April 9, 2015

Blockaden lösen – Wie du aufhörst, dich zu sabotieren

Wenn wir ehrlich sind, wissen wir alle ziemlich genau, was gut für uns ist. Spätestens seitdem es das Internet gibt, ist die Lösung für jedes nur erdenkliche Problem nur einen Mausklick entfernt.

Trotzdem handeln viele Menschen nicht so, wie sie es sich vornehmen. Auch wenn wir jederzeit alle Information darüber zur Hand haben, wie wir reich, schlank oder erfolgreich beim anderen Geschlecht werden können, so handeln wir doch oft vollkommen gegensätzlich.

Irgendetwas in uns scheint uns konsequent vom richtigen Weg abbringen zu wollen. Diese Selbstsabotage ist so häufig, dass ich mich entschlossen habe, einen kompletten Artikel darüber zu schreiben und dir dabei zu helfen, diese Blockaden lösen zu können.

 

Blockaden lösen: Die offensichtlichen Symptome

Wenn wir uns selbst blockieren, dann arbeiten Kräfte aus unserem Unterbewusstsein gegen unseren Verstand.

Dann kommt es beispielsweise dazu, dass wir immer wieder anfangen, uns selbstständig zu machen, aber kurz bevor es ernst wird, wieder aufhören.

Oder wir haben gerade ein kleines Vermögen angespart, um den ersten Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit zu wagen – nur um es dann mit irgendeinem Spontankauf wieder fast auf Null zu setzen.

Vielleicht ziehen wir unsere Diät eisern für drei Wochen durch, nur um an diesem einen Sonntag mit Freundin und Film wieder zwei Kilo Eis in uns hineinzuschaufeln und die ganze Arbeit wieder zunichte zu machen.

Vereinfacht können wir sagen: Immer, wenn wir eine innere Blockade haben, dann verbinden wir (oder unser Unterbewusstsein), mehr Schmerz mit dem Erreichen des Zieles, als positive Gefühle.

Auch wenn wir mit unserem Verstand darüber einer Meinung sind, dass wir gerne erfolgreich werden und viel Geld verdienen wollen – irgendeine unbewusste Macht hat da etwas dagegen. Sonst würden wir nicht ständig diese Blockaden lösen müssen.

Blockaden lösen: Wie entstehen innere Blockaden?

Blockaden entstehen in vielen Fällen in unserer Kindheit und operieren weitestgehend heimlich und im Verborgenen. Wenn du während deiner Kindheit von deiner Familie immer wieder Sätze hörst wie “Geld macht nicht glücklich”, dann brennt sich das in dein Unterbewusstsein ein.

Dazu müssen wir verstehen, dass unser Unterbewusstsein nicht hinterfragt. Es nimmt einfach alle Informationen ungefiltert auf. Es ist also fest davon überzeugt, dass Geld etwas Schlechtes ist (auch wenn dein Verstand da vollkommen anderer Meinung ist) und führt seinen einzigen Job aus – dich zufrieden und am Leben zu halten.

Es wird also alles in seiner Macht stehende tun, um dich auf deinem Weg zu Reichtum zu sabotieren. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem du dein Unterbewusstsein umprogrammierst und ihm verklickerst, dass der alte Glaubenssatz über Geld vollkommener Mist ist – und einen neuen, positiven Glaubenssatz über Geld installierst.

Jetzt wirst du dich nicht mehr sabotieren, weil dein Verstand und dein Unterbewusstsein zusammenarbeiten.

Vielleicht hast du in deinem bisherigen Leben auch gelernt, dass es schlecht ist und du bestraft wirst, wenn du zu laut bist und auch mal im Mittelpunkt einer Unterhaltung stehst.

Dein Unterbewusstsein hat das wieder unhinterfragt aufgenommen. Es wird jetzt alles tun, dich davon abzuhalten, im Mittelpunkt zu stehen und dich ins Getümmel einer Party zu stürzen. Es wird dir Horrorgeschichten erzählen und dich mies fühlen lassen, jedes Mal, wenn du es versuchst.

Solange wir darauf keinen Einfluss genommen haben und diese Blockaden lösen konnten, wird unser Vorhaben, offener, spontaner und sozialer zu werden, zum Scheitern verurteilt sein. Wir werden uns jedes Mal wieder selbst sabotieren.

 

Selbstsabotage durch negatives Visualisieren

Woher kommt diese Unsicherheit? Sie kommt daher, dass wir vor einer Unterhaltung oder einer sozialen Situation Bilder im Kopf haben, wie wir scheitern oder uns die innere Stimme ständig sagt, dass wir uns gerade wieder komplett lächerlich machen.

Wenn das mal keine Selbstsabotage ist.

Doch all diese Ängste und Glaubenssätze, die uns aufhalten, sind komplett irrational und erlernt.

Klar, jeder kann mindestens zehn Beispiele dafür aufzählen, dass sie komplett wahr sind. Aber wenn wir wirklich einmal nachsehen würden, könnten wir genauso viele Beispiele dafür finden, dass wir liebenswürdig, lustig und sozial sind.

Wir sehen sie nur nicht, weil unser Unterbewusstsein darauf programmiert ist, seine Realität zu bestärken. Es sieht nur Dinge, die seine momentanen (negativen) Glaubenssätze bestätigen.

So entstehen negative Emotionen im Zusammenhang mit unseren Versuch, uns zu verändern. Emotionen sind auf Dauer immer stärker als der Verstand. So werden wir uns immer mies fühlen, wenn wir versuchen, uns zu verändern. Erinnere dich daran, wir verknüpfen gerade wieder mehr schlechte Gefühle mit der Veränderung, als mit unserem Status Quo.

Innere Blockaden entstehen also durch negative Glaubenssätze und Gedanken. Unterbewusst sprechen immer mehr Gründe gegen eine Veränderung, als dafür. Auch wenn unser Verstand vollkommen von der Richtigkeit und Wichtigkeit der Veränderung überzeugt ist.

Aus genau diesem Grund macht es recht wenig Sinn, sich für seine ständige Selbstsabotage zu verurteilen. Denn unser Unterbewusstsein tut nur seinen Job. Wir meinen es hier ehrlich gut mit uns. Unser Unterbewusstsein will nur das Beste für uns. Nur leider unterliegt es veralteten Bildern von der Welt.

Wie wir innere Blockaden lösen können

Wir können unsere inneren Blockaden auflösen, indem wir unserem Unterbewusstsein verklickern, dass seine alten Überzeugungen keinen Sinn machen.

Das können wir tun, indem wir:

  • Unsere Glaubenssätze positiv beeinflussen
  • Unsere Komfortzone verlassen
  • Unsere Gewohnheiten verändern

Im Grunde genommen geht es darum, unsere Realität zu verändern.

Denn wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen, darauf haben wir einen riesigen Einfluss. Sogar die moderne Quantenphysik bestätigt, dass der Beobachter immer einen Einfluss auf den Ausgang eines Experiments hat. Das bedeutet, dass nicht die Realität entscheidet, wie wir sie wahrnehmen, sondern wir entscheiden, was unsere Realität ist.

Bewusstheit: Erkennen unserer Blockaden

Der erste Schritt dazu ist, unsere Blockaden zu erkennen, bevor wie die Blockaden lösen können. Das erfordert ein wenig Übung und die Fähigkeit, achtsam zu sein. Wenn wir nicht wissen, was für Glaubenssätze und Überzeugungen uns wirklich davon abhalten, erfolgreich zu sein, dann können wir natürlich auch keinen Einfluss auf sie nehmen.

Also höre dir aufmerksam zu, wenn du das nächste Mal merkst, dass du dich vor einer wichtigen Aufgabe drückst. Sind wir wirklich aufmerksam, kommen da wahrlich spannende Dinge zu Tage.

Ein persönliches Beispiel

Im Bezug auf Geld kam bei mir da immer wieder das Bild hoch, dass meine Freunde mich nicht mehr annehmen würden, wenn ich signifikant mehr Geld als sie verdiente.

Das war mir vorher niemals so bewusst gewesen.

Weil für mich Freundschaft ein sehr hoher Wert in meinem Leben ist, hat mein Unterbewusstsein natürlich alles dafür getan, dass ich nur gerade so über die Runden komme – sonst würde ich in seinen Augen ja meine Freunde verlieren.

Diesen Glaubenssatz habe ich erst vor kurzem erkennen und auflösen können und schon habe ich mehr Geld in er Kasse. Ich konnte die Verstopfung in dem Rohr, durch das Geld zu mir fließt, entfernen. Jetzt kann wieder mehr Geld zu mir fließen.

Was genau deine Muster sind, wie du dich selbst sabotierst, kann ich dir leider nicht sagen. Lege dich wie ein Detektiv auf die Lauer. Schaue nach, was da bei dir für Überzeugungen und Blockaden am Start sind. Das ist die Grundlage, um deine Blockaden lösen zu können.

Wie du deine Blockaden lösen kannst

Für mich funktioniert das mit einer Mischung aus sich den Blockaden stellen und gleichzeitig an seinen Glaubenssätzen zu arbeiten.

Stellen wir uns Herausforderungen, dann werden wir uns unserer Glaubenssätze über uns und die Welt sehr schnell und sehr deutlich bewusst. Denn wir begeben uns in eine “Extremsituation”.

Solche Situationen haben es an sich, dass sie sehr starke Emotionen und auch sehr laute Gedanken produzieren. Jetzt ist es für uns sehr einfach, unsere Glaubenssätze ausfindig zu machen, denn sie werden uns quasi auf dem Silbertablett präsentiert. Sie steigen aus unserem Unterbewusstsein an die Oberfläche und werden sichtbar.

So werden wir uns unseren Glaubenssätzen bewusst, bauen unsere Ängste ab und entwickeln gleichzeitig noch ein hohes Maß an Selbstvertrauen.

Mit den Glaubenssätzen, die wir hier erkannt haben, können wir dann im stillen Kämmerlein arbeiten. Es hilft uns wenig, wenn wir Tage und Wochen nur zu Hause sitzen und an unseren Glaubenssätzen herumdoktorn.

Klar, wir werden sehr bewusst und lernen uns besser kennen, aber ändern wird sich auch nicht wirklich etwas.

Mentales Training

Was mir momentan sehr weiterhilft ist es, zu visualisieren. Ich stelle mit jeden Tag lebhaft vor, wie ich:

  • mein Leben leben möchte
  • Wie ich in bestimmten Situationen reagieren möchte
  • wie ich drauf sein möchte
  • wie ich mich fühlen möchte
  • was für Menschen ich in mein Leben ziehen möchte
  • Welche Aktivitäten ich machen möchte
  • Welche Dinge ich besitzen will

Wenn ich eine Situation ausgemacht habe, in der ich mich immer wieder selbst blockiere, dann visualisiere ich, wie ich mich das nächste Mal verhalten möchte.

Das Gute ist, wenn wir richtig visualisieren, kann unser Unterbewusstsein nicht zwischen unseren mentalen Bildern und der Realität unterscheiden.

Nochmal, ohne seine Komfortzone zu verlassen, geht wenig. Aber unterstützend können wir uns immer wieder vorstellen, wie wir handeln wollen, und so dazu beitragen, unsere Blockaden zu lösen.

In der nächsten Situation wird unser Unterbewusstsein auf Referenzerlebnisse aus der Vergangenheit zurückgreifen.

Es wird sich einfach fragen: “Wie habe ich die letzten Male in dieser Situation gehandelt, und hatte Erfolg damit?”

Da es nicht unterscheiden kann, wird es jetzt dein vorgestelltes Handlungsmuster heranziehen und du wirst genauso handeln, wie du es dir vorgestellt hast.

 

Blockaden lösen: Gehe Schritt für Schritt vor

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut – genauso wirst du auch nicht all deine Blockaden an einem einzigen Tag lösen können. Nimm dir ausreichend Zeit mit dir um dich erst einmal besser kennenzulernen.

Denn nur in den Phasen, in denen du ganz bei dir bist, erkennst du besser, was da genau für alte Programmierungen am Werke sind.

Dann gehe die Sache an. Stell dich kleinen Herausforderungen. Wichtig ist es hier, dass du dich nicht überforderst.

Wenn du beispielsweise offener auf neue Menschen zugehen willst, dann nimm dir nicht sofort vor, auf der nächsten Party hundert neue Freunde zu finden, sondern konzentriere dich erst einmal darauf, mit einer einzigen Person kurz ins Gespräch zu kommen.

Womöglich stehst du dann erstmal da und fühlst dich etwas unsicher. Das ist dann der Zeitpunkt, an dem deine Gefühle und Gedanken dir eine Menge über dich und deine Glaubenssätze verraten können.

Wenn du jetzt genau hinhörst, dann kannst du vielleicht Sätze wie “Man spricht nicht mit fremden Menschen” oder “Sei doch mal leise, wir wollen hier nicht unangenehm auffallen” hören.

Jetzt bist du deinen unbewussten Mustern auf der Spur. Sätze wie diese haben eine ungeheure Macht über dich. Solange du sie hörst, verknüpfst du nämlich negative Gefühle damit, auf fremde Menschen zuzugehen.

Jetzt kannst du anfangen, mit diesem Glaubenssatz zu arbeiten. Der erste Schritt ist es zu erkennen, dass der Glaubenssatz nicht der Realität entspricht und er nur in deiner Kindheit entstanden ist.

Verstehe, dass du ihn dir nicht bewusst ausgesucht hast. Mache dir bewusst, welchen negativen Einfluss es auf dein Leben haben wird, wenn du diesen Glaubenssatz beibehältest. Mache diese Bilder groß und gehe da voll uns Gefühl hinein.

Verstehe auch, dass du jederzeit die Macht hat, ihn durch einen neuen, positiveren Glaubenssatz zu ersetzen. Dann gilt es, sich auf die Suche nach einen neuen Glaubenssatz zu machen. Was könntest du glauben, dass es dir einfacher macht, auf neue Menschen zuzugehen?

“Es ist vollkommen natürlich, neue Menschen kennenlernen zu wollen”.

Suche dir einen Glaubenssatz aus, der dich bekräftigt.

Als nächsten Schritt gilt es dir auszumalen, wie sich dein Leben zum Positiven verändern wird, wenn du diesen neuen Glaubenssatz installierst. Male dir auch das in bunten Bildern aus.

Danach suche in deinem Leben oder auch im Leben anderer Menschen nach Beweisen dafür, dass dein neuer Glaubenssatz viel stärker die Realität wiederspiegelt, als dein alter. Sei hier kreativ.

Durch mehr Selbstwertgefühl Blockaden lösen

Natürlich hat unser Selbstwertgefühl auch einen erheblichen Einfluss darauf, ob wir uns selbst blockieren oder Blockaden lösen müssen.

Denn eng mit unseren Selbstwertgefühl hängt unser Selbstbild zusammen. Wenn wir davon überzeugt sind, dass wir Glück und Erfolg, Reichtum und schöne Beziehungen nicht verdienen, dann werden wir auch genau das in unser Leben ziehen.

Unsere innere Welt entspricht immer unserer äußeren. Sie ist die Ursache dafür, wie es im außen aussieht. Wenn wir also nicht daran glauben, erfolgreich sein zu können oder sogar zu dürfen, dann werden wir keine Chance haben. Wir werden uns selbst sabotieren und wir werden letztendlich auch scheitern.

envelopeDeshalb habe ein einen kostenlosen E-Mail Kurs entwickelt, durch den du deine Beziehung zu dir selbst und dein Selbstbild stärken kannst und so all den Erfolgsblockaden und deiner Selbstsabotage ein für alle Mal den Saft abdrehen kannst.

Die Arbeit am Kern, am Selbstwertgefühl und am Selbstbild, sind essentiell und greifen am tiefsten.

Also trage dich direkt hier ein und beginne noch heute mit dem Kurs.

Liebe Grüße

Tim


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2 comments
  • Britta

    Hallo, du solltest dir den Textnochmal durchlesen. Es sind ein paar Flüchtigkeitsfehler drin.

    Gruß Britta

    September 3, 2017 2:23 pm || Reply

    1. Tim Hamer

      Danke für den Hinweis 🙂

      September 4, 2017 10:50 am || Reply

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