Juli 24, 2017

Schlechte Laune? Was dauerhaft hilft und dich glücklicher macht

Schlechte Laune?

Erinnere dich an eine Zeit in deinem Leben, in der du so richtig schlechte Laune hattest. In der es dir schlecht ging und du nicht das Gefühl hattest, da jemals wieder herauszukommen.

Ich wette, da musst du nicht allzu lange überlegen.

Was meinst du, war der Grund dafür?

Vielleicht suchst du den Grund in deiner Persönlichkeit.

“Ich bin einfach jemand, der sehr emotional ist und der es im Leben dadurch sehr schwer hat.”

Oder du hast es auf äußere Umstände geschoben.

“Der Job hat mich zu dieser Zeit einfach komplett fertig gemacht. Mein Chef hat mir so einen Stress gemacht und meine Kollegen waren auch absolut unfair zu mir. Kein Wunder, dass ich so schlechte Laune habe.”

Egal, welche Situation dir gerade vorschwebte.

Ich gebe dir Recht.

Sie hat dazu geführt, dass du schlechte Laune hattest.

Doch gleichzeitig sind Situationen immer nur Auslöser.

Denn Gefühle, auch deine schlechte Laune, nimmst du immer in dir wahr.

Möglicherweise werden sie von äußeren Situationen ausgelöst. Aber spüren kannst du sie immer nur in dir. In deinem Körper – und ganz wichtig, in diesem Moment.

Hier meine offizielle Warnung für dich: In diesem Artikel werde ich dir keine oberflächlichen Tipps gegen schlechte Laune geben wie “Mach energetische Musik an und tanze durch dein Zimmer” oder “Erinnere dich daran, dass die Welt voll schön und du am Leben bist”.

Wenn du dich nur kurzfristig aufmuntern willst, dann bist du hier an der falschen Stelle.

Wenn du aber daran interessiert bist zu lernen, wie du erwachsen, verantwortungsvoll und bewusst mit deinen Gefühlen umgehst, dann bist du hier goldrichtig und solltest dringend weiterlesen.

Denn auch wenn die oben beschriebenen Aktivitäten kurzfristig Wirkung zeigen, kannst du genauso gut Farbe über eine schimmelige Wand streichen.

Und mal ganz unter uns, das ist schon ein bisschen ekelhaft. Trotzdem kennen viele Menschen keine andere Lösung.

Klar, der Schimmel scheint erstmal weg zu sein. Jedoch wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später wieder zurück an die Oberfläche kommen.

Da schlechte Laune ein Gefühl ist wie jedes andere auch, erkläre ich dir in diesem Artikel, wie du mit negativen Gefühlen aller Art bewusst umgehst, sie einfach loslässt und so deine Laune dauerhaft und vor allem nachhaltig verbesserst.

Wenn du diese Tipps in dein Leben integrierst, wirst du die Häufigkeit von schlechter Laune deutlich reduzieren oder sogar komplett aus deinem Leben verbannen können.

Große Töne!

Lass es uns anpacken.

Der wahre Auslöser für schlechte Laune

Zu allererst verrate ich dir, quasi im Vorbeigehen ein Geheimnis, das dein Leben für immer verändern kann.

Bereit?

Es sind nicht deine Gefühle, die dein Leid und schlechter Laune erzeugen.

Gefühle sind nur Gefühle.

Es ist dein Widerstand gegen deine Gefühle, der diese nervige Spannung in dir erzeugt und die ganze Geschichte unangenehm werden lässt.

Glaubst du nicht?

Mit Sicherheit hast du jetzt dieses eine Gefühl vor Augen, das du auf gar keinen Fall spüren willst.

  • Vielleicht ist es diese elende Unsicherheit in der Gegenwart von anderen Menschen.

Das soll einfach nur weggehen, und zwar so schnell wie möglich.

  • Oder es ist die Angst, Fehler zu machen.

An welches Gefühl auch immer du gerade denkst, ich werde dir jetzt zeigen, wie du damit ganz entspannt umgehen lernen kannst.

Schlechte Laune

Was deine Gefühle mit einem Bleistift gemeinsam haben

Schau dich dafür in deinem Zimmer um.

Fokussiere dich auf irgendein Objekt. Eine Lampe, ein Stift oder deinen Computer.

Hast du eins?

Gut.

Denn jetzt kommt der Clou.

Im Grunde gibt es zwischen diesem Objekt und einem Gefühl keinen Unterschied. Beides sind Objekte, die du mit deinem Bewusstsein wahrnimmst.

Der Unterschied ist, dass du gegen das eine Widerstand leistest, und das andere einfach nur wahrnimmst.

Hast du Angst, dass dein Stift in dir ein Chaos und Leid auslöst und betonierst ihn in 3 abschließbare Kisten tief in deinem Keller ein?

Nein.

Wieso tust du das dann mit deinen Gefühlen?

Wie du vollkommen entspannt mit deinen Gefühlen umgehen lernst

In dem Moment, in dem du sie so gleichmütig und gelassen betrachten kannst, wie du deinen Stift oder dein Handy betrachten kannst, holst du wirkliche Entspannung und Lebensfreude in dein Leben.

Wenn du erkennen kannst, dass ein Gefühl einfach ein weiteres Objekt in deiner Wahrnehmung ist, dann bist du frei und wirst dein ganzes Leben nicht mehr unter schlechter Laune leiden.

Du glaubst mir nicht, dass ein Bleistift und beispielsweise Angst genau das Selbe sind?

Schonmal von der Aquaphobie gehört?

Ja, Aquaphobie. Es gibt Menschen auf dieser Welt, die sehen Wasser nicht neutral, sondern entwickeln einen krassen Widerstand dagegen. Dieser Widerstand ist es, der ihnen das Leben schwer macht. Nicht das böse Wasser.

Wer sich mal eine Phobienliste im Internet angeschaut hat, der weiß, dass es vor so gut wie jedem Objekt in dieser Welt eine Phobie gibt.

Man kann also gegen alles Widerstand leisten – und so dafür zu sorgen, dass Leid und somit schlechte Laune im Leben entsteht.

Ob das ein Gefühl, ein Bleistift oder Wasser ist, spielt absolut keine Rolle.

Wer bist du?

Stell dir jetzt eine Tasse Tee, einen Kaktus und eine Billardkugel vor.

Welches dieser drei Objekte bist du?

Du wirst relativ schnell sagen können, dass du keines dieser drei Objekte bist.

Du bist der, der diese Objekte wahrnimmt.

Du bist hier – da ist das Objekt.

Mit Gefühlen ist es genau das gleiche. Sie sind Objekte, die du wahrnehmen kannst.

An diesem Punkt hört das Leid auf und fängt Freiheit an.

In dem Moment, in dem du erkennst, dass es zwischen einem Gefühl und jedem anderen Objekt, das du wahrnimmst, keinen Unterschied gibt, bist du frei.

Du kannst es jetzt betrachten, ohne Widerstand dagegen zu leisten. Es wird sofort aufhören, Leid in deinem Leben zu erzeugen

Alle Gefühle wahrnehmen – so, wie sie sind

Wie kommen wir da nun hin?

Wie schaffen wir es, einen gelassenen und entspannten Umgang mit unseren Gefühlen in unser Leben zu holen, anstatt stundenlang schlechte Laune zu haben?

Nochmal zur Wiederholung: Es ist nie das Gefühl an sich, dass Leid bringt.

Es ist auch nicht die Situation oder ein anderer Mensch, der dafür verantwortlich ist, dass du schlechte Laune hast.

Denn das Gefühl ist nur ein weiteres Objekt in deinem Bewusstsein. Leid entsteht, in dem Moment, in dem du Widerstand dagegen leistest.

Trotzdem setzen wir immer wieder im Außen an und versuchen zwanghaft, die Umstände zu kontrollieren, obwohl diese gar nicht die Auslöser dafür sind, dass es uns schlecht geht.

Wenn wir eins und eins zusammenzählen, dann läuft alles darauf hinaus, dass wir direkt am Gefühl ansetzen.

Wenn du offen bleibst, anstatt vor dem Gefühl wegzulaufen, wenn du alles einfach wahrnimmst – dann hörst du auf, dir selbst Leid zuzufügen und dann verlieren deine Gefühle die Macht über dich.

Sich dem Gefühl zuwenden

Drehe dich dazu um, und schaue voll ins Gefühl hinein.

Mache genau das Gegenteil vom dem, was du in den letzten Jahren immer wieder gemacht hast.

Anstatt zu flüchten, in Ablenkungen und Schuldzuweisungen, spüre in das Gefühl rein.

So lernst du dich nun endlich auf einer tiefen Ebene kennen und akzeptieren.

Das ist wahre Selbstakzeptanz. So entsteht wahres Selbstwertgefühl. So hört das Leiden auf.

In dem Moment, in dem du zu jeder Sekunde deines Lebens genau spürst, was du gerade in dir wahrnimmst und darauf weder reagierst, noch es bewertest, bist du frei.

In diesem Moment akzeptierst du dich vollkommen so, wie du bist.

Das funktioniert übrigens nicht mit dem Kopf.

Du musst einfach nur wahrnehmen. Wahrnehmen ohne Reaktion und ohne Nachdenken.

Beim Vipassana sagt man, dass man den Fortschritt zur Erleuchtung daran messen kann, wie wenig jemand auf eine Wahrnehmung mit Widerstand reagiert und wie wenig er etwas anderes wahrnehmen möchte, als er gerade wahrnimmt.

Gehst du nicht in Widerstand gegen das, was du gerade wahrnimmst, gehst du auch nicht in den Widerstand gegen dich.

Dann lebst du im Moment. Du spürst dich einfach nur von Moment zu Moment selbst.

Das braucht bei vielen Menschen ein wenig Übung, denn wir haben das in unserer stark verkopften Welt einfach verlernt.

Lifestyle: Egal was dir im Leben passiert, du lässt es zu und lässt es gehen

Die Voraussetzung dafür ist, dass du erkennen musst, dass du der Beobachter deiner Gefühle bist, anstatt in das Drama hineingezogen zu werden.

Denn starke Emotionen wirken wie ein Magnet.

In dem Moment, in dem du sie nicht mehr bewusst fühlst, ziehen sie deine gesamte Aufmerksamkeit an.

Du hast jetzt nicht mehr die Möglichkeit, sie objektiv zu betrachten sondern bist so mit ihnen identifiziert, dass du immer mehr reinsteigerst.

Du bist voll im Tunnel.

Je mehr du in diese Gefühle reingezogen wirst, desto stärker wird die Tendenz, Dinge im Außen “fixen” zu wollen. Gedanken wie Beziehung beenden, Job schmeißen oder andere dumme Ideen kommen hoch.

Das sind die Auswirkungen des Widerstandes. Denn du möchtest dich oder die Welt nicht verändern, weil sie anders sein soll, sondern weil du davon ausgehst, dass dich diese Veränderung anders fühlen lässt.

Schau mal in deinem eigenen Leben nach. In Momenten, in denen du unbedingt etwas verändern wolltest, in denen du Tabula Rasa Aktionen starten wolltest – hattest du da tief in die ein starkes Gefühl?

Ich gehe mal davon aus, dass das der Fall ist.

Was wäre, wenn du in solchen Situationen das Gefühl einfach gehen lassen könntest, anstatt dich hineinzusteigern?

Würde das mehr Freiheit und vor allem mehr Ausgeglichenheit in dein Leben bringen?

Alle Gefühle akzeptieren – alles fängt mit deinen Körperempfindungen an

Wenn du ein Gefühl fühlst, nimmst du es in deinem Körper wahr.

Angst nimmst du beispielsweise als Enge in der Brust wahr. Freude als Kribbeln und Leichtigkeit im Körper. Trauer beispielsweise als Druck auf den Augen und Anspannung im Kiefergelenk.

Möchtest du ausgeglichener mit deinen Gefühlen umgehen, dann führt der Weg dorthin über deine Körperempfindungen.

Wenn du das nächste Mal merkst, dass du schlechte Laune bekommst und etwas dagegen tun möchtest, dann halte kurz inne.

Hole einmal tief Luft und richtige deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Schaue, was da gerade in deinem Körper los ist. Was nimmst du wahr.

Das ist mit höchster Wahrscheinlichkeit das, vor dem du die ganze Zeit flüchtest – und was für deine schlechte Laune sorgt.

Weil du Widerstand leistest und es weghaben möchtest.

Wenn du deine Aufmerksamkeit jetzt auf diese Empfindungen richtest und sie einfach nur beobachtest, anstatt sie in “schön” und “unangenehm” zu unterteilen, hört dein Leid auf.

Dann sind sie einfach nur da, wie die Tasse auf dem Tisch, der Goldfisch im Glas und der Vorhang vor dem Fenster.

Das ist übrigens die wahre Bedeutung von einem Leben im Jetzt.

Wenn du von Moment zu Moment bei deinem Gefühl sein kannst und es, ohne Bewertung, einfach nur beobachtest, wird das eine unglaubliche Freiheit und Entspannung in dein Leben holen.

Der Drang, das Gefühl loszuwerden – und wie du es wirklich loswirst

Ich weiß, eigentlich willst du das Gefühl loswerden. Das verstehe ich. Doch paradoxerweise ist dein Gefühl wirklich anzunehmen und da sein zu lassen der schnellste Weg, damit es weiterziehen kann.

Denn in dem Moment, in dem du Widerstand leistest, hältst du da Gefühl fest. Gefühle sind natürlicherweise so beschaffen, dass sie zu dir kommen, du sie wertungsfrei wahrnimmst, und sie dann automatisch wieder gehen.

Wenn du sie lässt. In dem Moment, in dem du Widerstand leistest, hältst du das Gefühl fest, obwohl du es loswerden willst.

Jetzt unterdrückst du das Gefühl und es wird wieder und wieder an die Oberfläche drängen.

So lange, bis du es akzeptierst. Dann kann es gehen – und dann bist du frei.

Dann gibt es zwar noch Gefühle wie schlechte Laune, Trauer oder Eifersucht, aber sie führen nicht mehr zu Leid.

Paradigmenwechsel für deine Entwicklung:

Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich mich darüber freue, wenn ein starkes, “negatives” Gefühl in mir auftaucht.

Für mich ist das nämlich ein Zeichen. Die Welt gibt mir nämlich die riesige Chance, persönlich zu wachsen.

Denn immer, wenn ich mich versteckt habe, weggelaufen bin oder alles mögliche unternommen habe, um das Gefühl nicht zu spüren, spüre ich es jetzt einfach.

Ich richte meine Aufmerksamkeit auf das Gefühl und lasse es einfach da sein. So gut ich kann nehme ich die neutrale Beobachterposition ein.

Ich schaue mir das Gefühl an und entspanne dabei mein Herz.

Den Widerstand gegen das Gefühl loslassen und frei sein

Lass den Widerstand gegen das Gefühl los. Lass den Impuls los, dich ablenken zu wollen, kontrollieren zu wollen, dagegen ankämpfen zu wollen.

Spüre einfach, wie sich Widerstand für dich anfühlt. Spüre, wie sich der Impuls wegzuschauen anfühlt und spüre auch hier hinein, anstatt wegzuschauen.

Versuche nicht, in deiner Vergangenheit zu wühlen um zu gucken, wann, wie und wo dieses Gefühl irgendwann einmal entstanden sein könnte.

Versuche auch nicht, es zu analysieren oder eine Strategie zu erarbeiten, wie du es loswirst und was du im Außen tun kannst, damit du es nicht mehr spüren musst.

Lasse all diese Impulse los und spüre einfach, was gerade bei dir präsent ist. Von Sekunde zu Sekunde. Schau, ob sich Veränderungen eintellen in dem, was du wahrnimmst.

Dein Weg in die emotionale Freiheit

Praktizierst du dieses bewusste Fühlen und Annehmen von Gefühlen täglich, so unterdückst du deine Gefühle nicht mehr.

In der Folge kommen so alte, unterdrückte Gefühle wieder hoch, vor denen du dich seit Jahren versteckt hast

Jetzt hast du endlich die Chance, diese zu heilen. Fühle auch sie voll, und lasse sie gehen.

Wenn du dich oft energielos und blockiert fühlst, kann das gut daran liegen, dass diese alten, eingeschlossenen Gefühle dafür verantwortlich sind.

Je mehr du davon loslässt, desto mehr Blockaden bauen sich ab. Deine Energie kann wieder besser fließen.

Wenn deine Energie ohne Blockaden fließen kann, dann fühlst du dich frei und gut.

Das ist das Ziel. In einen Zustand kommen, in dem du alle Blockaden aufgelöst hast und so frei und energievoll leben kannst.


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16 comments
  • Martina

    Sehr schön geschrieben,finde mich in vielen dingen wieder. Hoffe, ich bin bald soweit loszulassen und bekomme es hin

    September 1, 2017 5:12 am || Antworten

    1. Tim Hamer

      Hey Martina,

      ich denke auch. Das Loslassen ist, wie vieles anderen im Leben auch, ein Prozess 🙂

      September 2, 2017 4:32 pm || Antworten

  • Mel

    Super Blog Artikel Danke
    Ab in die Unsetzung 🙂

    September 1, 2017 5:23 am || Antworten

    1. Tim Hamer

      Ganz genau! 🙂

      September 2, 2017 4:32 pm || Antworten

  • Sabine

    Hi, Dein Artikel hat mir sehr gut gefallen. Diesen Ansatz versuche ich auch schon eine Weile, bei sehr starken Gefühlen ist es schon schwer. Und manchmal ist der vom Gefühl ausgelöste Impuls was im aussen zu ändern auch gut- weil unsere Gefühle usn ja u.a. auch Handlungsanweisungen geben- dh.: Du könntest noch ein bisschen Mut machen für die bei denen es nicht klappt, vielleicht auch, es erstmal mit einfacheren Gefühlen auszuprobieren und zu üben, und nicht zu verzagen… und auch, dass ein Gefühl uns durchaus auch sagen kann, dass wir was ändern sollten. Und vielleicht noch eine Warnung für Spezialfälle- ich arbeite viel mit Traumapatienten, auch hier geht man im Prinzip den gleichen Weg, und ich gebe solche Übungen auch als Hausaufgaben mit. Auch denke ich dass selbst deren intensive Gefühle an sich nicht gefährlich sind, aber die Vermeidungshürde ist deutlich höher. Du könntest schreiben, dass man in solchen Fällen sich auch begleiten lassen kann, um alte sehr starke und existenzielle Gefühle (zb Todesangst) auch gemeinsam mit einem Therapeuten angehen kann. Aber: vielleicht würde dann Dein Artikel auch zu lang, und so wie er sit, mit einer klaren Message sollte er bleiben. Nur Anregungen…. viele Grüße, Sabine

    September 1, 2017 8:57 am || Antworten

    1. Tim Hamer

      Hey Sabine,

      da hast du absolut Recht. Das ganze ist ein Prozess und Übungssache.

      Du hast auch vollkommen Recht. Es ist sehr ratsam, mit nicht allzu starken Gefühlen zu beginnen um sich so langsam ranzutasten. Dabei merkt man dann auch mit der Zeit, wie feinfühlig man eigentlich ist und wieviel man im Körper wahrnimmt. Extrem spannend.

      Zu den Spezialfällen: Da hab ich öfters schon auf meiner Seite geschrieben dass meine Inhalte für “schwere Fälle” nur unterstützend und bedingt geeinget sind und ich mich da auch nicht in der Lage sehe, wirklich zu helfen 🙂

      Liebe Grüße,
      Tim

      September 2, 2017 4:38 pm || Antworten

  • Barbara

    Hallo Tim,
    ein wunderbarer Artikel, der sehr humorvoll und anschaulich den Prozeß beschreibt, was Leben ist. Auch ich bin früher innerlich schreiend vor den Gefühlen weggelaufen, die mich dann natürlich verfolgt haben:-) Eine Riesen-Hatz, und natürlich erfolglos und leidverlängernd.
    Nach dem Erwachen zu mehr Bewußtheit sehe ich, was da ist, und umarme es sanft und liebevoll. Auch mit dem Widerstand, gegen das, was ist, kann man herrlich zusammen sein. Tief unten liegt immer die grundlose Freude, die wirklich intim und berührend ist, unsere wahre Natur Die Krönung der Verkörperung als Mensch aud Erden in der Freiheit des Absoluten! Den Himmel auf der Erde leben:-)
    Dein Kurs bringt mir immer wieder eine Klarheit, so dass auch mein Verstand Worte erhält und sich dankbar ergibt in das Größere. Auch dein Interview zeigt, dass du vom Großen übernommen wurdest und wunderbar in der Lage bist, das in Worte zu fassen, so dass es unser kleiner Verstand verstehen und akzeptieren kann. Danke für dein Sein und für deine Mühe!
    Im einen Herzen Barbara

    September 1, 2017 10:35 am || Antworten

    1. Tim Hamer

      Danke für deine lieben Worte, darüber freue ich mich sehr.

      Ich befinde mich da auch noch auf dem Weg, aber seitdem ich da rangehe, wie du es eben beschreibst, habe ich das Gefühl, dass ich mich schneller “entwickle”, als in den ganzen Jahren zuvor. Echt hammer! 🙂

      September 2, 2017 4:39 pm || Antworten

  • Andreas

    Hei Tim,
    der Artikel hat mir super gut gefallen. Nur eins will mir nicht ganz einleuchten. Du sagst, der Bleistift, dass Bild an der Wand, sind alles nur Objekte. Und so sollte man auch jedes Gefühl als nur ein Objekt wahrnehmen. Das wollte mir bis vor wenigen Minuten nicht ein einleuchten. Durch ein pers. Telefonat mit Tim, konnte er mir doch recht schnell wieder klarmachen, dass ja nur unsere eigenen Bewertungen zu diesen unangenehmen Gefühlen führen.

    September 1, 2017 12:22 pm || Antworten

    1. Tim Hamer

      Jap, angenehmes Telefonat 🙂

      September 2, 2017 4:40 pm || Antworten

  • Gisi

    Schon seit einigen Wochen schwurbelte in mir immer wieder der Satz rum: Ich lasse meine Gefühle ganz bewusst zu. Seit dem mich eine deiner Mails davon überzeugen konnte, es zu versuchen. Es funktioniert tatsächlich, ich fühle mich besser. Soooo viel Trauer hätte ich nicht erwartet, aber irgendwie tat mir plötzlich meine Trauer leid :-)), dass ich sie immer runtergedrückt habe. Wichtig war für mich aber auch die alternative Bewertung vieler Situationen. Auch dieser Artikel hat mich ein Stück zu mir selbst und meiner Aufmerksamkeit geführt! Du bist sehr überzeugend und ich spüre dein Wohlwollen und deine Leidenschaft, in dem, was du sagst und schreibst. Viele Grüße!

    September 8, 2017 9:10 am || Antworten

    1. Tim Hamer

      Hey Gisi,

      super. Es ist wirklich unglaublich, wie schnell das manchmal gehen kann. Ich war auch mehrfach überrascht. Einmal hinsichtlich, was da so alles in mir schlummert und gesehen und gespürt werden will und darüber hinaus, wie liebevoll und mit wieviel Mitgefühl auf einmal in mir für mich und meine Emotionen da ist – genau, wie du beschreibst.

      Das war echt eine spannende Erfahrung! 🙂

      September 11, 2017 2:15 pm || Antworten

  • Andrea

    Einfach super, Tim…ganz ehrlich, ich habe schon einige Bücher von gewissen Psychologen gelesen und ich besuchte sogar vor Jahren schon eine Psychologin (Angstzustände – und ich wusste nicht mal warum ich diese Gefühle hatte, die ich übrigens durch ein anderes Buch, geschrieben auch aus eigener Erfahrung – darin ging es ebenfalls um das “Zulassen der Angst”, sich absichtlich in “angstvolle Situationen” begeben) so gut wie los wurde. Mit deinem Buch “Du bist genug”, Interview “Mein Weg zu einem…” inkl. diesem Text, hast du mir am meisten “geholfen”. Ich denke, da du einfach selbst diese Erfahrungen gemacht hast, dieses “komische” und “unangenehme Gefühl” am eigenen Leib erfahren hast, ich fühle/fühlte es auch schon sehr lange. Und dass du dieses Wissen mit Menschen teilst – Daumen hoch 🙂

    September 10, 2017 1:59 pm || Antworten

    1. Tim Hamer

      Hey Andrea,

      super, danke für deinen Kommentar. Darüber freue ich mich sehr. Es gibt sicherlich viele Herangehensweisen und Möglichkeiten, aber bei mir hat sich auch unglaublich viel getan, seitdem ich diese Methode in mein Leben integriert habe.

      Ich freue mich, dass ich dir helfen konnte und wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg und Freude bei deiner Entwicklung 😉

      September 11, 2017 2:13 pm || Antworten

  • Anja

    Schade, dass man es nirgends gesagt bekommt, wie man Gefühle wirklich handelt. Es wurde mir niemals gesagt, wie ich mit all meinen Gefühlen umgehen soll. Stattdessen verschließt man die Tür und spürt gar nichts mehr. Vielen Dank für diesen Artikel.

    August 14, 2018 5:01 pm || Antworten

    1. Tim Hamer

      So ist es. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass immer mehr Menschen langsam aber sicher von dieser “Kopfzentriertheit” wieder mehr ins Fühlen und ins Herz kommen. Das freut mich 🙂

      August 23, 2018 8:53 am || Antworten

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