Selbstablehnung

Wer sich selbst ablehnt, hat generell eine schlechte Meinung über sich. Er denkt, bewusst oder unbewusst, er wäre nicht in Ordnung.

Aus Selbstablehnung erwächst oft der Drang, sich zu verbessern. Beispielsweise erfolgreich oder selbstbewusst zu werden.

Sie denken, dann würden sie dich endlich besser fühlen. Sie denken, nach ein paar Jahren der Selbstoptimierung und des Kampfes wären sie endlich frei.

Doch früher oder später müssen die meisten Menschen einsehen, dass sie dieses Ziel auf diesem Weg niemals erreichen werden.

Doch diesen Zustand der Befreiung kannst du erreichen.

Nicht jedoch, indem du versuchst, dich im Außen zu verbessern.

Wenn du stattdessen deinen Blick nach Innen richtest und an der Ursache – nämlich deiner Beziehung zu dir selbst – ansetzt, wirst du dieses Ziel erreichen.

Das kann sogar sehr schnell gehen.

Selbstakzeptanz

Der erste Schritt dahin ist, deinen momentanen Zustand zu akzeptieren.

Oft neigen wir Menschen dazu, Selbstablehnung als Imperfektion zu bewerten und zu versuchen, sich auch in diesem Bereich zu optimieren.

Frei nach dem Motto: Da gibt es etwas an mir, das nicht akzeptierbar ist. Erst, wenn ich es verändere und wegmache, kann ich glücklich sein und mich mögen.

Doch hier beißt sich die Katze selbst in den Schwanz und wir finden uns an genau der gleichen Stelle wieder, wie vorher.

Aus diesem Grund ist die erste (und eigentlich auch einzige) Übung, deine Selbstablehnung zu akzeptieren.

Na und, dann lehnst du dich eben in manchen Lebensbereichen selbst ab. Es gibt Schlimmeres.

Akzeptanz bringt dich in den Moment

Rufe dir das immer wieder ins Gedächtnis und nimm den jetzigen Moment so an, wie er ist.

Das ist die kraftvollste Übung, die ich dir mitgeben kann.

Denn indem du deine Selbstablehnung annimmst, nimmst du dich viel mehr an.

    • Schaue morgens in den Spiegel.
    • Schaue dich an.
  • Nimm Kontakt mit dir auf.
  • Sieh das wertvolle Wesen, das dir da gegenüber steht.

Erkenne in diesem Kontakt, dass du von tiefstem Herzen immer nur das beste für dich willst.

Du bist genug

Du versuchst, wie jeder andere Mensch auch, glücklich zu sein.

Dafür hast du vollen Respekt verdient. Außerdem liest du gerade diesen Artikel – das heißt dass du dir etwas wert bist, dich mit dir  beschäftigen willst und dir damit etwas gutes tun willst.

In diesem Kontakt lernst du liebevolle Kommunikation mit dir. Wenn du in diesen Worten mit dir sprichst, dann respektierst du dich, anstatt dich abzulehnen.

Sage dir regelmäßig, dass du, wie jeder andere Mensch auch, Glück verdient. Sage dir, dass du Liebe und Geborgenheit verdienst.

Einfach nur, weil du es bist. Schau, dich unterscheidet kaum etwas von anderen Menschen. Wir sind uns so verdammt ähnlich.

Jeder von uns versucht, glücklich zu sein. Jeder Mensch hat schon einmal Angst, Wut und Trauer gespürt.

Jeder versucht, dieses Leben zu meistern und zufrieden zu sein.

Wieso solltest du also weniger wert sein, als andere? Mache dir das immer wieder klar. Auf einer tiefen Ebene bist du wertvoll. Punkt.

Genauso hat jeder Mensch unendliches Wachstumspotential. Genauso, wie du. Jeder Mensch macht eine Menge Fehler, genauso, wie du.

Gib dir die Erlaubnis, glücklich zu sein (einfach so)

Erlaube dir als erstes nach dem Aufwachen, glücklich zu sein.

Gib dir die Erlaubnis, dich für das wertzuschätzen, was du bist.

Einfach so.

Ohne dafür etwas geleistet zu haben oder besonders, selbstbewusst, charmant oder freundlich zu anderen Menschen zu sein.

Erkenne, dass du das verdient hast, wie jeder andere Mensch auch.

Du kannst dir, nach der Metta-Tradition aus dem Buddhismus, regelmäßig wünschen, dass du gesund bist und leicht durch dein Leben gehst.

Wünsche dir ein Leben voller Freude, Inspiration und netter Menschen.

Ich meine, wünschen kann man sich das doch mal, oder? :)

Außerdem wirst du erstaunt sein, was diese simple Praxis für eine Auswirkung auf dein Leben haben wird.

Schon bald wirst du dich so akzeptieren können, wie du bist und alle Freuden, Glück und Erfolg in diesem Leben als dein natürliches Geburtsrecht ansehen.

Höre deinem Ego nicht zu

Unter Umständen wird dir dein Ego erstmal einreden, dass das alles gar nichts bringt und du deine Zeit verschwendest.

Höre da nicht so genau hin. Solche Gedanken sind ein gutes Zeichen. Sie zeigen dir, dass du dich wirklich auf einer tiefen Ebene veränderst. Das möchte dein Ego verhindern.

Sei in dieser Übergangsphase stark, sie wird bald vorüber gehen. Sprich diese Sätze aus, egal wie sich das anfänglich anfühlt.

Schnell wirst du dich daran gewöhnen und jedes Wort wird Wohlbefinden und ein Gefühl von Verbundenheit und Liebe mit dir auslösen.

Sie dieses neue Ritual jedoch nicht als etwas an, das du ab jetzt tun musst, weil du sonst kein guter Mensch bist.

Tue es in dem Wissen, dass du schon vollkommen in Ordnung bist, wie du bist und diese Erkenntnis wieder stärker fühlen willst.

Was du jetzt tun kannst

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