Januar 28, 2018

Ich kann mich nicht entscheiden

Kannst du dich auch manchmal nicht entscheiden?

Keine Sorge, so geht es vielen Menschen. Sie können sich nicht entscheiden. Sie sind gefangen in Grübeleien.

Das stress, das nervt. Und obendrein ist chronische Unentschlossenheit ein sicherer Weg, unglücklich zu sein.

In diesem Artikel lernst du 3 simple Tipps, um ganz locker Entscheidungen treffen zu können.

Unentschlossenheit zerstört das Leben

Unentschlossenheit zieht Energie ab und verbaut uns viele Chancen. Denn auch wenn wir scheinbar Fehler vermeiden, wenn wir uns nicht entscheiden – in Wahrheit entscheiden wir uns immer.

Wir können uns nicht nicht entscheiden.

Denn wenn wir keine Entscheidung treffen, entscheiden wir uns, dem Zufall zu vertrauen.

Oder dafür, dass alles so bleibt, wie es ist.

Wir geben Verantwortung ab. Doch wir können nur dann zufrieden und erfolgreich werden, wenn wir Verantwortung für unser Leben übernehmen.

Wir verlieren Kontrolle über das Leben, wenn wir Entscheidungen vermeiden.

Wie viele Menschen leben ein leben, das sie nicht leben wollen? Sie tun Dinge, weil sie denken, sie müssten sie tun.

In Wahrheit haben sie nur nicht die Verantwortung übernommen. Sie haben andere Menschen entscheiden lassen.

Wenn deine Oma dir sagt, Bankberater sein ein ganz toller Job, dann will sie aus tiefstem Herzen nur das beste für dich.

Die Welt hat sich jedoch geändert und es gibt abertausend Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen und Dinge zu tun, die du wirklich willst.

Lerne, selbst Entscheidungen zu treffen.

Lerne jetzt, wie du dich immer entscheiden kannst

Ich weiß, ich weiß. Das klingt erstmal anstrengend. Aber wenn du das ein wenig übst, dann wirst du 10x leichter, entspannter und lockerer durch dein Leben gleiten.

Es wird eine Menge Ballast von dir abfallen, der dir vorher das Leben schwer gemacht hat.

Entscheidungen treffen lernen und Verantwortung zu übernehmen lässt dich ans Steuerrad des Lebens treten.

Es lässt dich selbst entscheiden, wie du leben willst. Es lässt dich selbstbestimmt und erfolgreich werden.

Du wirst frei davon, was andere Menschen über ich denken.

Wenn du jetzt richtig heiß bist und direkt zu den Tipps kommen willst, dann klicke bitte hier.

3 Gründe, wieso wir uns nicht entscheiden können

1. Wertekonflikte

Sicherheit ist uns sehr wichtig und trotzdem wollen wir ein Risiko eingehen und uns selbstständig machen. Was tun?

Uns ist die Stabilität und Vertrautheit einer Beziehung wichtig und trotzdem möchtest du Abenteuer erleben. Wie entscheidest du dich?

Der Chef will aus sozialen Gründen einen Auszubildenden übernehmen, kann es sich aus wirtschaftlicher Sicht aber nicht leisten. Wie entscheidet er?

Hier sind ganz klare Wertekonflikte am Werk. Sie sorgen dafür, dass wir uns nicht entscheiden können.

Was ist die richtige Entscheidung?

Die Antwortet lautet: Es gibt keine richtige Entscheidung. Beide Möglichkeiten machen Sinn.

Am Ende wird unsere Entscheidung dadurch bestimmt, welche Werte uns wichtiger sind.

Falls du dich häufig nicht entscheiden kannst frage dich, zwischen welchen Werten du entscheiden musst. Überlege dann, welcher Wert dir wichtiger ist. Diese Überlegungen können als wichtiges Kritereum zur Entscheidungsfindung herangezogen werden.

2. Die Angst vor Verantwortung

Ich kann mich nicht entscheiden Folgen

Wenn wir uns nicht entscheiden können haben wir oft Angst, die Verantwortung übernehmen zu müssen.

Entscheidungen haben meist Folgen. Häufig genug positive, aber hin und wieder einmal auch negative.

Genau vor diesen Folgen fürchten wir uns. Genauer gesagt davor, für sie zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Wenn wir uns nicht entscheiden gibt es immerhin noch die Möglichkeit, dass das Problem wie durch Zauberhand verschwindet. Vielleicht übernimmt auch jemand anderes die Entscheidung für uns.

Dann haben wir zwar unsere Selbstbestimmung über Bord geworfen – die Verantwortung übernehmen müssen wir jedoch auch nicht.

Wir können schön mit dem Finger auf andere zeigen und sagen: “Der ist Schuld.”

Dieses Kindergartenverhalten lässt sich leider viel zu oft beobachten. Schaue in deinem Leben mal, wo du dich drückst. Wo gibst du die Verantwortung für deine Entscheidungen ab?

Was sind die negativen Konsequenzen, vor denen du Schiss hast?

3. Angst vor Folgen/ Konsequenzen

Doch wir haben nicht nur Angst vor der Verantwortung. Unsere Angst vor der Verantwortung entsteht überhaupt erst durch unsere Angst vor negativen Konsequenzen.

Du kannst dich oft nicht entscheiden, weil du dich vor dein Folgen deiner Entscheidung fürchtest.

Du stellst dir vor, dass dein Leben danach unwiederbringlich runiniert ist und du dich jetzt falsch entscheidest.

Du glaubst, dir ein Leben lang Vorwürfe machen zu müssen. Du wirst es ewig bereuen, da bist du dir sicher.

Wieso du keine Angst haben musst, eine Entscheidung zu treffen

Doch stimmt das wirklich?

Wenn wir mal ehrlich sind, hat die absolute Mehrheit unserer Entscheidungen überhaupt keine Konsequnenzen.

Trotzdem zerbrechen wir uns den Kopf.

Bei Entscheidungen, die Konsequenzen haben, bewerten wir diese gnadenlos über. Wir haben keinen klaren Blick, sondern einen von Angst getrübten.

Die Angst möchte uns beschützen. Das ist gut so und dafür sind wir dankbar.

Doch in unserer heutigen Zeit ohne Säbelzahntiger mit großem Appetit ist sie manchmal nicht der beste Berater.

Trotzdem glauben viele Leute ihr alles. Das hindert sie oft daran, im Leben voranzukommen und auch, glücklich zu sein.  

Frage dich, was das allerschlimmste ist, was passieren kann. Ok, ok. Du hast Recht. Du kannst morgen Querschnittsgelähmt sein. Du kannst auch dein ganzes Geld verlieren und von deinen Freunden verlassen werden.

Doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür?

Eher niedrig. Guck mal, 99.9% der Gefahren, über die wir uns den Kopf zerbrechen, tritt niemals ein.

Wieso sollten wir uns also von einer irrationalen Angst das Leben bestimmen lassen? Das macht keinen Sinn.

Entscheidung für etwas heißt auch Entscheidung gegen etwas anderes

Wenn ich mich für Susi entscheide, entscheide ich mich (den den meißten Fällen;) ) gegen Lisa.

Aber was ist, wenn ich mit Lisa viel besser zusammenpasse? Ich könnte mein ganzes Leben unglücklich sein.

Hilfe…!

Wenn wir uns entscheiden, müssen wir wählen.

Irgendjemand hat mir einmal erzählt das Wort “entscheiden” kommt aus Zeiten, in denen Probleme noch mit dem Schwert geregelt wurden.

War das Schwert einmal aus der Scheide gezogen, gab es kein zurück mehr. Einer würde liegenbleiben. Ent-scheiden.

Zugegeben nicht ganz so drastisch verläuft es heute bei Entscheidungen immer noch.

Andere Optionen bleiben liegen.

Wir gehen den Weg des Schwerts. Das kann Angst machen. Ich hätte früher auch Angst gehabt, mein Schwert ziehen zu müssen.

Das ist vollkommen normal. Am Ende brauchen wir für Entscheidungen Mut. Wir kämpfen für uns, mit all unserer Stärke und all unserem Intellekt.

Wenn wir mutig handeln, dann kommt dabei oft etwas Gutes heraus.

Anstatt unser Leben passiv zu leben, leben wir es so, wie wir wollen. Lass uns also bei einer Entscheidung auf das Positive fokussieren.

Entscheidungen können große Tragweite haben

Wir können uns vor allem dann nicht entscheiden, wenn unsere Entscheidungen große Tragweite haben.

“Welche Socken soll ich heute tragen?” Gut, geschenkt.

“Wen soll ich heiraten?” Vielleicht sollte man an diese Entscheidung nicht so arglos herangehen.

Doch gleichzeitig machen es uns Paralyse und Grübeleien nicht leichter.

Ganz im Gegenteil. Wir treffen keine bessere Entscheidungen, wenn wir uns selbst Druck machen. Selbst wenn Großes auf dem Spiel steht.

3 Tipps um locker und entspannt Entscheidungen treffen zu können

Was hilft also gegen das endlose Hin- und Her? Was können wir tun, wenn wir uns nicht entscheiden können?

Wie können wir vermeiden, aus Angst vor einer Entscheidung handlungsunfähig zu werden?

Was brauchen wir um stattdessen schnell und effektiv zu wissen, was wir wollen und das auch im realen Leben umsetzen?

Im folgenden findest du 5 Tipps, mit denen du locker und entspannt Entscheidungen treffen kannst.

1. Du musst nicht perfekt entscheiden

Ich kann mich nicht entscheiden

Kein Mensch ist perfekt. Deshalb kann auch niemand immer die richtigen Entscheidungen treffen.

Doch leider ist das Anspruch vieler Menschen.

Das erzeugt unglaublichen Druck und lähmt uns. Wir sind gehemmt von der Angst, einen Fehler zu machen.

Gerade dann, wenn ebenso viele Argumente für und gegen eine Option sprechen, kommen wir ins Trudeln. Wertekonflikte erschweren uns die Entscheidungsfindung.

Deshalb lass uns eines klarstellen:

Du musst nicht perfekt entscheiden.

Das kannst du sowieso nicht. Niemand kann es. Wir können nicht in die Zukunft schauen.

Absolute Sicherheit wird es nie geben. Deshalb ist loslassen angesagt. Lass den Druck los, lass deinen Perfektionismus los – und entscheide.

Senke diesen unmenschlichen Anspruch darauf, immer richtig liegen zu müssen. Was kann schon schiefgehen? 99/100 Entscheidungen werden in 10 Jahren keinerlei Einfluss mehr auf dein Leben haben.

Wieso also stressen?

Baue stattdessen Selbstbewusstsein auf und lerne so die Zuversicht, dass du mit allen Konsequenzen deiner Entscheidungen locker umgehen wirst.

Das Leben geht weiter und du wirst schon einen Weg finden. Immerhin lebst du noch, also hat das bisher doch ganz gut geklappt.

2. Die Folgen realistisch betrachten

Wenn wir nur auf unsere Angst hören, dann treffen wir sicher keine optimalen Entscheidungen. Die Optionen sind einfach zu negativ eingefärbt. Die Angst verschleiert unseren objektiven Blick.

Tritt deshalb einen Schritt zurück.Lass deine Angst da sein. Spüre sie, aber steige nicht voll in sie hineine (Hier findest du eine ausführliche Anleitung dazu).

Dann überlege, was das Schlimmste ist, was dir passieren kann. Frage dich dann, wie wahrscheinlich dieser Worst-Case ist und ob du damit umgehen kannst.

Nicht selten wirst du dabei erkennen, dass die möglichen Folgen gar nicht so schlimm sind, wie sie sich anfühlen.

Dein Gefühl trügt. Glaub ihm nicht alles. Dein Bauchgefühl kann dir bei einer Entscheidung entscheidende Hinweise geben. Jedoch ist das nicht zu verwechseln mit grundloser Angst. Die ist oberflächlicher. Das richtige Bauchgefühl liegt tiefer.

Wenn du das Gefühl hast, die Angst hat dich stark im Griff, Frage auch gerne gute Freunde nach ihrer Einschätzung.

3. Baue Selbstvertrauen auf

Das Gegenmittel für deine Angst vor Verantwortung und Konsequenzen heißt Selbstvertrauen.

Es fällt uns viel leichter zu entscheiden, wenn wir in uns vertrauenmit den Folgen umgehen zu können.

Sich nicht entscheiden zu können hängt oft auch mit mangelndem Selbstvertrauen zusammen.

Wenn du das Worst-Case siehst und dir denkst: “Damit werde ich locker fertig!” – wie schwer würden dir dann Entscheidungen noch fallen? Was soll schon passieren?

Entscheidungen treffen ist wichtig

Ich kann mich nicht entscheiden Tragweite

Halte dir immer vor Augen, wohin dein Leben verlaufen wird, wenn du keine Entscheidungen triffst.

Du wirst stagnieren. Du wirst in ungesunden Verhältnissen bleiben.

Du wirst deinen Traumjob nicht bekommen, weil du in einem langweiligen Job festklebst.

Erinnere dich dass keine Entscheidung auch eine Entscheidung ist. Einmal kurz über seinen Schatten zu springen kann dein Leben in eine ganz neue, bessere Richtung lenken.

Hab den Mut. Triff Entscheidungen. Nutze alle Ressourcen, die du zur Verfügung hast. Sei nicht leichtsinnig. Aber übernimm Verantwortung und tue es. Es ist dein Leben und du hast es in der Hand.>

Dein nächster Schritt

Entscheidungen zu treffen hat viel mit deinem Selbstwertgefühl zu tun. Wenn du das Gefühl hast, Glück und Erfolg nicht zu verdienen, wirst du dich eher nicht für ein besseres Leben entscheiden.

Doch das lässt sich ändern. Ich habe einen kostenlosen E-Mail Kurs entworfen, in dem du deine Beziehung zu dir selbst wieder stärkst.

Trage dich ein und sei mit dabei.


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2 comments
  • Marion

    Ich bin 50 Jahre alt weiblich, verheiratet und habe 2 Kinder (12 und 20 Jahre alt). Ich lebe seit 2 Jahren getrennt von meinem Mann. Wie es dazu kam: Ich habe meinen Mann betrogen und wurde von diesem Mann verlassen. Da ich nicht mehr zu meinem Mann zurückfand, bin ich durch ein blind Date neugieriger Weise an eine Frau geraten. Wir haben uns immer wieder getroffen und ineinander verliebt und sind sogar zusammengezogen. Sie hat das Ruhrgebiet verlassen und ist zu mir ins Rheinland gekommen. Meine Familie akzeptiert Sie aber ich habe meine Schwierigkeiten mich zu einer Frau zu bekennen. Nun habe ich Sie zum dritten mal verlassen und bin zur Zeit im Haus, was mein Mann und ich uns aufgebaut haben. Ich wohne im Keller. Dort hab ich ein Bett und schlafe mehr schlecht als recht. Mein Mann und ich wollen es miteinander versuchen, aber immer wieder nehme ich reißaus zu dieser Frau. Die zwei Jahre mit Ihr waren mehr als schön, aber mein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber und die Angst alles falsch gemacht zu haben und irgendwann alleine da zu stehen, lassen mir keine Ruhe. Nur ist dieses ewige hin- und her auch keine Lösung. Wenn ich so weitermache wird es darauf hinauslaufen am Ende allein zu sein, was für mich das schlimmste wäre. Warum kann ich mich nicht entscheiden?

    Juli 1, 2018 10:22 am || Antworten

    1. Tim Hamer

      Hey Marion,

      das ist aber echt ne verzwickte Situation. Für mich klingt es so, als wenn es für dich bei allen Optionen Punkte gibt, die dich krass ziehen, und andere die dich krass in den Widerstand gehen lassen.

      Meine Herangehensweise wäre, beide Seiten zu akzeptieren. Spüre das Gefühl das “Wollens”, spüre aber auch das Gefühl des Widerstandes. Lasse beide da sein und akzeptiere sie vollkommen.

      Mir kommt es so vor, als wenn du sehr impulsiv aus deinen Emotionen heraus handelst. Wenn wir aus Emotionen heraus handeln dann immer, um etwas mit ihnen zu tun. Sie entweder zu verstärken (bei uns halten), oder loswerden zu wollen.

      Wenn du die Gefühle erstmal akzeptierst und da sein lässt als Beobachterin, dann nimmst du ihnen so die Ladung und kannst genau überlegen, wie du handeln möchtest, anstatt einfach so zu handeln.

      Juli 5, 2018 8:12 am || Antworten

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