quasi aus einer höheren Perspektive.

Um mit deinem Leid besser umgehen zu können und dich über das Erlebte auszutauschen, ist es sinnvoll dir Gleichgesinnte zu suchen, die Ähnliches erlebt haben wie du.

Entweder redest du mit Personen aus deinem Umfeld darüber, die in einer ähnlichen Situation wie du stecken oder du recherchierst mal im Internet nach Erfahrungsberichten oder tauscht dich auf Foren mit Menschen aus, die ebenso an Selbstmitleid zu knabbern haben oder dieses vielleicht schon überwunden haben.

Finde Folgendes heraus:

  • Wie sind sie damit umgegangen?
  • Haben sie einen Ausweg gefunden? Und wenn ja wie?
  • Welche Strategien gibt es, Selbstmitleid zu überwinden?

Vorbilder können eine unglaubliche Stütze sein, wenn es darum geht, einen Weg aus dem Selbstmitleid zu finden, da andere ihn bereits vor dir gegangen sind.

Übung 7: Nutze das Hier und Jetzt für Zukunftsbilder


Ein wichtiger Punkt, um Selbstmitleid zu überwinden, ist im Hier und Jetzt zu verweilen. Das was geschehen ist, ist geschehen und ist nicht ungeschehen zu machen.

In diesem Moment sollte es keine Rolle mehr für dich spielen.

Es geht darum zu überlegen, was du JETZT tun kannst, damit es dir in Zukunft besser gehen wird.

  • Wie möchtest du dich in Zukunft fühlen?
  • Was musst du jetzt dafür tun?
  • Wer oder was könnte dich dabei unterstützen?

Male dir aus, wie es sein wird, wenn du nicht mehr mit Selbstmitleid zu kämpfen hast, sondern stattdessen motiviert, lebensfroh und energiegeladen in den Tag startest.

Dann fühlst du dich nicht länger als Opfer der Umstände, sondern kannst zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Je lebendiger deine Vorstellungsbilder sind, umso motivierter bist du, endlich aktiv zu werden und dein Leben anzupacken!

Übung 8: Frage nach dem Wozu statt nach dem Warum

Wenn in deinem Leben etwas „schief läuft“, zum Beispiel in deinen Beziehungen oder im Job und du dich dabei zurückgesetzt fühlst, kommt schnell die Frage nach dem „Warum?“ auf.

  • „Warum ist mir das passiert?“
  • „Wie konnte es so weit kommen?“
  • „Warum hat das nicht geklappt?“
„Warum immer ich?“

Doch die Frage nach dem Warum ist alles andere als zielführend, denn wenn du immer an die Vergangenheit zurückdenkst und dort versuchst zwanghaft die Ursache deiner Probleme zu finden, wird sich dein Selbstmitleid nur verstärken, weil du das Erlebte immer wieder von Neuem abspulst.
Natürlich ist es wichtig, nach den Ursachen zu suchen, um daraus lernen zu können, jedoch ist es wichtig, seinen Blick nach vorne zu richten und nicht ständig in der Vergangenheit nach Lösungen zu suchen.
Frage stattdessen lieber nach dem „Wozu?“

Die Frage nach dem Wozu bekommt eine ganz andere Bedeutung als das Warum und verändert deine Sicht auf die Dinge. Wenn du nach dem Wozu fragst, verwandelt sich das erlebte „Unrecht“ plötzlich in eine wichtige Stufe auf deinem Lebensweg, aus der du lernen und an der du wachsen kannst.

Das macht Mut und gibt dir Hoffnung, die Situation zu lösen, um der Selbstmitleidsfalle zu entkommen.

Übung 9: Entwickele Selbstmitgefühl statt Selbstmitleid

Bei Selbstmitleid liegt der Schwerpunkt darauf, sich selbst zu bemitleiden und zu bedauern.

Was du aber tun kannst, ist statt Selbstmitleid zu empfinden, Selbstmitgefühl zu entwickeln.
Statt dich nun zu fragen, womit du das Unrecht verdient hast, kannst du Verständnis für deine Situation aufbringen und so schneller zu einer Lösung gelangen

Diese Art von Selbsttrost ist viel effektiver als Selbstmitleid, denn dadurch ergibt sich ein viel verständnisvollerer und fürsorglicherer Umgang mit seinen eigenen Gefühlen und seinen Stärken und Schwächen.

Selbstmitgefühl kann dir helfen, dich aus deiner Opferrolle zu befreien und wieder Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen, statt andere zu beschuldigen und für dein Leid verantwortlich zu machen.

Raus aus dem Selbstmitleid und rein ins Leben!

Jetzt kennst du wertvolle Praxisübungen, um von nun an anders mit Selbstmitleid umzugehen und gar nicht erst neues Selbstmitleid anzuhäufen.
Setze die 9 Praxisübungen um, integriere sie in dein Leben und du wirst schon bald tiefgreifende Veränderungen bemerken. Nicht nur in dir, sondern auch in der Außenwelt.

Verwende deine Energie statt für das Klagen, nun für die Verwirklichung deiner Ziele.

Sich hin und wieder ein bisschen zu bedauern und seine Wunden zu lecken ist völlig in Ordnung, nur zur Gewohnheit sollte es nicht werden.

Es werden immer mal Situationen auftauchen, die dir auf den ersten Blick nicht gefallen und es wird vorkommen, dass Menschen nicht das sagen, was du hören willst, aber es ist deine Entscheidung, wie du ab heute damit umgehst!

Nimm jede Situation so an, wie sie sich zeigt und verschwende deine kostbare Lebensenergie nicht, indem du dich über sie aufregst und dich selbst bemitleidest.

Konzentriere dich stattdessen wieder auf die positiven Dinge in deinem Leben und sei dankbar!

Es liegt an dir, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, wie du die Situation bewertest (ob du sie überhaupt bewertest) und wie du reagierst.

Gehe mit dem Fluss des Lebens und du wirst sehen, dass etwas Magisches passiert: Selbstmitleid verwandelt sich in Lebensfreude.

Ich wünsche dir alles Gute auf deiner Reise!


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4 comments
  • Andreas

    Ein sehr verständlicher und gut lesbarer Artikel, Tim. Er macht einem sehr viel Mut, mit seinem Selbstmitleid besser umgehen zu können. Vielen Dank für deine wertvollen Tipps

    Dezember 4, 2017 5:00 pm || Antworten

    1. Tim Hamer

      Gerne Andreas 🙂

      Liebe Grüße,
      Tim

      Dezember 8, 2017 9:05 pm || Antworten

  • Uta

    Vielen Dank!!! Das hat mir sehr geholfen.

    Oktober 3, 2018 11:08 pm || Antworten

    1. Tim Hamer

      Gerne 🙂

      Oktober 5, 2018 10:55 am || Antworten

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