August 31, 2018

Was will ich: Finde es mit diesen 3 Schritten heraus

In diesem Artikel helfe ich dir dabei herauszufinden, was du wirklich willst.

Um ein zufriedendes Leben zu führen und ein Gefühl der Sinnhaftigkeit zu haben müssen wir uns früher oder später die Frage “Was will ich?” stellen.

Ansonsten leben wir nur so vor uns hin. Das mag auf den ersten Blick einfacher sein.

Wirklich glücklich und zufrieden kann so niemand werden.

Denn diese Lebensweise verhindert jegliche tiefere Verbindung mit dem Leben.

Wenn du also Lust hast auf mehr Glück, mehr Enthusiasmus, mehr Energie und echte, tiefe Verbindung mit dem Leben und anderen Menschen, dann musst du eine Antwort auf die Frage “Wer bin ich?” finden.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du diese Antwort findest. Durch einfache Fragen an dich selbst kommst du der Antwort und all den positiven Nebenwirkungen näher.

Bereit?

Los geht’s.

Wieso viele Menschen nicht wissen, was sie wollen

Viele Menschen wissen nicht, was sie wollen, weil sie bisher nur geschaut haben, was die anderen machenund das dann nachmachen.

…und was alle machen wird viel zu selten hinterfragt.

Das geht von der Berufswahl über Kleidungsstil, von Freizeitaktivitäten und Hobbies bis hin zu Verhaltensweisen und Meinungen.

Doch wenn du diesen Artikel liest, dann spürst du ganz tief in dir drin vielleicht schon, dass du andere Träume und Wünsche hast. Du weißt, dass für dich mehr drin und ein anderer Weg für dich vorgesehen ist.

Du bist mit dem Status Quo unzufrieden und möchtest etwas ändern.

  • Doch wo genau soll es hingehen?
  • Was willst du machen?
  • Wie soll dein Leben aussehen?

Noch gibt es viel Fragezeichen.

Um eine Antwort auf diese Fragen zu bekommen, müssen wir wieder mehr in Kontakt mit uns selbst gehen.

Höre dir auf jeden Fall dieses kurze Audio an, bevor du weiterliest. In ihm erfährst du die wichtigste Regel um herauszufinden, was du willst.

Fange an, wieder auf dich selbst zu hören

Im Laufe denes Lebens haben viele Menschen ihren Senf dazugegeben und dir gesagt, was “man so macht” und was du “tun solltest”.

Jeder meint etwas anderes. Da kann Verwirrung entstehen. Wir sind zwischen “Vernunft” und Träumen hin- und hergerissen.

Ich weiß mit Sicherheit nicht, was gut für dich ist. Auch weiß ich nicht, woher du kommst und wo du gerade in deinem Leben stehst.

Deshalb möchte ich dir in diesem Artikel keine konkreten Ratschläge geben. Vielmehr möchte ich dir zeigen, wie du mit dir selbst in Kontakt treten kannst, dich wieder richtig und spürst und so alle Antworten in dir findest.

Denn am Ende kannst nur du diese wichtige Frage beantworten. Nur du kannst wissen, was dir Freude macht, was du gut kannst und was du gerne in diese Welt bringen willst.

Ich will dir zeigen, wie du sanft aber bestimmt mit den Erwartungen anderer umgehst und trotzdem dein Ding machst – egal was andere sagen oder denken.

Auch möchte ich dir dabei helfen, die ersten Schritte auf deinem Weg zu machen – ohne dich zu überfordern, sondern ganz langsam und entspannt.

Was will ich Schritt #1: Wie finde ich heraus, was ich will?

Grundlage: Flow – was bringt deine Energie zum fließen?

Das wichtigste Zeichen um zu wissen, was du willst, ist ein Gefühl der Freude.

Jeder kennt dieses Gefühl der Leichtigkeit, Energetisierung und Tatendrang.

Doch wenn wir mal ehrlich sind: Wann hattest du zuletzt solch ein euphorisches Gefühl in deinem Leben und wie lange ist es bei dir geblieben?

Wenn du so bist wie die meisten Menschen, dann ist das schon eine ganze Weile her.

Denn uns wurde systematisch eingetrichtert, vernünftig zu sein und still zu sitzen. So wurden wir Schritt für Schritt von dieser kindlichen Freude getrennt, die uns allen innewohnt.

Wieso wir uns gut oder schlecht fühlen: Wir fühlen uns gut, wenn Energie fließt und schlecht, wenn sie blockiert ist.

Wenn wir uns immer gegen unsere inneren Wünsche und Impulse entscheiden, dann blockieren wir unsere Energie und fühlen uns schlecht.

Mit der Zeit haben sich diese inneren Blockaden so verfestigt, dass wir sie als komplett normal ansehen – wir kennen es gar nicht mehr anders.

1. Nimm mit deinem Bauchgefühl Kontakt auf

Ganz tief in sich wissen wir ganz genau, was gut für uns ist.

Wir wissen, was uns erfüllt, was unsere Mission im Leben ist und was unsere Energie zum Fließen bringt.

Doch viele Menschen leben in einer kopfzentrierten Welt und treffen Entscheidungen zu 100% rational.

Nimm also wieder Kontakt mit dir auf. Wenn ich “mit dir” sage, dann meine ich, “mit dein Gefühl.”

In unserem Bauchgefühl liegt große Weisheit begraben.

Was du jetzt tun kannst: Frage dich, welche Optionen es in deinem Leben gibt.

Wenn du an verschiedene Möglichkeiten denkst, was fühlst du da?

Wenn es bei einer Möglichkeit anfängt zu kribbeln und sich bei der anderen eher etwas zusammenzieht, dann gibt dir das wertvolle Hinweise auf die richtige Antwort für dich.

Lerne, deinem Gefühl und deiner Intuition wieder mehr zu vertrauen. So wirst du leichter herausfinden, was du willst.

2. Sei neugierig und probiere unterschiedlichste Dinge aus

Wir können viele Dinge in unserer Fantasie erleben.

Auch können wir dort schauen, ob uns etwas gefallen könnte.

Doch herausfinden, wie es wirklich ist, kannst du nur, wenn du es selbst ausprobierst.

Erst dann erfährst du die Details. Du spürst sie. Das ist ein riesiger Unterschied in der Intensität.

Ich wollte lange Zeit Lehrer werden. In meiner Fantasie stellte ich mir das entspannt vor. Ich stehe vor der Klasse, unterrichte und bringe die jungen Menschen im Leben weiter.

Doch in so einem Klassenraum kann man auch schnell mal in Stresssituationen kommen. Mir war vorher nicht klar, wie stark mich das belasten könnte.

Natürlich ist das eine wunderbare Möglichkeit, um persönlich zu wachsen – mir das aber mein ganzes Leben zu geben, das merkte ich in der Praxis, wollte ich dann doch nicht.

Was du jetzt tun kannst: Gehe also in die Welt raus und nutze jede Gelegenheit, um Erfahrungen zu machen.

Sei dabei nicht allzu wählerisch. Du kannst schon drei wichtige Erfahrungen gemacht haben, während du immer noch über das Für und Wieder einer Aktivität nachgrübelst.

Die Wahrheit ist nur direkt erfahrbar.

Überlege kurz, was interessant sein könnte, und probiere es dann aus.

Vielleicht ist Tanzen deine größte Leidenschaft. Du wirst es aber niemals erfahren, wenn du es nicht ausprobierst.

2.1 Dieser Sweetspot zeigt dir, ob eine Sache wirklich etwas für dich ist

Sei ruhig ein wenig hartnäckig. Einige Dinge fangen erst an so richtig Spaß zu machen, wenn du sie ein wenig länger tust.

Bei meinen ersten Surferfahrungen in Portugal war ich zwischenzeitig ganz schön frustiert.

Ich hatte überall Muskelkater und Salzwasser wie Sau geschluckt.

Jetzt ist das Surfen meine absolute Leidenschaft. In diesem Fall hat es sich für mich gelohnt, dranzubleiben. Surfen hat mein Leben seither in so vielen Facetten bereichert.

Ich durfte die Kräfte der Natur wirklich spüren. Ich habe viele nette Menschen mit interessanten Lebenseinstellungen getroffen. Ich musste mehrfach körperlich über mich hinauswachsen und mich großen Ängsten stellen – und obendrein habe ich ohne Ende Glücksgefühle und fühle mich sehr verbunden mit Mutter Natur.

All das wäre niemals möglich gewesen, wenn ich a) nicht neugierig gewesen wäre und b) nicht hartnäckig drangebleiben wäre.

Finde deinen Sweetspot zwischen “das ist ungewohnt” und “das ist wirklich nichts für mich”.

3. Pro/ Contra Liste und auf das Gefühl achten

Die gute, alte Pro und Contra Liste kann dabei helfen, die Frage “Was will ich” zu beantworten.

Hierbei gibt es einen wichtigen Hack: Schreibe deine Pro und Contraliste nicht aus dem Kopf heraus, sondern aus dem Gefühl. Es weiß oft sehr gut darüber Bescheid, was du willst und was gut für dich ist.

Leider haben wir uns in dieser rationalen Welt abtrainiert, darauf zu hören.

Lerne, wieder mehr damit in Kontakt zu treten und so wichige Hinweise zu erhalten, was du wirklich willst.

Während du schreibst, fokussiere dich nach innen.

  • Was sagt dir deine Intuition?
  • Welche Argumente fühlen sich gut an?
  • Wo zieht es dich innerlich hin, auch wenn dein Verstand dir etwas ganz anderes einreden will?

4. Dein perfekter Tag

Vor Jahren war ich auf einem kleinen Workshop, der von einem Freund von mir organisiert wurde.

Eine der Übungen war es, seinen perfekten Tag aufzuschreiben.

Es ging darum, seiner Fantasie komplett freien Lauf zu lassen.

Frage dich: “Wenn ich ein Fimregisseur wäre und jedes Detail genauso entwerfen könnte, wie ich es wollte, wie sähe diese Szene aus.”

Sitzt du in einem schönen Strandhaus an der Côte d’Azur und schaust um 6 Uhr morgens mit einer warmen Tasse Kaffee auf das Meer herunter oder wachst du in einem Zelt in den Wäldern Canadas auf?

Du hast die Wahl.

Ich habe übrigens neulich beim Ausmisten die Notizen dieses Workshops wiedergefunden.

Überraschung: Mein Leben sieht mittlerweile in vielen Teilen fast genauso aus, wie ich es damals aufgeschrieben habe.

Das mag Zufall sein, oder auch nicht. Eine Studie in Harvard konnte zumindest herausfinden, dass Menschen, die ihre Ziele und Visionen aufschreiben, sie mit deutlich höhrer Wahrscheinlichkeit erreichen.

5. Werte herausfinden

Unser Handeln und auch Wohlbefinden ist sehr stark durch unsere Werte definiert. Sie sind unser persönlicher Kompass, der uns durch das Leben führt.

All unsere Entscheidungen messen wir an diesem Kompass.

Dein erster Schritt: Hole einen Zettel und Stift heraus uns schreibe deine Werte auf.

Achte dabei auf dein Gefühl. Sei ehrlich mit dir.

Es gibt nämlich auch Werte, die wurden uns aufgezwungen. Wir haben sie übernommen ohne sie zu hinterfragen. Wenn dein Kopf dir also sagt “Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit!”, dann frage explizit noch einmal dein Herz.

Vielleicht findest du dort deutlich mehr Abenteuerlust, als du glaubst.

Brauchst du ein wenig Inspiration? Hier findest du eine Liste mit über 300 Werten – nimm sie als Anregung.

6. Frage dich, was du für deinen Traum bereit bist, aufzugeben

Oft sehen wir nur die Vorteile unserer Träume. Doch jeder Traum bringt auch Nachteile mit sich.

Ortsunabhängig zu Arbeiten, so wie ich es mittlerweile tue, gibt mir jeden Tag die absolute Freiheit.

Doch dafür muss ich mich jeden Tag selbst motivieren, manchmal kackt das W-LAN in irgendeinem exotischen Land ab und ich muss meinen kompletten Tag umstrukturieren.

Außerdem gab es vor allem am Anfang immer mal wieder Monate, in denen ich nicht ganz so sicher war, ob d am Ende des Monats das Geld reichen wird.

Auch sitze ich so gut wie jeden Tag lange Stunden vor dem PC.

Doch all diese Dinge war ich bereit, im Kauf zu nehmen, denn frei sein ist ein großer Wert für mich.

Frage dich also auch: Was muss ich für meinen Traum in Kauf nehmen? Kann ich damit umgehen? Oder stresst mich das am Ende doch zu stark? Sei hier ehrlich zu dir.

Am effektivsten ist natürlich auch hier das Ausprobieren. Sei kreativ und finde Möglichkeiten, um einmal in deinen neuen Lifestyle reinzuschnuppern.

Was will ich Schritt #2: Wie setze ich um, was ich will?

Mindset-Hack #1: “Alles ist möglich”

Wie oft haben wir in unserem Leben schon gehört, dieses oder jenes geht auf gar keinen Fall?

  • “Bleib dir doch selbst mal treu.”
  • “Lass die Kirche mal in Dorf.”
  • “Das wirst du später mal bereuen.”

Wenn es dir so geht wie mir, dann hast du höchstwahrscheinlich angefangen, so einen Mist unhinterfragt zu glauben.

Doch auch wenn sie sich sehr real anfühlen, diese Limitierungen haben nichts mit der Realität zu tun.

Denn irgendwo auf der Welt gibt es immer einen Menschen, der genau deinen Traum gerade lebt.

Dein erster Schritt: Lasse diese Beschränkungen los. Immer, wenn du denkst oder dir jemand sagt, dass du etwas nicht kannst oder das etwas nicht geht, frage dich im Stillen: “…und was wäre, wenn es doch geht?”.

Frage dich dann: “Was würde ich stattdessen lieber glauben?” – und fokussiere dich auf diesen Gedanken. Zum Beispiel darauf, dass eben doch alles möglich ist.

Bleibe bewusst bei diesen Gedanken, anstatt dein Bewusstsein von diesem negativen Kram verschmutzen zu lassen.

Ohne diese mentale Befreiung hängt eine Zentnerschwere Last an deinem Fußgelenk und zieht dich jeden Tag runter.

Das verbrauchst so viel Energie, dass dir für deine Ziele und Träume kaum noch Power übrig bleibt.

Mindset-Hack #2: “Der Weg ist das Ziel”

Herauszufinden, was du willst, ist einer der wichtigsten Prozesse in deinem Leben. Doch er ist nichtmal so eben abgefrühstückt, wie das sonntägliche Müsli bei Oma.

Ich wage sogar zu behaupten, dass diese Art der Selbsterkenntnis eine lebenslange Aufgabe ist.

Denn auch wenn du deine Lebensaufgabe für jetzt gefunden hast, kann das in 5 Jahren wieder anders aussehen.

Natürlich nur dann, wenn wir immer wieder auf unsere innere Stimme hören und ihr auch folgen.

Dabei geht es immer tiefer – du wirst dich auf Ebenen kennenlernen, die lange im Verborgenen geblieben sind.

Das kann sehr interessant sein, manchmal schmerzhaft und manchmal extrem überraschend.

Doch es ist immer heilsam und lässt dich persönlich wachsen.

Es geht vielmehr darum, dich selbst besser kennenzulernen. Die Reise zu dir selbst wird dir am Ende die Antwort darauf geben, was du willst.

Auch wenn sich gerade alles eher konfus anfühlt – fokussiere dich auf den Weg und die Reise anstatt starr auf das Ziel zu gucken.

So wirst du die Schönheit des Weges viel mehr wahrnehmen, präsenter leben und am Ende dein Leben viel stärker genießen.

Was will ich Schritt #3: Wie gehe ich mit Hindernissen auf dem Weg um?

Ich will dir nichts vormachen, echte Introspektive verläuft nicht immer gradlinig.

Wir verlaufen uns und machen Umwege. Außerdem müssen wir unangenehmen Gefühlen und Verhaltensweisen ins Auge schauen und sie akzeptieren.

Manchmal wissen wir auch schlicht nicht weiter und Selbstzweifel schleichen sich ein.

Das ist alles kein Problem, denn es gibt einige simple Techniken, um damit locker umzugehen.

Umgib dich mit gleichgesinnten Menschen

Heutzutage ist es leichter als jemals zuvor, mit gleichgesinnten Menschen in Kontakt zu treten. Das Internet macht es möglich.

Es gibt zu jedem Thema Facebookgruppen oder Foren. So auch zu diesem Thema. Tritt einer solchen Gruppe bei und kommuniziere mit Menschen, die auf den gleichen Weg sind, wie du.

Gemeinsam werdet ihr euer Ziel deutlich schneller erreichen. Außerdem macht eine Reise mit anderen Menschen zusammen gleich dopppelt so viel Freude.

Du kannst auch selbst aktiv werden und Gleichgesinnte au deinem Bekanntenkreis bei dir im Wohnzimmer oder einer Whatsappgruppe versammeln.

Unterstützt euch gegenseitig auf eurem Weg, teilt eure Erfahrungen und wachst gemeinsam. Es wird sich lohnen.

2. Werde präsent und meditiere

Hast du schon einmal versucht, in einer lauten und hektischen Fußgängerzone ein entspanntes Gespräch zu führen?

Wo wir uns mit anderen Menschen in ein ruhiges Café zurückziehen, bleiben wir mit uns selbst in der lauten Umgebung.

Oft können wir nicht mehr hören und spüren, was wir wirklich wollen, weil unsere Umgebung so verdammt laut ist.

Wir bekommen ständig Notifications auf unserem Handy, die neuesten News schmettern in unser Bewusstsein und ein optischer und akustischer Reiz von Außen jagt den nächsten.

Das führt dazu, dass es auch in uns lauter und lauter wird. Kein Wunder, dass wir keinen Kontakt mehr zu unserer inneren Stimme haben – wir können sie kaum noch hören.

Kehre daher regelmäßig in die Stille zurück.

Lerne zu Meditieren oder schaffe dir Zeiten, in denen du ganz alleine mit dir und ohne Ablenkung Zeit in der Natur verbringst.

Nicht umsonst nutzen Menschen seit Jahrtausenden die kraftspendende Wirkung der Natur um zu sich zu kommen und neue Informationen über ihr Leben zu bekommen.

Nutze auch du sie.

3. Löse deine Blockaden

Wir können alte Blockaden loslassen und unsere Lebensenergie wieder zum Fließen bringen.

Wie das genau geht, das erfährst du in meinem Artikel zum Thema Loslassen.

Je freier unsere Energie fließt, desto leichter können wir wieder mit dem in Kontakt kommen, was wir wirklich wollen.

Denn jetzt sind keine emotionalen Barrieren dazwischen und wir können wieder unserem Herzen folgen, ohne dass sich alles schwer und fest anfühlt.

Sobald du alte Blockaden auflöst, kannst du aus einem freien Geist heraus entscheiden.

4. Quickfix: Finde heraus, was du nicht willst

Solltest du einmal überhaupt nicht weiterkommen, dann frage dich stattdessen, was du auf gar keinen Fall willst.

Erfahrungsgemäß wissen viele Menschen nur allzu gut, was sie nicht mehr wollen.

Das führt normalerweise dazu, dass sie mehr davon in ihr Leben ziehen bzw. den Status Quo erhalten.

Doch das passiert nur, wenn wir einen wichtigen Schritt auslassen (was die meisten Menschen leider tun).

Herauszufinden, was du nicht willst, kann dir wunderbar als Kontrast dienen.

Wenn du weißt, dass du auf gar keinen Fall für einen Chef arbeiten willst, dann ist das ein wunderbarer Ausgangspunkt um dich auf dein Traumleben zu fokussieren.

Dein erster Schritt: Immer, wenn dich etwas in deinem Leben nervt und du bemerkst, dass du es nicht mehr haben willst, dann frage dich direkt: “Was will ich stattdessen haben?” und bleibe offen für alle Gedanken, Gefühle und Bilder, die da reinkommen.

So nutzt dein diesen Kontrast als Sprungbrett um dich darauf zu fokussieren, was du willst.

5. Löse die Sorge auf: “Was denken die anderen wohl von mir?”

Darf ich dir ein Geheimnis verraten?

Menschen reden sowieso über dich. Sie werden es immer tun.

Selbst wenn du der angepassteste, blasseste und langweiligste Mensch der Welt bist und niemandem wirklich auffällst – die Leute werden darüber reden, dass du langweilig bist und niemandem auffällst.

Trotzdem lassen wir uns von der Angst davor, was andere wohl denken davon abhalten, das zu tun, was wir wirklich tun wollen.

Wenn aber sowieso über dich geredet wird, dann kannst du auch direkt das tun, was du willst.

Dann wird eben ein wenig anders über dich geredet. Na und?

Ok, ich gebe es zu: Kurzfristig ist es einfacher, sich zu beugen und versuchen, zu 100% konform zu sein.

Der äußere Druck ist erstmal nicht so stark…

Doch bezahlst du solche Entscheidungen oft mit innerem Druck. Umzufriedenheit und Schuldgefühle.

Daher lohnt es sich zu lernen, mit sozialem Druck umzugehen.

Immerhin verwirklichst du jetzt deine Träume in der wahren Welt, anstatt dich von den Ketten der Gesellschaft in einem Leben fesseln zu lassen, dass du gar nicht leben willst.

5.1 Der Denkfehler, der dich an ein fremdbestimmtes Leben fesselt

Außerdem liegst du mit deinen Ängsten, was andere über dich sagen meistens hart daneben.

Dein Unterbewusstsein übertreibt maßlos – es will dich vor sozialer Ausgrenzung schützen.

Die Angst davor, was die anderen über dich denken beschränkt dich nicht nur in deiner freien Gestaltung deines Lebens, sie hat obendrein nur sehr selten etwas mit der Realität zu tun.

Trotzdem lassen wir unser ganzes Leben von ihr bestimmen.

Außerdem verlierst du jegliches Profil, wenn du dein Leben und dein Handeln danach ausrichtest, was die anderen denken.

Im Grunde wird sich dann wirklich niemand für dich interessieren – denn du bist falsch und trägst ständig eine Maske.

So ist echter Kontakt nicht möglich. Lerne also, deine Wünsche und Bedürfnisse offen zu kommunizieren. zu ihnen zu stehen und sie im Leben umzusetzen.

So wirst du echten, tiefen Kontakt zu den Menschen aufbauen, die wirklich zu dir passen und obendrein noch ein Leben erschaffen, das lebenswert ist.

Um deinen Wert nicht aus der Meinung anderer, sondern aus dir selbst zu ziehen, kann ich dir diesen Artikel sehr ans Herz legen.

6. Stelle dich deinen Ängsten, aber behutam und Schritt für Schritt

Wir verfangen uns schnell in der Bequemlichkeitsfalle.

Wenn ich einfach so weitermache, wie immer, dann muss ich meinen Ängsten und Unsicherheiten nicht ins Auge gucken.”

Da nehmen viele Menschen lieber etwas in Kauf, was ganz ok ist, um sich ihren Ängsten nicht aussetzen zu müssen.

Doch ich bin fest davon überzeugt, dass das viele dieser Menschen das irgendwann einmal bereuen werden.

Auf Platz 1 der Dinge, die sterbende Menschen am meisten bereuen wird übrigens das hie genannt: “Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.”

Fast uns jetzt bequemer erscheint, fällt uns irgendwann brutal auf die Füße. Doch dann ist es oft zu spät. Ich will dir jetzt keine Angst machen.

Trotzdem lohnt es sich, dir darüber einmal ausführlicher Gedanken zu machen auch vor allem auch hartnäckig bleiben.

7. Wie du mit Phasen von Selbstzweifel umgehst

Wenn wir etwas neues Ausprobieren (und sei es auch nur in Gedanken), dann können wir zu Beginn niemals wirklich wissen, was dabei herauskommen wird.

  • “Werden die Menschen mein neues Projekt mögen?”
  • “Wird mich diese Umstellung in meinem Leben wirklich glücklicher und zufriedener machen?”
  • “Kann ich damit erfolgreich sein?”
  • “Kommt genug Geld in die Kasse?”
  • “Kann ich das überhaupt durchhalten?
  • “Wird mir der neue Job wirklich besser gefallen und mich mehr erfüllen?”
  • “Reichen meine Fähigkeiten aus?”

Zweifel und vor allem Selbstzweifel kommen mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann einmal hoch.

Du wirst dich irgendwann fragen, ob das alles nicht eine riesengroße Schei*ßidee war und du doch lieber beim alten geblieben wärst.

Wenn solche Momente kommen: Halte kurz inne. Nimm dir Zeit. Gehe in die Stille und übe dich in Selbstreflektion.

Merke: Solche Gedanken und Gefühle entstehen oft aus einer unterschwelligen Angst.

Ängste zu haben ist vollkommen ok – sich von ihnen ein unerfülltes Leben diktieren zu lassen hingegen nicht.

Gib daher nicht sofort auf. Ich nehme Ängste und Unsicherheit immer als Zeichen, dass sich etwas zum Guten verändert. Am Ende sind das alles nur Gedanken und Gefühle – es ist nicht real.

Du hast immer die Wahl, dich zu entscheiden und weiterzumachen, egal wie du dich fühlst. Akzeptiere die Gefühle, lasse sie dann los und erinnere dich dann immer wieder daran, wieso du diese Entscheidung damals getroffen hast.


Author:

Leave a comment

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?