Januar 18, 2018

Wege zu mehr Achtsamkeit

Achtsamkeit wird im heutigen Leben immer wichtiger.

Wir werden von einer Flut von Reizen von Außen überwältigt und fühlen uns dadurch schnell überfordert.

Oft sind die Auswirkungen mangelnder Achtsamkeit nicht direkt zu erkennen.

Dann fühlen wir uns ständig schlapp, dünnhäutig und gestresst und wissen nicht so richtig, wo das herkommt.

Der Grund für diese unangenehmen Zustände ist, dass wir den Kontakt zu uns verloren haben.

Das Leben spielt sich nur noch im Außen ab.

  • Erfolgreich sein.
  • Hart arbeiten.
  • Pflichten erfüllen.

Da bleibt wenig Zeit für bewussten Kontakt mit uns selbst.Doch genau dieser Kontakt wird immer wichtiger.

Es ist nicht abzusehen, dass diese Welt langsamer wird oder an Komplexität verliert. Ganz im Gegenteil. Wir müssen uns immer schneller auf Veränderungen einstellen.

Das kann manchmal schon stressig sein.

Doch wenn wir lernen, achtsam zu leben, dann können entspannt mit dieser Welt interagieren.

Wir können einen Platz in unserem Inneren finden, an dem immer Ruhe herrscht.

Die Vorteile eines achtsamen Lebens

Wenn wir mehr Achtsamkeit in unser Leben holen, dann:

  • lassen wir uns nicht mehr von negativen Gedanken fertigmachen.
  • bekommen mehr Energie und Leichtigkeit.
  • Ängste und Unsicherheiten kontrollieren unser Leben nicht mehr.
  • können wir uns selbst besser akzeptieren.
  • werden wir seltener von Gefühlen überrumpelt.
  • können wir Versuchungen besser widerstehen.

Wie du siehst lohnt es sich auf vielen Ebenen, mehr Achtsamkeit in unser Leben zu ziehen.

Was ist Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein Zustand, in dem du sehr präsent bist. Du nimmst alles wahr, was um dich herum vor sich geht.

Doch dabei befindest du dich an einem besonderen Platz.

An einem Platz, der nicht bewertet. Ein Platz, an dem es kein “gut” und auch kein “schlecht” gibt.

Du begegnest allem um dich herum vollkommen vorurteilsfrei.

Du nimmst einfach nur wahr.

Der Wurzel allen Leids

Viele Menschen glauben, sie wären der Welt um sich herum schutzlos ausgeliefert.

Sie denken:

  • Wenn etwas schlechtes passiert, fühlen sie sich schlecht.
  • Wenn etwas gutes passiert, fühlen sie sich gut.

Aus diesem Grund versuchen sie zwanghaft, ihre Umwelt zu kontrollieren.  

Sie rackern sich im Job ab, suchen nach dem Traumpartner und machen allerlei andere Dinge.

Sie denken, davon werden sie glücklich. Doch das stimmt so nicht.

Deshalb entsteht aus diesem Denkfehler heraus eine Menge Leid.

In Wahrheit sind nicht die äußeren Umstände dafür verantwortlich, wie wir uns fühlen, sondern unsere Bewertung dieser Umstände.

Leid ensteht, weil wir unbewusst sind.

Wenn etwas im Außen passiert und wir uns voll in das Gefühl hineinsteigern, dann geht es uns schlecht.

Wie du wirklich frei wirst

Frei sind wir, wenn wir unsere Reaktion bewusst beobachten.

Dann passiert etwas in unserem Leben und wir fühlen auch Wut, Trauer, Scham oder ähnliches in uns aufsteigen.

Der Unterschied ist nun, dass wir diese Gefühle nur noch achtsam wahrnehmen und sie nicht mehr bewerten.

So ziehen sie an uns vorbei, wie Bäume am Straßenrand auf einer langen Autofahrt.

Achtsamkeit lernen

Wie können wir diese Fähigkeit wieder zurückerlangen?

Achtsamkeit zu lernen bedeutet, deine Aufmerksamkeit wieder auf dich zu richten. Wenn du achtsam bist, dann nimmst du genau wahr, was du fühlst und was du denkst.

Du bist ganz bei dir, egal wie laut es im Außen ist. Dabei nimmst du wahr, ohne zu bewerten.

Du bist stiller Beobachter. Gerade im aufgeregten Zeiten kann das von großem Wert sein.

Je mehr du Achtsamkeit übst, desto stärker wirst du in dir verwurzelt sein. Du wirst lernen, zwischen einem Reiz und deiner Reaktion zu unterscheiden.

Dabei ist Achtsamkeit keine magische Pille. Die Welt wird immer noch so turbolent sein, wie sie ist und auch in dir mögen emotionale Stürme wüten.

Der Unterschied jedoch ist, dass du dir dessen bewusst bist. Du reagierst nicht blind auf die Reize und wirst von ihnen mitgerissen, sondern du nimmst sie einfach wahr.

Sie ziehen dann vorbei wie ein Baum am Straßenrand.

Mehr zum Thema Achtsamkeit lernen findest du in diesem Artikel.

1. Achtsamkeitsübungen als Abkürzung zu mehr Bewusstheit

Nun wird es anfangs so sein, dass du immer wieder von bewusstem in unbewussten Zustand hin- und herpendelst.

Immerhin hast du wahrscheinlich die ganze Zeit seitdem du 4 oder 5 Jahre als warst so gelebt.

Wenn du deine bewussten Phasen immer länger und deine unbewussten Phasen immer kürzer gestalten willst, dann eignen sich hierzu Achtsamkeitsübungen am besten.

Integrierst du sie regelmäßig in deinen Tag kannst du so ohne zusätlichen Zeitaufwand Achtsamkeit lernen.

Bei Achtsamkeitsübungen geht es vor allem darum, dass du bewusst die Dinge tust, die du sowieso schon tust.

So kannst du bewusst laufen, bewusst kochen und essen oder bewusst arbeiten.

Nicht nur bringt dich das näher zu dir und macht dich entspannter, du kommst auch viel eher in einen Flowzustand und bist dadurch effektiver und auch erfolgreicher.

Hier findest du 37 Achtsamkeitsübungen, die wirklich funktionieren.

2. Meditation: Der Königsweg zu mehr Achtsamkeit

Meditation ist nicht der schnellste, aber dafür der nachhaltigste Weg zu mehr Achtsamkeit.

Wenn wir jeden Tag sitzen, uns unserem Körper und Atem zuwenden und uns dabei mit nichts ablenken, dann werden wir achtsam.

Am Anfang wird sich unser Bewusstsein dagegen sträuben.

5 Minuten können sich wie eine Ewigkeit anfühlen.

Doch schnell gewöhnen wir uns daran. Wir tauchen in uns ein und lernen uns auf Ebenen kennen, von denen wir vorher keinen blassen Schimmer hatten.

Meditation lernen ist ein simpler, aber nicht immer einfacher Weg zu den Vorteilen eines achtsamen Lebens.

Was ist dein nächster Schritt

Achtsamkeit führt zu einer tieferen Verbindung mit dir.

In meinen kostenlosen E-Mail Kurs lernst du viele simple, aber effektive Techniken um wieder mehr mit dir in Kontakt zu kommen und dich liebevoller zu behandeln.


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