May 27, 2015

Ich liebe mich(!) – von der Haarspitze bis zum kleinen Krumpelzeh

Diana Krsteski ist Bewusstseinscoach bei GLÜCKSKIND Services (www.glueckskind-services.de) – sie liebt Menschen, Natur und Tiere. Sie lebt ihre Berufung als einfühlsamer und authentischer Mensch, als PTA, Diplom Pädagogin/ Kommunikationspsychologin und Autodidaktin. Ihre Träume sind stets ihre Herzensziele, welche sie klar fokussiert! Sie hilft dir dabei, ein selbstbewusstes, selbstsicheres, freies und glückliches Leben zu leben. In ihrem Glücksletter erhältst du jeden Tag Inspirierendes zum Thema Selbstliebe und Glück!

 

Autorenbild_DianaKrsteski_kleinWas bietet sich mehr an, als bei DuBistGenug über die Liebe zu dir selbst zu schreiben?

Über eine Liebe, die JEDER JEDERZEIT erblühen lassen kann und welche im besten Fall ein Leben lang vor Farbenpracht nur so strotzt. Eine Eigenhommage, die der Bote von Gesundheit, Glückseligkeit, Erfolg und ebenbürtigen Beziehungen ist – mindestens!

Eine Liaison des achtsamen Selbstbeistandes, der bedingungslosen Selbstwertschätzung, der bewussten Selbstvergebung und des herzlichen Selbstumwogenseins.

Dieser Liebes-Artikel zeigt dir vom Scheitel bis zu den Fußsohlen, wie du auf ganzheitliche Weise dich selbst (noch mehr) lieben lernen kannst – wie du die Wechselbeziehung zwischen deinem Geist und deinem Körper gezielt für deine „Selbst-Affäre“ nutzen kannst.

Du sagst „Ja, ich will“?

Dann beginne jetzt mit der wohl längsten Ehe deines Lebens – der zu dir selbst!

Hochzeitsmarsch los!

Eigenliebe beginnt (auch) in deinem Kopf

Selbstliebe mutet (leider) vielen Leuten (noch) stinkig an. Da werden schnell Verknüpfungen zur Egozentrik, zum Egoismus und zum Narzissmus geschaltet. Andere lieben? Ja! Sich selbst lieben? (Noch) verpönt.

Dabei begreifen wir langsam, dass jede Reise bei sich selbst beginnt. Du kannst keinen anderen Menschen bedingungslos lieben, wenn du dich selbst nicht aufrichtig liebst. Im Vertrauen schenken bist du nur dann gut, wenn du dir selbst ordentlich entgegenkommst. Wie willst du Energie geben, wenn du für dich selbst keine übrig hast? Getreu dem biblischen Leitspruch: „Liebe deinen nächsten, WIE DICH SELBST!“ Schon Jesus wusste Bescheid.

Es geht also um das Aufbrechen längst obsoleter Einstellungen, neuronaler Schaltungen in deinem Kopf. Du darfst dein bislang Gedachtes in Frage stellen. Du darfst umdenken. Du darfst auf gesunde Selbstliebe programmieren. Du darfst auf eine neue, wohltuende Gedankenbasis hinwirken. Alles ist Wandel – und wer stehen bleibt, fühlt sich nun mal wie jemand, der seine gesamte Schmutzwäsche mit nem Wäschestampfer von Hand schruppen muss: also angestrengt, genervt und schnell ausgelaugt.

Gehen wir direkt ans Eingemachte

Als Bewusstseinscoach und als Mensch, der einen Großteil seines Lebens unter einer mangelnden Selbstliebe mit daran geknüpften Ängsten, Panikattacken, unbefriedigenden Beziehungen, usw. litt (kein Wunder, ist die Beziehung zu mir selbst höchst miserabel gewesen) – sage ich dir, dass Wachheit für deine Gedanken der erste Schritt in dein Selbst-Eheleben ist.

Wie wirst du wach?

Indem du dich und deinen Esprit beobachtest. Was denkst du den ganzen lieben Tag lang über dich und die Welt? Was sind deine Leitsätze? Was denkst du konkret zum Thema Selbstliebe?

Da kommen dann mit großer Wahrscheinlichkeit Glaubenssätze wie:

Bin ich so blöd (doof, dappig, damisch – variabel nach Wohnhaft und Dialekt)! Was hab ich da denn wieder gesagt/gemacht?!“ Sehr beliebt, wenn „Fehler“ passieren, oder von außen Kritik geübt wird, die dann nahtlos in Selbstkritik überschwappt.

Ich lieb mich doch nicht selbst! Wie egoistisch und peinlich ist das denn?!“

Selbstliebe! Pah, wenn das jeder machen würde – wie mies dann die Welt aussehen würde!“

Wenn ich mich selbst liebe, dann bin ich schlecht, schuldig, verkehrt.“

Ich brauche die Liebe von anderen, um mich selbst lieben zu können.“

Das als eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, die bei einer Inspektion deiner Gedankenkluft aufpoppen kann.

Und was nun?

Lockere deine aktuellen Glaubenssätze, brich sie auf, hinterfrage sie, prüfe sie auf ihre Tauglichkeit im Heute und bilde schließlich neue, wohltuende und frische Leitsätze, die dir deine Wäsche zukünftig in allen Wunschmodi selbst waschen und dir damit dein Leben fluffig, angenehm und glücklich (Weg)bereiten.

Schließlich kannst du denken, was du willst

Einzige Bedingung: Es darf sich stets gut für dich anfühlen.

Bleiben wir bei meinen Beispielen von gerade eben:

Fühlt es sich gut an, wenn du dich als dumm bezeichnest? Spür mal tief in dich hinein…

Fühlt es sich wohlig an, wenn du dich schuldig, schlecht und peinlich berührt fühlst, bei dem Gedanken, dich selbst zu lieben? NICHT mit dem Verstand beantworten – gehe in dich, lausche tief in deine Seele.

Mach dir klar: Das, was du heute denkst, hast du über jahrelange/jahrzehntelange Wiederholung von vorgegebenen Meinungen anderer zu deinen (schein)eigenen Glaubenssätzen werden lassen.

Also macht es Sinn, dass du heute (wo dein Eltern nicht mehr für dich verantwortlich sind) selbst entscheidest, was du denken und damit fühlen willst. Denn aus deinen Gedanken resultieren deine Gefühle und schlussendlich dein Verhalten. Und all das bestimmt über deine Lebensqualität!

Nun zurück:

Wenn du dich heute dazu entscheidest (meist, weil es irgendwo in deinem Leben mies läuft), etwas anderes denken zu wollen und das tagtäglich bewusst wiederholst und einübst (wie du das als Kind auch abhängigerweise getan hast – darf deine nahe Zukunft sehr bald im Glanz des Glücks, des Erfolges und der Zufriedenheit erstrahlen.

Und nun prüfe hierzu das hier:

Ich darf „Fehler“ machen und liebe mich dafür – ich bin dann noch immer genauso wertvoll und intelligent wie zuvor.“ Wie fühlt (!) sich das an?

Gesunde Selbstliebe ist ein Akt der Freundlichkeit mir selbst und anderen gegenüber – denn wenn ich mich selbst wertschätze und liebe, bin ich ein Gewinn für die Menschen, die mich umgeben.“

Oder das hier:

Wenn ich mich selbst liebe, bin ich stolz auf mich – denn ich tue mir und anderen damit einen großen Gefallen.“

Und ganz wichtig:

Ich bin unabhängig von der Liebe und Anerkennung anderer. Ich gebe mir alles, was ich brauche, um glücklich zu sein. “

Es braucht wahrlich seine Zeit, bis sich neue Gedankengänge so tief verankert haben, dass sie sich wahr anfühlen. Dass Geist UND Seele übereinstimmen. Und es ist machbar (zu allen Lebensthemen!), wenn du dich täglich achtsam darin übst, dir deine neuen, wohltuenden, selbstliebevollen Leitsätze vor Augen zu halten.

Wichtig! Dein altes Denken hatte seine Berechtigung

Wenn du umdenkst, tauchen deine alten Gedankenmuster hier und da (besonders in der Anfangsphase) immer subtiler auf und flüstern: „Hallöchen,. mich gibt’s auch noch!“.

In diesem Fall heißt es: Ruhig bleiben, beobachten und wertschätzend anerkennen, dass du diesen Gedanken nun mal lange Zeit gedacht und gelebt hast.

Er hatte irgendwann einmal seinen Sinn und darf nun mehr mit einem freundlichen „Ach, interessant. Du bist es.“ begrüßt und folglich da sein gelassen werden. Du nimmst ihn wahr, lässt ihn los und lenkst deinen Fokus auf das, was du gerade tust.

BUCH-TIPP:  Den heilsamen und äußerst energiebringenden Prozess des (Selbst)Bewusstwerdens und positiven Fokussierens findest du als Leitthema in dem Buch GLÜCKS BEWUSSTSEIN: Entdecke dein wahres Selbst! Fühl dich frei, vertraue und lebe! Jetzt!

So wirken Kopf und Körper für dich

Eigenliebe bedeutet auch, deinen Körper als ein Geschenk zu achten und zu feiern.

Wenn du die Liebe zu dir selbst stärken willst, darfst du also damit beginnen, deinem Körper am besten jeden Tag etwas Gutes zu tun. Körper, Geist und Seele gleichermaßen achten und wertschätzen ist vollkommene Selbstliebe. All das macht dich nun mal aus und alles ist miteinander verbunden.

Eine wohlige Tat gegenüber deinem Körper wirkt sich demnach positiv auf deine gedanklichen Selbstliebe-Konditionierungen aus und umgekehrt wirst du deinem Körper automatisch mehr Beachtung schenken, wenn du deinen gedanklichen Fokus auf Selbstliebe stellst.

Wie kann nun Körperliebe konkret aussehen? Und wie kannst du Geist und Körper wechselseitig stärken?

Bewege dich täglich. Denn dein Körper will bewegt werden – dafür ist er da und er wird dir jede Aktion mit Flexibilität und Tiefenkraft danken.

Leitsatz:“ Ich liebe Sport. Ich liebe es, mich an der frischen Luft zu bewegen. Mein Körper dankt es mir und das tut mir gut.“

Ernähre dich achtsam und gesund. Denn dein Körper braucht gute Nähstoffe, sonst vergiftet und verklebt er.

Leitsatz:“ Ich ernähre mich bewusst und achte darauf, was meinem Körper gut tut und was nicht. Ich gebe meinem Körper die Nährstoffe, die er gerade braucht und orientiere mich hierbei an meinen ureigenen Bedürfnissen.“

Lass deinen Körper verwöhnen, z.B. mit regelmäßigen Massagen. Oder verwöhne ihn selbst – bade dich, creme dich ein, massier deine Füße, umarme dich selbst, geh in die Sauna – lass es deinem Körper ordentlich gut gehen.

Leitsatz: „Ich nehme mir gerne Zeit für meinen Körper und ich bin es mir wert, diesen regelmäßig zu verwöhnen.“

Verzichte auf chemische Medikamente, sofern es dir möglich ist. Es gibt wunderbare Möglichkeiten, deine Selbstheilungskräfte zu entfachen, oder – wenn es mal gar nicht anders geht – auf schonende homöopathische Mittel auszuweichen.

Leitsatz: „Wenn ich ein körperliches Symptom verspüre, frage ich zuerst meinen Körper, was er mir damit sagen will und sende gedanklich liebevolle und entspannende Energien in die betroffene Körperregion. Ich bin in der Lage, meinen Körper selbst zu heilen.“

Mach Pausen, entspanne dich bewusst und regelmäßig. Wer arbeitet darf ebenso viel ruhen und feiern. Die Balance zwischen Arbeit, Ruhe und Feiern zu halten, ist ein Zeichen von Körperliebe. Es geht dabei um Achtsamkeit gegenüber deinen körperlichen Bedürfnissen. Wenn dein Körper dir z.B. mit Rückenschmerzen oder Kopfweh signalisiert, dass er eine Pause benötigt, gilt es, eben dieses Bedürfnis zu befriedigen – und zwar dann, wenn es anklopft.

Leitsatz: „Arbeit, Entspannung und Feiern haben für mich den gleichen Stellenwert und bekommen damit die gleiche Aufmerksamkeit. Ich lebe, um mich beruflich zu verwirklichen und um ein entspanntes, freudiges Dasein zu genießen. Ich achte die Bedürfnisse meines Körpers jederzeit.“

Meine Ausführungen werden der Thematik nur ansatzweise gerecht – noch mehr Anregungen findest du hier: Stärke dein Körperbewusstsein in 5 Schritten.  

Du kannst deine Selbstliebe trainieren – und sie entwickelt sich am besten, wenn du beide – Geist UND Körper – achtsam im Blick behältst.

Als Motivation für (d)ein glückliches und ausbalanciertes Leben merke dir: Es fühlt sich IMMER so an, wie DU es denkst!

Demnach liegt es einzig an dir, was du in deinem Leben denken, fühlen und darüber hinaus (er)leben wirst.

Ich danke dir, dass du meine Worte gelesen hast und wünsche dir von Herzen viel Gelingen für dein lebenslanges “Selbst-Affäre-Projekt”. 


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1 comment
  • Diana

    Vielen Dank Tim für unser angenehmes Zusammenwirken! Ich freue mich jetzt schon auf unsere weiteren Projekte.
    LG Diana

    May 28, 2015 7:52 am || Reply

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