Glücklich sein

Viele Menschen können einfach nicht glücklich sein, obwohl sie scheinbar alles haben.

Manchmal denken wir für einen kurzen Moment: “Ja, da ist es, das Glück”, nur um ihm dann dabei zuschauen zu müssen, wie es wieder das Weite sucht.

Doch Glück ist für jeden erlernbar. Dauerhaft.

Dafür müssen wir einfach nur verstehen, wie Glück entsteht und wo es zu finden ist.

Denn 99,9% aller Menschen suchen schlicht an den falschen Orten.

Das wäre so, als wenn du mit einem Stadtplan von Berlin eine Straße in München suchst.

Doch wenn man einmal weiß, wo es liegt, dann ist es kein großes Ding mehr.

Dazu habe ich heute eine neue, umfangreiche Anleitung zum glücklich sein für dich erstellt – damit du ab heute genau weißt, wo du suchen musst.

(…und nein, es handelt sich nicht um 08/15 Tipps, sondern um ein tiefes Verständnis davon, wie glücklich sein wirklich funktioniert.)

Überzeuge dich selbst von der Wirkung.

Los geht’s.

Wie gute Gefühle und Glück entstehen

Schaue mal bei dir nach:Wie sieht es in deinem Kopf aus, wenn du dich unglücklich fühlst

Sind da:

  • lange Gedanken- und Grübelschleifen?
  • große innere Dialoge?
  • Bewertungen über dich, die Welt, andere, deine Leistung oder dein Verhalten?

Oder ist da Stille und nur sehr wenige Gedanken?

Bei mir zumindest ist immer die Hölle los im Kopf, wenn es mir nicht so gut geht.

Die Gedanken überschlagen sich und es herrscht eine gedankliche Lautstärke wie auf einem Rock-Konzert.

Diese Erkenntnis ist der Schlüssel zu mehr Verständnis, wieso wir Menschen uns glücklich oder auch unglücklich fühlen.

Sie ist der Schlüssel, um die Kunst des Glücklich seins zu erlernen.

Die simple Gleichung um glücklich zu sein

Die simple Gleichung lautet: 

  • Glücklich sein = Kopf leer (wenige, klare Gedanken).
  • Unglücklich sein = Kopf voll (viele, komplizierte Gedanken).

Jetzt magst du einwenden, das wäre zu simpel: Aber genauso funktioniert das mit dem glücklich sein.

Viele Coaching-Klienten von mir berichten: “Ich bin so unglücklich weil ich immer über alles und jeden nachgrübeln muss, besonders nachts!”

Oder sowas:

“Eigentlich habe ich ihm auch verziehen aber ich muss andauernd darüber nachdenken.”

Kannst du sehen, dass das unglücklich sein nicht aus der realen Welt stammt, sondern im Denken über die Welt entsteht?

Glücklich sein: Wo das Glück garantiert nicht zu finden ist

Das schlimmste, was du tun kannst ist, das Glück im Außen zu suchen.

  • “Wenn ich meinen Mann nur dazu bringe, dass er endlich mal die Zahnpastatube richtig zumacht, dann kann ich endlich glücklich sein – aber vorher nicht.”
  • “Wenn ich auf der Arbeit weniger zu tun habe (und diese nervige Kollegin endlich im Urlaub ist), dann fühle ich mich endlich zufrieden und glücklich.”
  • “Wenn ich das neue Auto, das Handy oder eine neue Beziehung habe, dann werde ich glücklich sein.”

Wir verknüpfen unser glücklich sein mit dem Außen. 

Wir meinen, diese Welt hätte die Fähigkeit, uns glücklich oder unglücklich zu machen. Doch da schenken wir ihr zu viel Macht.

Denn wir fühlen niemals die Welt – wir fühlen unsere Gedanken über die Welt. 

Lass dir das noch einmal auf der Zunge hergehen, weil das so wichtig ist. 

Wo Stress, Angst und innere Unruhe herkommen (und das Glück zerstören)

  • Wenn dich der Arbeitskollege stresst, dann stressen dich in Wahrheit deine Gedanken über ihn.
  • Wenn dir der Blick auf dein Bankkonto Angst macht, dann machen wir in Wahrheit deine Gedanken über dein Konto Angst.

Wieso ist das so?

Weil wir nicht diese Welt fühlen, sondern unsere Gedanken über die Welt.

Erinnerst du dich an die Gleichung? Sie ist immer noch sehr simpel:

  • Viele, komplizierte, ernsthafte Gedanken = das Leben wirkt schwer und angsteinflößend
  • Wenige, kurze, simple Gedanken = das Leben wird leicht und es gibt keine Probleme

Und um ehrlich zu sein: Kurzfristig funktioniert Veränderung im Außen sogar.

Es kann Erleichterung bringen, wenn der Arbeitskollege mal nicht da ist und wieder neues Geld auf das Konto kommen. 

Jedoch fühlen wir uns hier nur besser, weil wir diese stressigen Gedanken für kurze Zeit nicht haben müssen.

Doch in dem genauen Moment, in dem unser Ego uns neue, negative Gedanken sendet, geht der Kreislauf wieder von vorne los.

Wir brauchen eine neue Veränderung – damit diese Stimme im Kopf mal kurz ein Stück weniger plappert und wir uns kurzfristig besser fühlen können.

(Denn auch hier führt nicht die Veränderung zu mehr Wohlbefinden, sondern die kurzfristige Reduzierung des Gedankenstroms).

Hast du schonmal vergessen, dass du unglücklich bist?

Hast du auf der anderen Seite schon einmal vergessen, dass du unglücklich bist?

Erinnere dich einmal an eine Situation, in der du einen negativen Gedanken quasi vergessen hast. 

Vielleicht hast du dich gerade in deinen Gedanken fürchterlich aufgeregt über deinen Chef oder dir dein Versagen vorgestellt – und in diesem Moment lacht dich ein Baby an oder du wirst durch einen Anruf abgelenkt.

In der Sekunde, wo sich deine Gedanken ändern, ändert sich das Gefühl. Vielleicht schwingt es in deinem Körper noch ein wenig nach, aber es ändert sich, garantiert.

Wenn die Situation von davor also sooo schlimm gewesen ist, wieso erscheint sie es dir auf einmal nicht mehr?

Würdet du wieder die “Ernsthaftigkeit” dieser Situation spüren wollen, dann müsstest du dich erstmal wieder in diese Gedanken reinsteigern (was wir alle ja auch oft genug machen). 

Der Schlüssel zum glücklich sein lernen

Glücklich sein Schlüssel

Möchtest du das Glücklich sein lernen, dann erkenne: Hier bin ich (Beobachter) und da sind meine Gedanken (das beobachtbare Objekt). 

Schon fangen sie an, die Macht über dich zu verlieren. Denn wir kommen nicht mehr so schnell ins Grübeln.

Wir können uns “weglehnen” von den Gedanken, anstatt uns reinzustürzen.

Und wenn wir nach 1-2 Gedanken merken: “Hey, das geht hier gerade voll in Richtung Grübelfalle” – naja dann hören wir auf, in die Richtung zu gehen.

Wie du aufhörst zu leiden und glücklich wirst

Wir nehmen die Hand von der heißen Herdplatte – einfach so, weil sich Hände auf heißen Herdplatten relativ unangenehm anfühlen.

Wir geben den Gedanken nicht mehr so viel Aufmerksamkeit, wir lassen den Fokus weit werden und entspannen uns innerlich – weil wir erkannt haben, dass sich so viel zu grübeln einfach nicht gut anfühlt.

Worum geht es? 

Den Punkt zu erwischen, an dem wir drauf und dran sind, in die Gedankenspirale abzutauchen – und dann bewusst zu bleiben und es nicht zu tun.

Dafür müssen wir aber so wach sein und erkennen, dass wir gerade die Gedanken fühlen und nicht die Welt. 

Das einzige, was du lernen musst, um frei zu sein

Bewusstsein ist der Schlüssel. 

Je klarer wir sehen können, dass wir nicht diese Gedanken sind, sondern sie wahrnehmen, desto freier werden wir.

Doch das Gute ist, dass sich Bewusstsein schulen lässt. 

Bewusstsein führt zu mehr Wachheit. 

Das führt zu mehr Verständnis und das wiederum führt zu weniger Grübeln -> was dann am Ende zu zu mehr Wohlbefinden führt.

Lerne ganz klar von außen zu betrachten, dass da eine Stimme in deinem Kopf jeden Tag ne Menge Geschichten erzählt.

Erkenne durch Selbst-Beobachtung: Je schlechter du dich fühlst, desto negativere Stories erzählt sie …

… und desto besser du dich fühlst – desto weniger ist dort oben gerade los.

Nimm dein Denken nicht mehr so ernst wenn du glücklich sein willst

Denn weißt du, was dein nächste Gedanke sein wird? Ich weiß es bei mir nicht. 

Und trotzdem nehmen wir diese Stimme super-ernst. Wir meinen, alles was sie uns erzählt, wäre uneingeschränkt wahr.

Doch hast du dir schon einmal völlig grundlos Sorgen gemacht? Ich schon tausende Male. 

Trotzdem tue ich es immer mal wieder. 

Schon hundert mal musste ich feststellen: “Och so schlimm war es gar nicht, wie ich mir das jetzt vorgestellt habe”, und trotzdem sitze ich bald wieder auf dem Stuhl und grübel und machen mir Sorgen über eine fiktive Zukunft.

Auch wenn ich immer wieder festgestellt habe, dass die Sorgen und das Grübeln komplett überflüssig waren – irgendwie fiel es mir doch schwer sie loszulassen.

Mehr Klarheit im Kopf = mehr Glück

Weil ich in diesem Moment nicht so bewusst war um zu sehen, was da gerade abging.

Ich dachte nämlich, ich fühle die Realität – und nicht meine Gedanken. Das war der Trugschluss.

Ist dir das auch schon einmal aufgefallen?

Wir Menschen sind in der Lage, in Sekunden von totaler innerer Ruhe und Präsenz in einen Zustand von kompletter Aufregung und Stress gehen.

Wie? 

Es kommt ein stressiger Gedanke in unserem Kopf und wir haben keinen Abstand von ihm – wir nehmen ihn total ernst.

… noch schlimmer. 

Wir fangen an zu Grübeln und fallen für 3 Stunden in ein Gedankenkarussell – schon ist es passiert. Wir fühlen uns schlecht.

Du musst deine Gedanken nicht kontrollieren

Kein Mensch auf der Welt kann kontrollieren, welcher Gedanke in seinen Kopf kommt. 

Aber wenn wir unser Bewusstsein schulen können wir erkennen, was da gerade für ein Programm abläuft.

Dann können wir entscheiden, wie sehr wir ihm nachgehen wollen.

Wir haben die Entscheidung, ob wir stundenlang grübeln wollen, oder nicht.

Die Entscheidung ist je einfacher, je bewusster wir unsere Gedanken mitbekommen.

Ich meine damit nicht, jeden einzelnen Gedanken zu analysieren. Ganz im Gegenteil. 

Einfach zu merken, DAS wir gerade denken, reicht vollkommen aus. 

Werde dir deiner Gedanken bewusst – beobachte sie. Das wars.

So verlieren sie die Macht über uns. Wenn du in die Beobachterrolle wechselst und erkennst: “Hier bin ich, da sind meine Gedanken”, bist du frei.

Du kannst sie nun einfach kommen und gehen lassen, aber sie beeinflussen dich nicht mehr.

Du beobachtest sie, ohne dich mit ihnen zu identifizieren. So lässt du sie los.

Anstatt dich von ihnen runterziehen zu lassen, erkennst du: “Ah, ein negativer Gedanke. Interessant.”

Du nimmst ihn nicht mehr für bare Münze, sondern bist ausschließlich Zeuge. Dann wird er flux weiterziehen, ohne in negative Gefühle zu erzeugen.

Ich muss mittlerweile immer mal wieder laut lachen darüber, was mir “meine Stimme” dort oben erzählen will. 

Auch heißt Glücklich sein nicht, positiv zu denken

Glücklich sein

Gleichzeitig geht nicht nicht darum, zwanghaft positive Gedanken zu erzeugen. Wer das schon einmal versucht hat der wird bemerkt haben, wie schwierig das dauerhaft ist.

Es geht um neutrale Beobachtung. 

Je präsenter wir mit Gedanken sind und desto weniger ernst wir sie nehmen, desto mehr kehrt da oben Stille ein – und je mehr Stille dort ist, desto mehr Wohlbefinden haben wir.

Noch besser: Diese Lücken im Denken wird dann mit positiven Gedanken entspannter und ruhiger Art gefüllt – und so entsteht dann Lebensfreude, Schöpferkraft, Gesundheit und harmonische Beziehungen.

Jeder von uns trägt die Quelle des glücklich seins immer in sich

Wusstest du, dass wir alle eine ständige Quelle von Glück in uns haben?

Schon einmal ein Baby angeschaut und ich dabei offen und liebevoll gefühlt? – hier verbindest du dich mit dieser Quelle. 

Kleine Zwischenfrage: Wieviel Gedanken hast du in genau diesem Moment, in dem dein Herz aufgeht?

Das reine Bewusstsein des Babys erinnert dich an diese Quelle – es ist dein Lehrer und zeigt dir den Weg.

Auch die Natur eignet sich auch super. Warst du schon einmal überwältigt von einem Bergpanorama oder einem Sonnenuntergang?

Auch hier – die Natur ist dein Lehrer. Sie zeigt dir, wo du das Glück finden wirst: Nämlich hinter deinen Gedanken

Entsteht eine Lücke in deinem Gedankenstrom, wirst du sofort glücklich.

Wann genau gingen denn diese schönen Momente wieder weg? 

Richtig, wenn deine Gedanken wiederkommen – und zwar meistens genauso schnell, wie sie gekommen sind.

Solange wir den Fehler machen, und etwas im Außen für unsere guten Gefühle verantwortlich machen – anstatt die Lücke im Denken- dann sind wir für immer Sklaven unserer Umwelt und rennen kurzen Momenten von Glück von Außen hinterher.

Was wir alle wirklich wollen, wenn wir sagen wir wollen erfolgreich sein, glücklich sein, einen Partner haben ist Freiheit von Gedanken.

Wenn das Glück immer da ist – wo hat es sich manchmal versteckt?

Dieses Wohlbefinden ist immer da. 

Du kannst jederzeit in einen Zustand mit weniger Troubel im Kopf fallen – und deshalb von eine Sekunde auf die nächste glücklich sein.

Das Glück wird von vielen Lehrern gerne mit der Sonne verglichen. 

Die scheint ja auch immer.

Auch wenn wir sie nicht immer scheinen sehen. Weil Wolken davor sind – oder sie auf der anderen Seite vom Planeten ist.

Doch sie ist immer da. 

Genauso ist das Glück auch immer da, wir können es nur manchmal durch unsere Gedanken-Wolken nicht sehen.

Jeder kann das Glück jederzeit wiederfinden

Glücklich sein Gedanken

Und das beste: Jeder kann es jederzeit wiederfinden. Denn es ist ja nicht weg. Nur hinter den Wolken.

Dafür braucht es keine lange Entwicklung – das passiert sofort, wenn es passiert. 

Bei dem Baby arbeitest du ja auch nicht jahrelang dafür, dass du dich in genau dem Moment gut fühlen kannst. 

Nein, das Glück ist auf einmal einfach da. Wie aus dem Nichts

Wenn die Gedanken für einen kurzen Moment ausgeschaltet werden, dann ist es sofort da.

… und naja, wenn die Gedanken dann wiederkommen, dann klingt es auch schnell wieder ab. 

Dein Weg, um immer öfter glücklich sein zu können

Gedanken kommen und gehen, sie sind nicht immer da. Aber du bist ist immer da. 

Du bist das, was diese Gedanken wahrnehmen kann.

Wir haben ja gelernt, dass wir uns immer dann unglücklich fühlen, wenn wir viele negative Gedanken haben.

Diese Erkenntnis ermöglicht es uns, hinter die Gedanken zu schauen.

Vorher sehen wir die Welt wie durch eine Glasscheibe mit tausend kleinen Kratzern. Jeder Gedanke ist ein Kratzer. 

  • Wie gut können wir die dahinterliegende Welt jetzt noch erkennen? 
  • Wie akkurat sind die Informationen, die wir bekommen?

Wo du das Glück nicht findest – und wo es versteckt liegt

Viele Menschen suchen die Lösung für ihre Probleme jetzt auf dieser Glasscheibe.

“Wenn ich nur noch genauer hinsehe oder noch ein paar neue Kratzer hinzufüge – dann wird bestimmt alles besser (wir machen uns also Sorgen und Grübeln).”

Doch das einzige, was passiert ist, dass wir noch unklarer sehen. 

Wenn wir direkt glücklich sein wollen, dann können wir diese Glasscheibe einfach wegwerfen und die Welt so sehen, wie sie ist.

Dann erkennen wir, dass wir viele Probleme in unseren Gedanken selbst erschaffen haben und es überkommt uns direkt eine gewisse Leichtigkeit und innere Freiheit.

Negative Glaubenssätze loslassen und glücklich sein

  • Was glaubst du über das Leben?
  • Was glaubst du über andere Menschen?
  • Was glaubst du über Arbeit?

Mag mag es kaum glauben (haha), aber solche Fragen haben einen unglaublichen Einfluss auf dein Glück.

Denn wenn du glaubst, dass die Welt gefährlich ist, andere Menschen böse sind und Arbeit keinen Spaß machen darf, dann stehen die Sterne für dein Glück nicht allzu gut.

Wenn du glücklicher sein willst, dann erkenne alle Glaubenssätze als Illusionen.

Denn was sind Glaubenssätze? Richtig, Gedanken über dich oder die Welt, an die du fest glaubst.

Doch auch der festeste Glaubenssatz ist am Ende nur ein Gedanke und nicht in Stein gemeißelt.

Es gibt im Universum Millionen Wege, dich zu sehen und das Leben zu sehen. Andere Menschen glauben andere Dinge über sich, das Leben und die Welt.

Wer hat jetzt Recht? Niemand.

In Wahrheit ist die Welt nicht gut oder schlecht. 

Sie ist so, wie du sie betrachtest. 

  • Wenn du gute Dinge über die Welt glaubst, freust du dich in ihr zu leben.
  • Wenn du glaubst, fremde Menschen sind gefährlich, wirst du dich nicht gut fühlen können.

Das beste ist: Du musst noch nicht einmal bewusst für bessere Glaubenssätze sorgen.

Immer, wenn du bewusst wirst und alte Glaubenssätze nicht mehr so ernst nimmst – werden sie über kurz oder lang ganz automatisch von positiveren Gedanken ersetzt.

Die Vergangenheit loslassen und Glücklich sein

Glücklich sein Vergangenheit

Der einzige Ort, an dem die Vergangenheit existiert, sind deine Gedanken. Nirgendwo sonst.

Ich kenne bisher niemanden, der durch die Zeit reisen konnte und die Vergangenheit LIVE nochmal erleben konnte.

Aber wir alle erleben sie jeden Tag neu – und oftmals die negativen Erfahrungen. 

Wir spulen die immergleichen Schallplatten ab – und fühlen uns dann oft schlecht. 

Es kommt uns so vor, als müssten wir das tun, als hätten wir keine andere Wahl.

Doch die haben wir.

Wenn wir nämlich erkennen, dass das nicht real ist, was da passiert, sondern nur Gedanken, dann können wir uns so von der Vergangenheit lösen.

Niemand muss unter seiner Vergangenheit leiden

Wenn wir in den Moment eintauchen, dann gibt es die Vergangenheit nicht. 

Nur wenn wir daran denken, erschaffen wir sie wieder neu.

Jedes Mal aufs Neue. Und das tun wir nicht, weil es unbedingt nötig ist – sondern nur weil wir uns daran gewöhnt haben.

Außerdem: Es kommt uns oft so vor, als könnten wir die Vergangenheit ungeschehen machen, je länger wir über sie nachdenken. 

Doch das einzige, was du ändern kannst, ist dein Umgang mit solchen Gedanken.

Am besten so, dass du relativ schnell aussteigst, wenn der Gedankenzug losfährt in Richtung Vergangenheit.

Jeder von uns hat schon Fehler gemacht. Genauso hat jeder gute Chancen verpasst und sich nicht fair verhalten.

Das ist menschlich. Lasse es deshalb los – er schaffe die Vergangenheit nicht mehr neu in deinen Gedanken.

 Begleiche alle offenen Rechnungen und entschuldige dich, wenn nötig.

Lerne aus der Vergangenheit und fokussiere dich auf die Gegenwart. Lasse die Dinge dann aber hinter dir und schaue nach vorne. 

Jetzt kannst du dich ändern und etwas anders machen. Nur im Hier und Jetzt kannst du glücklich sein.

Was tun, wenn du nicht aus negativen Gefühlen rauskommst

Selbst wenn du gerade gar nicht aus dem Film herauskommst: Auch in sehr intensiven Emotionen zu wissen “Ich fühle hier gerade nicht die Welt, sondern meine Gedanken über die Welt” ist unglaublich befreiend. 

Denn dann wissen wir, zumindest auf einer mentalen Basis, dass unser Wohlbefinden gerade nicht in Gefahr ist – auch wenn wir diese Gefühle gerade fehlinterpretieren.

Denn du weißt auf einer intellektuellen Ebene, dass sie nichts über die Qualität deines Leben aussagen – sondern einfach nur ein “chemischer Spiegel” deiner Gedanken in deinem Körper sind.

Schule dein Verständnis und dein Bewusstsein dafür – auch in Situationen in denen es dir so vorkommt, als würden die Gefühle ganz klar aus der Außenwelt kommen.

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7 Tipps um schneller weniger zu Grübeln und Glücklicher zu sein

Ich denke wir sind uns mittlerweile einig, dass es an unserem Denken liegt, wenn wir unglücklich sind.

Doch manchmal kann dieser Denker dort oben echt hartnäckig sein.

Außerdem haben wir uns schon so an ihn gewöhnt, dass wir es oft gar nicht merken, wenn er wieder die Führung übernimmt.

Deshalb bekommst du jetzt einige Tipps von mir, mit deren Hilfe du deinen Beobachter schulen kannst und dich schneller aus dem Griff deines Gedankenkarussells lösen kannst.

1. Mehr Bewusstsein durch weniger Ablenkung

Wir leben in einer Welt tausender Ablenkungen. 

Handy und Internet zerren unsere Aufmerksamkeit weg von unserer inneren Welt.

So ziehen sie uns auch von uns selbst weg. Wir verlieren den Kontakt zu uns.

Wir werden immer unbewusster – und somit immer anfälliger dafür in negativen Gedankenspiralen zu versinken.

Nimm dir bewusst Auszeiten ohne Handy, Fernsehen und andere Menschen, in denen du dich nur auf dich fokussierst. 

Das kann eine Minute oder eine Stunde dauern.

Fahre bei der nächsten Busfahrt einmal komplett ohne Handy und spüre in dich hinein.

Mache doch mal einen handyfreien Tag pro Woche. Es wird deinem glücklich-sein sehr dienen.

2. Entspannung: Der viel-unterschätzte Glücksbeschleuniger

Ist es nicht lustig. Wir rackern uns jedes Jahr mehr ab, um glücklich zu werden.

Meine Frage an dich: Hat das bisher geklappt?

Das Leben ist eine ständig Abfolge von An- und Entspannung.

Doch oft spannen wir nur noch an.

Das führt zu Stress: und zu seelischen und körperlichen Verspannungen.

Diese loszulassen führt zu Entspannung.

Frei fließende Energie fühlt sich gut an. Sie macht dich glücklich. Sind wir entspannt, kann deine Energie freier fließen.

Nimm dir regelmäßig Zeit zu entspannen.

Ob das ein ausgedehnter Spaziergang, eine Massage oder Yogaübungen sind, bleibt dir überlassen.

Gewöhne dir auch an, tagsüber tiefer und bewusster zu atmen. 

Atmen ist Leben. Atme einmal tief ein, fokussiere dich auf ein Körperteil (z.B. deine Hand), atme aus lasse dieses Körperteil bewusst los (hier findest du dazu übrigens sehr effektive Atemübungen).

In diesem Artikel findest du weiterhin die wirkungsvollsten Entspannungsübungen in der Übersicht.

3. Meditation: Eine 4000 Jahre Tradition für mehr Wohlbefinden

  • Ja, Meditation macht glücklich. 
  • Nein, eine Wellness-Methode ist sie nicht. 

Wenn du ernsthaft meditierst, wirst du dich auf einer tiefen Ebene kennenlernen.

Du wirst immer mehr den Zusammenhang zwischen deinen Gefühlen und deinen Gedanken sehen können.

Denn während deiner Meditationszeit gibt es keine Ablenkung.

Während dieser Zeit wirst du immer wieder merken, wie dein Denken “die Kontrolle” übernimmt.

Die Chancen stehen sehr gut, dass du anfänglich von deiner Präsenz (indem du z.B. deinen Atem beobachtest) in irgendwelche Denkmuster abdriftest.

Schwups, und schon bist du abwesend.

Kein Problem. 

Denn das einzige Ziel während der Meditation ist, diesen Punkt zu erkennen und dann wieder sanft zu deinem Atem und dem Moment zurückzukehren.

Das dient dir als Trockenübung für das echte Leben.

Außerdem macht Meditation:

  • gesünder
  • wacher
  • produktiver
  • …und glücklicher

Sie kann Angstzustände und Depression verringern und mehr innere Ruhe bringen

Sie sorgt dafür, dass deine Gedanken nicht mehr so verrückt spielen und du deine Emotionen besser im Griff hast.

Das alles führt nachhaltig zu mehr Glück in deinem Leben. Fange mit 2 Minuten täglich an und steigere dich langsam. Du wirst es nicht bereuen, das verspreche ich dir.

4. Bleib bewusst und achtsam im Alltag

Am allerwichtigsten bleibt es aber, immer wieder zu erkennen, dass du deine Gedanken fühlst und nicht die Welt (deinen Job, das Arbeitsamt, andere Menschen, deine Großmutter) um dich herum.

Das heißt im Umkehrschluss – immer, wenn du dich schlecht fühlst, ist das kein Zeichen dafür, dass da gerade wirklich etwas schlecht ist in deinem Leben ist, sondern dass du deinen Gedanken gerade sehr viel Aufmerksamkeit gibst.

Was ist also die Lösung?

Anstatt unter deinen Gefühlen zu leiden, kannst du sie einfach nur als kleine Erinnerung dafür nutzen, dass du gerade stark in deinen Gedanken bist.

Du kannst sie als Aufforderung zu erkennen, dass das Gedankenkarussell gerade auf Hochtouren fährt und du lieber aussteigen solltest. 

Dann hören deine Gefühle ganz schnell auf, etwas negatives zu sein – und entwickeln sich zu einem praktischen Werkzeug für dich, um bewusster zu werden.

5. Bringe mehr Präsenz zu alltäglichen Dingen

Bringe mehr Präsenz in deinen Alltag, lebe mit mehr Achtsamkeit.

  • Wenn du gehst – dann geht (und schaue nicht aufs Handy).
  • Wenn du kochst, dann koche (und schaue nicht nebenbei Youtube)
  • Wen du dich unterhältst, dann unterhalte dich (und denke nicht an Morgen) 

Das kannst du mit allem tun, was du im Leben so machst. Zähneputzen, abwaschen, …

6. Höre geführte Meditationen

Manche Menschen helfen geführte Meditationen, um präsenter zu leben und mehr zu erkennen.

Ich kann dir da die von meinem Kollegen Peter Beer empfehlen.

7. Das Glück teilen

Eigentlich muss ich es gar nicht sagen, weil es zum Automatismus für dich werden wird.

Teile dein Glück. Am besten ist es dazu, erst einmal selbst innerlich zufrieden zu werden.

Dann kommt automatisch der Drang, das mit anderen zu teilen.

Wenn du dich gut fühlst, schenke anderen ein Lächeln oder wünsche ihnen innerlich alles gute und genauso schöne Gefühle für ihr Leben.

Zukunftsangst

Zukunftsangst wird immer verbreiteter. In unserer Gesellschaft herrscht hoher Leistungsdruck.

Uns wird suggeriert, wir müssten immer Leistung bringen, sonst ginge das Leben den Bach runter.

Daher meinen wir, unser seelisches Wohlbefinden und gesellschaftliche Akzeptanz hinge von unserem Job ab. 

Wenn wir dann eine Ausbildung abbrechen oder das Studienfach wechseln, dann machen wir uns Sorgen darüber, was jetzt kommt.

War das die richtige Entscheidung?”

Wir haben Zukunftsangst und Sorgen darüber, was nach Abi, Schule oder dem Studium kommt. 

Nach einer Trennung oder Scheidung fragen wir uns, ob wir in der Zukunft jemals einen neuen Partner finden und auch der Klimawandel macht vor allem jungen Menschen große Sorgen vor der Zukunft.

Doch das muss nicht sein. In diesem Artikel zeige ich dir, was gegen Zukunftsangst hilft – und nein, das hat nichts mit positiven Denken zu tun. 

Hast du Lust darauf, deine Zukunftsangst ein für alle Mal loszulassen und das Leben mit mehr Freude und Leichtigkeit zu leben – dann ließ schnell weiter.

Wann wir Zukunftsangst haben

Das Leben und die Zukunft machen uns Angst. 

Oft genau dann, wenn große Veränderung anstehen und wir ein wenig mehr Selbstvertrauen sehr gut gebrauchen könnten. 

Wir denken darüber nach, ob wir das alles packen können. Wir grübeln darüber nach, was alles schiefgehen kann.

Wenn wir viele solche Gedanken im Kopf haben, spüren wir die natürlich auch im Körper. 

Manifestiert als Angst und Unsicherheit können die Auswirkungen von Zukunftsangst jeden Tag das Leben sehr schwer machen. Noch schlimmer, es kann sogar zu Krankheiten und Panik führen. 

Anstatt das Leben zu genießen und voller Vorfreude in die Zukunft zu gucken zerbrechen wir uns stundenlang den Kopf über etwas, das noch gar nicht passiert ist – und leiden darunter.

Wieso wir Zukunftsangst haben

Wann wir Zukunftsangst haben

Oft haben Menschen mit großer Zukunftsangst in der Vergangenheit Erfahrungen gemacht, die negative Gefühle in ihnen ausgelöst haben.

Sie sind oft gescheitert oder wurden zurückgewiesen und daher denken sie jetzt, es werden auch weiterhin allerlei Katastrophen auf sie warten.

Außerdem erscheint ihnen ‘sich Sorgen über die Zukunft machen’ und Grübeln als bestes Mittel, die Zukunft unter Kontrolle zu bringen.

Was sie dabei nicht erkennen ist, dass sie gegen eine immaginäre Gefahr kämpfen. 

Sie versuchen sich in Gedanken vor etwas zu schützen, was es bisher nur in den Gedanken gibt. 

Das muss per Definition zu einem Gefühl der Hilflosigkeit führen, denn wir können hier schlicht nicht zu einer soliden Lösung kommen. 

Sie haben den Eindruck, die einzige Möglichkeit sich zu schützen wäre, ganz angestrengt zu Grübeln, sich Sorgen zu machen und vom Worst-Case auszugehen.

Sich Sorgen machen und Grübeln führt immer zu Ängsten

Aus endlosen Grübeln entstehen immer Ängste. Das führt nicht etwa dazu, dass wir effektiv mit den möglichen Herausforderungen des Lebens umgehen können.

Es führt vielmehr dazu, dass wir unsere gesamte Energie in dieser Zukunftsangst verschwenden. 

Falls es doch irgendwann mal eine reale Situation zu lösen gibt, fehlt uns dann jegliche Kreativät, Präsenz und Power für eine gute Lösung. 

Aber das muss nicht sein. Denn im nächsten Abschnitt möchte ich etwas mit dir teilen, was dir einen großen Teil deiner Zukunftsangst nehmen kann. 

Lies also schnell weiter. 

Was ist diese ominöse Zukunft überhaupt?

Ich möchte etwas mit dir teilen, was dich so richtig erleichtern wird.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass es die Zukunft gar nicht gibt? 

Niemand hat sie je gesehen. Man kann kein Stück davon abschneiden und sich in die Tasche stecken noch kann man ihr Gewicht auf einer Waage ermitteln.

Niemand konnte je seinen Fuß in sie setzen.

Der einzige Ort, wo es die Zukunft lebhaft existiert, ist in unserem Kopf, in unseren Gedanken um genauer zu sein.

Sie ist wie ein Geist, der in unserem Kopf herumspukt. 

Die Zukunft ist immer im Wandel

Das lustigste ist, das sie nicht solide ist sondern immer im Wandel.

Wenn du genau hinschaust, dann sogar sekündlich. 

Sie sieht anders aus und fühlt sich anders an, je nachdem, was für Gedanken du gerade über sie hast.

Sie kann in sehr kurzer Zeit von:

“Sie exisitiert nicht, weil ich gerade nicht an sie gedacht habe und mich deshalb entspannt fühle…”

über:

“Wenn ich nicht ganz doll aufpasse, werden wir alle morgen eine unabwendbare Katastrophe erleben …” 

bis hin zu: “Naja, so schlimm wird es gar nicht, ich bekomme das schon hin” gehen.

In dem Maße, wie unser Denken sich ändert, ändert sich unsere Wahrnehmung der Zukunft. 

In welchem Moment du anfängst, unter der Zukunft zu leiden

Zukunftsangst loswerden

Wenn wir viele negative Gedanken und Bilder über die Zukunft im Kopf haben, dann entsteht Zukunftsangst.

Aber sie entsteht nicht, weil es da wirklich irgendwas gäbe, was schiefgehen kann. 

Denn Zukunftsangst haben wir meistens abends im warmen Bettchen oder während wir gemütlich im warmen Zimmer sitzen.

Fundamental ist hier alles in Ordnung. Der Kühlschrank ist voll, du hast genug zu Essen und fließend Wasser.

Trotzdem entsteht der Eindruck, es stünde eine Katastrophe kurz bevor. 

Unabwendbar. Wir denken, unsere Fähigkeiten werden niemals ausreichen, um das zu verhindern.

Zur Zukunftsangst kommt jetzt (erdachte) Hilflosigkeit. Das alles passiert zu allem Überfluss noch vollständig automatisch.

Niemand würde sich bewusst dazu entscheiden, stundenlang Horrorfilme im Kopf zu schauen …

… oder sich in Dauerschleife seine eigene Hilf- und in manchen Fällen sogar Wertlosigkeit einzureden.

Niemand kann seine Zukunftsangst einfach so abstellen – was trotzdem hilt

Irgendwo wissen wir, dass uns das nicht gut gut – und können es gleichzeitig nur bedingt steuern. 

Rational gesehen hat unsere Zukunftsangst oft sogar keinen wirklich fassbaren Grund. Uns geht es gut, wir haben einen Job und eine Familie. 

Trotzdem macht uns das Gedankendauerfeuer das Leben schwer. Dazu musst du wissen, dass unser Verstand die beste Virtual Reality Maschine ist, die es gibt. 

Denken erschafft Realität.

Wenn du durch die Brille deines katastrophierenden Denkens schaust, dann kommt dir die Welt wirklich und zu 100% gefährlich vor.

Wieso?

Weil du dann nicht mehr die Welt siehst, wie sie ist. Sondern du siehst (und vor allem fühlst) deine Gedanken.

Jeder einzelne Gedanke, den du ernst nimmst, hat ein chemisches Abbild in deinem Körper. Dein Gefühl.

Wenn du zu 95% auf Gedanken fokussiert bist, die negativ über die Zukunft denken, dann entsteht die Zukunftsangst.

Nicht weil die Zukunft wirklich gefährlich ist. Die Zukunft gibt es nur in deinem Kopf. 

Was du da fühlst ist nicht die Zukunft, du fühlst deine Gedanken. Es besteht keine Gefahr, du denkst das nur.

In dieser Erkenntnis liegt die Befreiung von Zukunftsangst. 

Wieso die Zukunft so bedohlich wirkt

Diese Gedanken über die Zukunft wirken immer dann so bedrohlich auf uns, wenn wir keinen Abstand zu ihnen haben.

Wenn wir mit unserem Bewusstsein stark an diese Gedanken rangezoomt haben, müssen wir sie glauben. Sie entwickeln dann ein Eigenleben. 

Die Gedanken laufen komplett automatisch ab und nehmen immer mehr Fahrt auf.

Dann vergehen zwei Stunden in denen wir komplett unbewusst in diesen Schleifen drin waren und darunter gelitten haben.

Wir mussten leiden, denn in diesem Moment ist uns nicht klar, dass wir denken. Wir sind nicht online, sondern offline. Voll im Denken gefangen.

Es hat uns eingewickelt ohne dass wir noch Perskeptive darauf haben. 

Wann wir unter Zukunftsangst leiden – und wann nicht

Oft passiert es dann, dass wir die Dinge immer negativer sehen und schwarzmalen. 

Wir meinen, es wird in jedem Fall alles in die Brüche gehen. alles ist sowieso sinnlos und die Zukunft wird sowieso ein komplettes Debakel. 

Wir stecken in einem mentalen Kreislauf, der uns gefangen hält.

Manchmal versuchen wir vielleicht, mit Willenskaft diese Gedanken zu stoppen, aber nach 1-2 Minuten erfolgloser Versuche fallen wir wieder zurück in die Unbewusstheit.

Zukunftsangst ablegen: Wie es ohne positives Denken funktioniert

Der Ausweg ist daher nicht, diese Grübel-Gedanken zu stoppen, sondern dir ihrer bewusst zu werden.

Bewusst in dem Moment, in dem sie gerade präsent sind. 

Wenn du die Trennung schaffst und erkennen kannst, dass deine Zukunftsängste ausschließlich an dem Kram liegen, den dir deine Stimme dort oben gerade erzählt, dann bist du frei von ihnen.

So kannst du deine Zukunftsangst besiegen.

Das heißt nicht, dass dein Verstand sofort aufhören wird, dir soetwas zu erzählen. Aber du wirst es nicht mehr so ernst nehmen.

Das ist dann ungefähr genauso als wenn ein kleiner, hässlicher Mann neben dir langläuft, der dir den ganzen Tag erzählt, was alles schiefgehen wird und was für ein Loser du bist und dass deine Fähigkeiten auf keinen Fall ausreichen, um das Leben erfolgreich zu meistern.

Da würdest du wahrscheinlich auch irgendwann denken “was erzählt der mir hier für einen Quatsch” und ihn nicht mehr ernst nehmen.

Zukunftsangst besiegen durch mehr Bewusstheit

Je mehr Perspektive du auf deinen inneren Kritiker bekommst, desto weniger kann er deine Realität bestimmen. Er wird irgendwann so relevant für dich, wie Fahrstuhlmusik im Hintergrund.

Je mehr diese Stimme an Bedeutung für dich verliert, desto mehr kommst du in Kontakt mit deinem wahren Ich. 

Von diesem geht Vertrauen in dich und uns Leben aus.

Das passiert ganz automatisch und du musst nichts dafür tun. Vor allem musst du es dir nicht einreden oder gegen diese Stimme ankämpfen. 

Wenn du erkennen kannst, dass es da eine Stimme gibt, die es scheinbar gerne mag, düstere Bilder über die Zukunft zu malen …

… und dann siehst dass das einzige, was sich bedrohlich anfühlt diese Bilder sind und nicht die Zukunft, dann bist du frei.

Der Beutel voller mentaler Hämmer

Du kannst dir das mit der Zukunftsangst so vorstellen. Du trägst den ganzen Tag einen Beutel voller kleiner Hämmer mit dir herum.

Dort gibt es:

  • Den Zukunftsangst Hammer
  • Den ‘Ich muss etwas erreichen’ Hammer
  • Den Sorgen-Hammer
  • Den ‘Leistung-bringen’ Hammer
  • … und viele andere Hämmer

Je nach Laune holst du (eher dein Ego), einen beliebigen Hammer aus dem Beutel. 

Dann nimmst du diesen Hammer und haust dir damit beständig gegen den Kopf. Mal etwas sanfter und manchmal etwas stärker.

Unangenehm fühlt es sich jedoch jedes Mal an. 

Aber es wird noch besser: Immer, wenn wir uns mit dem Zukunftsangst Hammer vor den Kopf klopfen, dann fragen wir uns obendrein: 

  • “Wieso tut mein Kopf immer so weh?”
  • “Ich weiß beim besten Willen nicht, wo dieser Schmerz herkommt.”

Und so klopfen wir und klopfen und ärgern uns darüber, so oft Kopfschmerzen zu haben. 

Das ist daher spannend, weil wir nur mit etwas aufhören können, wenn wir wissen wohin es führt. 

Wenn ich nicht sehen kann, dass mein Schmerz im Kopf von meiner ständigen Benutzung allerlei Hämmer kommt – dann komme ich auch nicht auf die Idee, mit dem hämmern aufzuhören.

Wie du dich von negativem Denken einfach lösen kannst – und dich frei fühlst

Genauso ist es mit dem Denken. 

Wenn ich nicht verstehe, dass all mein Leid und auch die Zukunftsangst davon kommt, dass ich jeden Tag ohne es zu merken hunderte Gedanken über die Zukunft habe und sie zu 100% ernst nehme, dann kann ich mit dem Denken auch nicht aufhören.

Genauer gesagt geht es nicht darum, damit aufzuhören. 

Wenn du ganz klar sehen kannst, dass du dich immer dann schlecht fühlst, wenn dein Kopf voll mit Gedanken ist, wirst du automatisch aufhören, jedem Gedankenkurz stundenlang mental hinterherzuhängen.

Deine Denken werden weniger Relevanz in deinem Leben bekommen. Du hingegen wirst dafür mehr in dein Wohlbefinden und Vertrauen ins Leben eintauchen.

Guter Deal, oder?

Denn auch das passiert ganz automatisch, wenn du hinter die Illusion des Denkens sehen und erkennen kannst, dass es:

  1. Keine Zukunft gibt und sie nur in deinem oft exzessiven Denken entsteht.
  2. Dass du zu 100% diese exzessiven Gedanken fühlst und nicht die Welt.

Dieses Verständnis wird dir helfen, besser mit deiner Zukunftsangst umgehen zu können. 

3 praktische Tipps gegen Zukunftsangst: Mehr Vertrauen ins Leben bekommen

Jetzt gebe ich dir noch einige praktische Tipps an die Hand, mit denen du leichter deine Zukunftsangst bewältigen kannst.

1. Reflektion

Zukunftsangst Reflektion
Zukunftsangst Reflektion

Ein erster Schritt um deine Zukunftsangst loszuwerden ist Verständnis. 

Wenn du mental Verstanden hast, dass sie nur in deinem Denken exisitert und du dieses Denken fühlst, dann hast du einen riesigen Schritt in Richtung Freiheit gemacht.

Verständnis hat unendlich viele Level. 

Schaue daher in deinem Leben immer wieder bewusst nach. 

Reflektiere Situationen und erwische dich immer wieder in dem Moment, in dem dein Denker die Kontrolle übernimmt und du vom Beobachter zum unbewussten Zuhörer wirst.

Dein Leben ist dein bester Trainingspartner. 

Die Erfahrungen, die du gerade machst sind dazu da, dass du bewusster wirst und wächst und nicht um dir das Leben schwer zu machen. 

Je mehr du erkennst, dass es immer deine Gedanken sind, die deinen Erfahrungen ihren (positiven wie negativen) Anstrich geben, desto freier wirst du.

2. Meditation gegen Zukunftsangst

Meditation eignet sich besonders gut, um immer wieder den Punkt zu erkennen, an dem wir von bewusster Präsenz hin zu unbewusstem Denken gehen.

Wenn du still und ohne Ablenkung auf deinem Hintern sitzt und deinen Atem beobachtest, dann wird es dir immer sonnenklarer werden, wann du deine Präsenz verlierst und ins Denken abdriftest.

Kehre dann bewusst und ohne Bewertung ins Beobachten zurück. Meditation ist eine Trockenübung dafür, dass das im echten Leben auch immer schneller gelingt.

Denn wenn wir irgendwann nach zwei Minuten merken, dass wir in unbewussten Grübeleien über unsere Zukunft verwickelt waren ist das viel besser, als wenn es erst nach zwei Stunden passiert.

Fange locker an, zwei Minuten Morgens und Abends reichen vollkommen aus.

Hier findest du eine ausführliche Anleitung, zum Meditation lernen.

3. Entlarve den Lügner

Man muss es fast so hart formulieren. Unsere Stimme dort oben ist ein Lügenbaron. Die erzählt am laufenden Band Dinge, die nicht wahr sind.

Oder wie oft hast du dir schon Sorgen um etwas gemacht, was nicht eingetreten ist? 

Ich hab das ständig gemacht.

Bis ich irgendwann einmal gesehen habe, dass 99,9% meiner Gedankenfilme niemals eintreten werden. 

Das war der Punkt, an dem ich mir immer weniger Sorgen gemacht und das Leben im Hier und jetzt immer besser genießen konnte.

Auch das wird dir helfen, auf einer ganz logischen Ebene zu erkennen, dass vieles davon vielleicht ein wenig übertrieben ist.

Kleiner Tipp: Lass dich nicht auf eine Diskussion ein. Zu allerst bist es nämlich nicht du, der da mit dieser Stimme diskutiert, sondern die diskutiert dann mit sich selbst. 

Zweitens wirst du da selten als Sieger vom Platz gehen, denn die findet immer sehr überzeugende Argumente. Das heißt nicht, dass die wahr sein müssen. Aber sie findet welche.

Geh locker ran und wachse in deinem Tempo

Das war jetzt ganz schön viel Input.

Gehe locker ran und entspanne dich. Je mehr du dich mit diesem Thema beschäftigst, desto tiefer wirst du es verstehen – und desto freier wirst du von deiner Zukunftsangst (und allen anderen Ängsten auch) werden.

Lad dir doch meinen Ratgeber herunter in dem du lernst, wie du effektiv aus der Grübelfalle ausbrechen und dein Leben wieder mehr genießen kannst.

Achtsamkeit-im-Alltag

„Achtsamkeit ist eine innere Haltung, die das bewusste Wahrnehmen, das Achtgeben auf das Hier und Jetzt ermöglicht.“

Hast du auch das Gefühl, dass dir momentan alles über den Kopf wächst?

Überwältigen dich Empfindungen wie Stress, Angst, Sorge und Erschöpfung?

Schaust du immer wieder sehnsüchtig auf vergangene Zeiten zurück?
Oder blickst du sorgenvoll in die Zukunft und zerbrichst dir deinen Kopf darüber?

Eine unerträgliche Unruhe tobt in dir und du wünschst dir, wieder frei atmen zu können?

Möchtest du endlich wieder einen besseren Zugang zu deinen eigenen Bedürfnissen, Wünschen, Zielen, Werten und Vorstellungen?

Wenn auch du dir einen achtsameren Umgang mit dir und deinen Mitmenschen wünschst…

Dann bist du HIER und JETZT goldrichtig! 😊

Denn in diesem Artikel verrate ich dir 10 sehr effektive Tipps für Achtsamkeit im Alltag, mit denen du es schaffst, deine Gedanken, Gefühle und deinen Körper bewusst wahrzunehmen und einen anderen Blick auf die Dinge um dich herum zu entwickeln.

Ich zeige dir, wie du in deine Tätigkeiten endlich wieder Achtsamkeit fließen lassen kannst.

Durch die Anwendung der Tipps wirst du in der Lage sein, wieder ein ausgeglicheneres und entspannteres Leben zu führen und vor allem wieder DU selbst zu sein!

Und diese Ruhe in diesem uns so stürmisch vorkommenden Alltag hast du mehr als verdient.

Bevor wir aber loslegen, wirst du erfahren, warum es so wichtig ist, sich in Achtsamkeit zu üben.

Warum Achtsamkeit erlernen?

8 Vorteile von Achtsamkeit im Alltag:

    1. Deine Sinneswahrnehmungen verschärfen sich und du nimmst Erlebnisse intensiver wahr und genießt diese mehr.
    2. Der bewusste Zugang zu deiner Innenwelt ermöglicht dir zielgerichtet auf deine Gedanken und Emotionen Einfluss zu nehmen.

– So ist es dir möglich, schwierige Phasen besser durchzustehen und mehr Verantwortung für dein Handeln zu übernehmen.

  1. Du gewinnst Klarheit darüber, wer du wirklich bist und was du willst.
  2. Du entwickelst ein feineres Gespür für deine Mitmenschen.
  3. Innere und äußere Erfahrungen lernst du zu beobachten, ohne diese zu bewerten.
    – Stattdessen nimmst du jede Erfahrung achtsam wahr, lässt diese zu und beginnst sie anzunehmen, so wie sie ist.
  4. Du reagierst authentischer und situationsangemessener.
  5. Deine Stimmung und Lebenszufriedenheit erhöhen sich.
  6. Dir wird es möglich sein, unbewusste Muster aufzuspüren, dich von diesen loszumachen und am Ende endgültig von diesen zu trennen.

Du siehst wie Achtsamkeit im Alltag dein Leben zum Positiven verändern kann und wird, wenn du dich dafür öffnest!

Hier sind nun meine supereffektiven Tipps für dich:

Viel Spaß beim Ausprobieren! 😊

Achtsamkeit im Alltag – 11 Tipps fürs Hier und Jetzt

Tipp 1: Führe alltägliche Tätigkeiten bewusst aus

Sicher kommt dir das bekannt vor: Achtsamkeit-im-Alltag-1

Du ertappst dich dabei, wie du beim Frühstück, unter der Dusche oder auch beim Autofahren, gedanklich schon wieder 10 Schritte weiter bist.

Dir schwirrt im Kopf herum, was du heute noch alles zu erledigen hast und wo du wann zu sein hast.

Solche Situationen zerren an deinen körperlichen und emotionalen Kräften und lassen dich nicht im Jetzt ankommen.

Und das ist ja genau das, was wir nicht wollen!

Bedenke:

Du kommst nur im Hier und Jetzt an, wenn du alltägliche Tätigkeiten mit Achtsamkeit begegnest.

Denn genau diese Alltagsbeschäftigungen sind ideal, um deine Achtsamkeit zu trainieren!

Nutze diese „scheinbar“ selbstverständlichen Dinge, um dich in Achtsamkeit zu üben.

Du wirst sehen: Eine wunderbare innere Ruhe wird sich in dir breit machen.

Mache hierfür Folgendes:

Suche dir drei Tätigkeiten aus, die dich im Alltag begleiten.

Das können einfache Sachen sein, wie, Zähneputzen, Kochen, Staubsaugen, Warten an der Supermarktkasse oder vor einer roten Ampel.

Wichtig ist, dass du dich voll und ganz darauf konzentrierst!

Schaffst du es, deine gesamte Aufmerksamkeit auf diese Tätigkeit zu zentrieren?

Wenn du an einer roten Ampel hältst, mache nicht das, was du normalerweise tun würdest:

Dich zum Beispiel über den stockenden Verkehr aufregen, weil du Angst hast, zu spät zur Arbeit zu kommen, weil du sowieso schon so knapp dran bist.

Du kannst an der Situation sowieso nichts ändern, also wieso unnötig aufregen?

Was du stattdessen tun kannst:

Halte einen Moment inne, akzeptiere die Situation wie sie ist und versuche dich durch regelmäßiges Ein- und Ausatmen zu entspannen.

Fließe mit dem Lebensfluss, sei gegenwärtig und schenke dem Moment deine volle Aufmerksamkeit – sei achtsam!

In diesem Moment ist das Stehen an der Ampel das Wichtigste in deinem Leben, denn es bestimmt gerade diesen Augenblick. 😉

Auch wenn es dir anfangs vielleicht lächerlich und unnötig vorkommt, versichere ich dir, dass du solche Momente mit der Zeit immer mehr zu schätzen wissen wirst.

Denn du wirst erkennen, wie sich alles nach und nach entschleunigt und dich ins Jetzt katapultiert, sodass deine Energiereserven wieder aufgefüllt werden.

Tipp 2: Meditation als Achtsamkeitstraining

Für mehr Achtsamkeit im Alltag direkt am Morgen, empfehle ich dir, jeden Tag für 10-20 Minuten zu meditieren.

Eine Meditation bietet dir die Möglichkeit, dich zu entspannen, deinen Geist zu zentrieren und so neue Energie zu tanken.

Also der perfekte Beginn, um dich auf den Tag vorzubereiten.

Durch die tägliche Meditation wird es dir gelingen, all deine Aufgaben mit viel mehr Ruhe und Präsenz anzugehen.

Dadurch wirst du deutlich ausgeglichener und stressresistenter sein.

Turbulente Situationen bringen dich nicht mehr so schnell aus der Fassung und du wirst in der Lage sein, achtsamer auf bestimmte Geschehnisse und Menschen zu reagieren.

Hier findest du eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung für Meditation-Anfänger.

Tipp 3: Gehe bewusst

Achtsamkeit-im-Alltag-3Um mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu bringen, ist bewusstes Gehen eine sehr effektive Übung.

Regelmäßige Spaziergänge können dir als Gehmeditation dienen.

Anstatt also völlig gedankenverloren durch die Gegend herumzuspazieren, beginne damit, deine Aufmerksamkeit auf deinen Schritttakt und deine Umgebung zu richten.

Spüre den Boden unter deinen Füßen. Nimm die Gerüche um dich herum wahr. Achte auf Geräusche, die dich umgeben.

Sei vollkommen gegenwärtig an dem Ort, an dem du dich befindest und fühle in deinen Körper hinein.

Wenn Gedanken sich in dein Bewusstsein bahnen, sieh sie dir an und lass sie einfach weiterziehen.

Richte deine Aufmerksamkeit dann einfach wieder auf deine Atmung.

Die frische Luft und die Bewegung werden dir guttun und dazu führen, dass dein Herz-Kreislaufsystem wieder so richtig in Gang kommt.

Aber nicht nur dein Körper, auch deine Psyche wird es dir danken.

Du wirst sehen, dass dieses achtsame Gehen deine Stimmung enorm verbessern wird und du innerlich friedlicher und ausgeglichener bist.

Tipp 4: Atme bewusst

Neben dem bewussten Gehen ist auch das bewusste und kontrollierte Atmen einer der wirksamsten und zugleich leicht umsetzbarsten Methoden, für mehr Achtsamkeit im Alltag.

Allein diese gezielte Atemtechnik kann in Geist und Körper so einiges bewirken!

Mache hierfür einfach Folgendes:

  1. Atme sehr tief durch die Nase ein
  2. Halte deine Luft für einige Sekunden an
  3. Atme dann langsam und tief durch den Mund aus

Du kannst deine Atemzüge auch zählen. So konzentrierst du dich noch mehr auf das Atmen.

Auf natürliche Art und Weise bist du nun dazu imstande, deinen Stressspiegel zu senken, sodass sich dein Herzschlag durch die bewusste Atmung verlangsamt.

Beginne am besten direkt morgens vor dem Aufstehen damit, mehrmals tief durchzuatmen, um ruhig, entspannt und achtsam in den Tag zu starten, anstatt direkt in deinen Alltagsstress hingezogen zu werden.

Bewusstes Atmen hat den Vorteil, dass Gedanken nicht so schnell aufkommen können.

Der alleinige Fokus deiner Aufmerksamkeit liegt auf das achtsame Atmen.

Tipp 5: Fühle achtsam in deinen Körper hinein

Diese Übung lässt sich wunderbar mit der vorherigen Atemtechnik kombinieren.

Wenn du ruhig ein- und ausatmest, fühle achtsam in deinen Körper hinein.

Das befördert dich sofort ins Hier und Jetzt!Achtsamkeit-im-Alltag-4

Denn dadurch, dass du deinen Körper achtsam wahrnimmst, haben negative Gedanken und Gefühle keine Möglichkeit, in dein Bewusstseinsfeld einzudringen.

Stattdessen überkommt dich ein Gefühl von Frieden und Leichtigkeit.

Durch das Einfühlen ist es dir auch möglich, Schmerzen und Blockaden aufzulösen, zum Beispiel Verspannungen oder Kopfschmerzen.

Dabei kann es sehr helfen, folgendes Mantra aufzusagen:

„Ich atme ein und nehme meinen Körper in vollkommener Präsenz wahr… ich atme aus und lasse meine (z.B. Kopfschmerzen) los.“

Tipp 6: Nimm dir bewusst Zeit für dich

Um mehr Achtsamkeit im Alltag zu schaffen, plane bewusst Stunden ein, in denen du dich nur mit den Dingen beschäftigst, die dir Freude machen und bei denen du die Zeit vergisst.

Ob du nun leidenschaftlich gerne schreibst, singst, backst, musizierst, dich für eine handwerkliche, technische oder sportliche Tätigkeit begeistert, spielt keine Rolle.

Die Hauptsache ist, dass du bei der Sache bist und dich nur darauf konzentrierst.

Lenke deine gesamte Aufmerksamkeit auf die Handlung im gegenwärtigen Augenblick und denke nicht an das Ergebnis, sondern genieße den Prozess.

So wird es dir gelingen volle Achtsamkeit in das Hobby/die Leidenschaft fließen zu lassen.

Du wirst sehen, dass dir die Tätigkeit jetzt viel mehr Spaß macht als vorher, weil du für eine bewusste Entschleunigung sorgst.

Tipp 7: Mediendiät

Eine weitere Strategie, um deinen Alltag achtsamer zu gestalten, ist folgende:

Verzichte für eine gewisse Zeit auf Medien jeglicher Art.

Ich weiß, dass ist gar nicht so einfach, schließlich haben wir unser Smartphone meistens rund um die Uhr dabei und haben es uns schon zur Gewohnheit gemacht, ständig draufzuschauen.

Wenn du aus beruflichen Gründen auf dein Handy angewiesen bist, probiere es wenigstens nach der Arbeit, für ein paar Stunden ohne aus.

Es wird dich sicherlich überraschen, wie viel Zeit du durch den Verzicht von Smartphone, Laptop, Fernseher, Tablet und Co. plötzlich gewinnst!

Diese neugewonne Zeit kannst du nutzen, um achtsam und genüsslich eine Tasse Tee zu trinken, die Stille zu genießen oder ein gutes Buch zu lesen, anstatt dich durch negative oder belanglose Schlagzeilen runterziehen zu lassen.

Genieße den medienfreien oder zumindest medienbeschränkten Tag mit Freunden, der Familie oder deinem Partner.

Tausche dich mit ihnen aus, anstatt wie mechanisch deine Facebook-Seite herunter zu scrollen. 😉

Tipp 8: Führe ein Achtsamkeitstagebuch

Für mehr Achtsamkeit im Alltag möchte ich dir noch einen weiteren, sehr effektiven Tipp mit auf den Weg geben:

Schaffe dir ein Achtsamkeitstagebuch an.

Schreibe deine Gedanken und Gefühle nieder, um dir im Klaren darüber zu werden, was am Tag so in dir vorgeht.

Halte Situationen fest, in denen du achtsam warst und weder an die Vergangenheit noch an die Zukunft gedacht hast, sondern vollkommen präsent warst.

Achtsamkeit-im-Alltag-6Notiere aber auch deine Probleme, Sorgen, Ängste, die du den Tag über empfunden hast.

Was hat dich vollkommen aus der Ruhe gebracht, von wem oder was warst du an diesem Tag gestresst?

Durch deine Notizen wirst du schnell erkennen, welche Situationen / Personen bei dir Unruhe und Stress auslösen.

Das bloße Beobachten und Notieren deiner Emotionen und Gedanken kann dir bereits zu mehr Achtsamkeit verhelfen.

Durch das bewusste Aufschreiben kannst du weiterhin lernen, Stressauslöser zu vermeiden und bemerkst schneller, wann eine Auszeit angebracht ist.

Tipp 9: Decke automatisierte Verhaltensmuster auf

Um achtsamer zu werden, ist es wichtig zu erkennen, welche Verhaltensmuster du hast, die unachtsam sind.

In welchen Situationen reagierst du ziemlich „unbewusst“?

Nimmst du die Kritik von Mitmenschen zu persönlich und reagierst umgehend gereizt darauf?

Konterst du am liebsten direkt, anstatt dir erst einmal anzuhören, was dein Gegenüber dir zu sagen hat?

Wie gehst du mit Provokationen und Anschuldigungen um?

Jeder von uns hat diese wunden Punkte in sich und manche Worte von bestimmten Personen können uns völlig aus dem Konzept bringen.

Oft reichen nur einige Worte aus, um uns zu triggern.

Das führt dazu, dass ein ganzes Programm aktiviert wird, welches sich immer wieder nach dem gleichen Muster abspielt.

Wir fühlen uns völlig ausgeliefert und reagieren auf Autopilot auf bestimmte Sätze oder Handlungen.

Um dem entgegenzuwirken, tue Folgendes:

  1. Beobachte deine Gedanken und Körperreaktionen genau, bevor du handelst.
  2. Nimm „böswillige“ Gedanken und erste Anzeichen, wie schnelles, flaches Atmen, erhöhter Herzschlag, Unwohlsein in der Magengegend, das Beißen auf die Lippe als Warnsignale achtsam wahr.
  3. Anstatt sofort zu reagieren und dein Gegenüber mit Anschuldigungen zu bombardieren, überlege wie du die angespannte Situation entschärfen kannst.
  4. Versuche dich in dein Gegenüber hineinzuversetzen.
    Diese Übung erfordert besonders viel Empathievermögen und Achtsamkeit.
    Du solltest bereit sein, nicht direkt aus einem Überschwall an Gefühlen zu reagieren.
    Komme erst mal zur Ruhe, bevor du auf irgendeine Weise agierst.
  5. Hilfreich kann auch sein, die Situation für einen kurzen Augenblick zu verlassen und an die frische Luft zu gehen, um sich der ganzen Sache aus einer sachlicheren Ebene zu stellen.

Tipp 10: Werde achtsamer im Umgang mit anderen Menschen

Ein sehr wichtiger Schritt, um mehr Achtsamkeit im Alltag zu leben, besteht im aktiven Achtsamkeit-im-Alltag-7Zuhören.

Wenn du dich mit einer Person unterhältst, höre ihr mit deinem ganzen Sein zu, ohne sie in irgendeiner Form zu oder zu verurteilen.

Sitz einfach nur still da, höre aufmerksam zu, ohne dich gedanklich zu verlieren oder dir bereits eine Antwort zu überlegen.

Lausche der Stimme deines Gegenübers achtsam und versuche mit deinem Herzen zuzuhören und nicht mit dem Verstand.

Allein durch das aktive Zuhören, erreichst du mehr Vertrauen und Harmonie in deinen Beziehungen.

Deine Mitmenschen werden es dir danken und sich auf angenehme Art bei dir aufgehoben und verstanden fühlen.

Wenn du das aktive Zuhören anwendest, wirst du Personen geduldiger, toleranter, nachsichtiger und vorurteilsfreier begegnen und wie es das Gesetz will, werden die Menschen dir ganz ähnlich begegnen.

Tipp 11: Übe dich in Gelassenheit

Selbstverständlich gehört es zu unserem Alltag,auch Sachen zu machen, die uns vielleicht keinen Spaß machen, wie z.B. Steuererklärungen schreiben, Arztbesuche wahrnehmen, Behördengänge tätigen oder Wäsche waschen.

Da diese Tätigkeiten allerdings fast unvermeidbar zu umgehen sind und zu unserem Alltag nun mal dazugehören, können wir auch hieraus einen positiven Nutzen ziehen.

Diese „unangenehmeren“ Dinge kannst du dafür verwenden, …

… bestimmt ahnst du es schon:

Na klar – um dich in Achtsamkeit zu üben! 😊

Leiste also keinen Widerstand, sondern lasse auch in diese Handlungen Präsenz und Gelassenheit fließen.

Denn warum solltest du dich über Dinge ärgern, die du sowieso nicht umgehen kannst?

Übe dich also in Annahme der Situation und widme dich dieser mit voller Absicht!

Schau gerne noch mal bei Tipp 1 vorbei, wo ich beschreibe, wie du achtsam mit der berühmt berüchtigten „Ich-ärger-mich-über-die-rote-Ampel-Situation“ umgehst. 😉

Sei achtsam, lebe jetzt!

Mit der Umsetzung dieser 11 einfachen Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag wird es dir gelingen, dein Leben entspannter, harmonischer, friedlicher und bewusster anzugehen.

Also worauf wartest du noch?

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, denn diese Tipps kannst du kinderleicht in deinen Alltag integrieren. 😊

Wozu sich noch in der Vergangenheit verlieren, die längst Geschichte ist oder sich auf die Zukunft versteifen, die noch nicht gekommen ist?

Lebe im Heute, lebe in diesem Moment, denn er ist der Einzige, den es gibt!

Sich wohlfühlen

Du willst wissen, wie man sich wohlfühlen kann?

Dann bist du hier genau richtig.

Denn in diesem Artikel wirst du lernen, was du aktiv dafür tun kannst, um dich wieder wohler fühlst. Denn Wohlbefinden ist nicht einigen speziellen Menschen in die Wiege gelegt worden.

Jeder kann mehr davon in sein Leben holen. Ich war damals fast erschrocken, mit wie wenig Aufwand ich mich 5x wohler fühlen kann.

In diesem Artikel zeige ich dir, was bei mir funktioniert hat, um mich jeden Tag wohlfühlen zu können. Alle Übungen sind in kürzester Zeit zu absolvieren, haben jedoch eine drastische Erhöhung deines Wohlfühl-Faktors zur Folge.

Bereit?

Ok, los gehts.

1. Nutze die Kraft deines Atems

Gönn dir mal eine Atempause. Wer hat diesen Spruch noch nicht gehört? Doch gerade heute ist er aktueller als jemals zuvor.

Denn kaum jemand atmet noch aktiv und bewusst.

Die meisten Menschen sind so gestresst, dass sie flach in die obere Brust atmen. Was passiert?

Wir bekommen viel zu wenig Sauerstoff, fühlen uns schlapp und unwohl. So halten wir jegliche Lebendigkeit und Lebensenergie von uns fern.

Dein erster Schritt: Nimm dir daher morgens und abends zwei Minuten Zeit, um mindestens 10 tiefe Atemzüge zu machen.

So besinnst du dich auf dich selbst und flutest deinen Körper mit Sauerstoff. Sehr energetisierend und entspannend.

Wenn du richtig krass sein willst, dann schaffst du dir jeden Tag weitere Rituale um bewusst zu atmen. Wenn du auf der Arbeit ankommst, vor dem Essen, wenn du dich ins Auto setzt, bevor du die Haustür öffnest, wenn du zu Hause ankommst, …

Werde hier selbst kreativ und fühle so immer wohler in deiner Haut.

2. Sorge aktiv für Phasen der Entspannung

Wenn wir uns unwohl und gestresst fühlen dann verspannt sich unser Körper.

Nacken, Brustkorb, Rücken – die üblichen Verdächtigen.

Außerdem setzen sich unterdrückte und nicht-gefühlte Gefühle in unseren Muskeln fest.

Diese Muskeln aktiv zu entspannen wird auch dazu führen, dass du alten Stress und Angst aus deinem Körper herauslassen kannst.

Du wirst dich leichter fühlen. Da du so auf körperlicher Ebene Blockaden loslässt, kann deine Energie freier fließen.

Immer wenn Energie ungehemmt fließen kann, dann fühlt sich das gut an. Sorge also aktiv für mehr Entspannung in deinem Leben.

Wenn du herausfinden willst, welche Übungen dazu besonders effektiv sind, dann habe ich etwas für dich: Meinen Artikel über Entspannungsübungen.

Profitipp: Beschäftige dich einmal mit Bioenergetik. Sie hilft dir mit simplen Körperübungen dabei, in deinem Körper gespeicherte Energie sanft loszulassen.

Durch Zittern und Zucken lassen deine Muskeln alte Emotionen los, die du vorher krampfhaft festgehalten hast.

Dadurch wird mehr Energie frei und du fühlst dich viel wohler.

3. Finde heraus, was dir wirklich gut tut

Hast du schonmal etwas gemacht, worauf du keine Lust hattest? Dachtest du in dieser Situation: “Ich hab zwar keinen Bock, aber ich muss ja…?”

Ich kenne solche Situationen sehr gut und sie führen verlässlich dazu, dass es uns schlecht geht.

Was ist die Lösung?

Tue wieder mehr von dem, worauf du Bock hast und was dir gut tut. Dafür musst du nicht gleich deinen Job schmeißen.

Fang klein an. Überlege, was dir Freude macht, und integriere es wieder mehr in dein Leben?

Dein erster Schritt: Frage dich, was du als Kind gerne gemacht hast. Auf Bäume geklettert? Gemalt? Musik gemacht?

Mache wieder mehr davon. Gibt es Dinge, die dir verdammt viel Freude machen, die aber nicht cool sind?

Egal. Das sind genau die Dinge, die du tun solltest. Malst du gerne Gartenzwerge an oder Sammelst Ü-Eier Figuren.

Tue wieder mehr davon und du wirst dich schneller wieder wohlfühlen, als du dir vorstellen kannst.

4. Meditiere regelmäßig

Wenn es eine Sache gibt, die mein Leben beeinflusst wie keine andere, dann ist das Meditation.

Selten hat sie einen großen BANG-Effekt, aber immer macht sie mich ruhiger, gelassener, fokussierster und entspannter.

Meistens bemerke ich ihre positiven Auswirkungen erst, wenn ich sie für eine Weile nicht mehr anwende.

Momentan meditiere ich jeden Morgen und jeden Abend zwischen 15 und 30 Minuten. Das ist die bestinvestierte Zeit des ganzen Tages.

»Du solltest täglich 20 Minuten meditieren. Außer wenn du zu beschäftigt bist, dann solltest du eine Stunde meditieren.« – Altes Zen-Sprichwort

Es hat einen Grund, wieso sich Meditation schon seit tausenden von Jahren hält und uns Menschen begleitet.

Simple Antwort: Sie wirkt. Bei Jedem. Nutze sie. Es wird sich für dich lohnen und du wirst dich dadurch wohlfühlen.

Dein erster Schritt: Setze dich morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen für 3 Minuten in ruhiger Umgebung auf einen Stuhl und beobachte deine Atmung.

Lasse dabei Gedanken Gedanken, Körperwahrnehmungen Körperwahrnehmungen und Gefühle Gefühle sein.

Mache nichts mit ihnen sondern schaue einfach nur. Wenn du abgelenkt wirst, richtige deinen Fokus langsam und liebevoll wieder zurück auf deine Atmung.

Hier erfährst du, wie du Meditation lernen kannst.

5. Lebe flexibel und sportlich

Niemand fühlt sich in einem schwachen, unbeweglichen und schmerzenden Körper wohl. Gerade in unerer heuten Zeit sitzen wir den Großteil des Tages komplett regungslos auf unserem Hintern.

Dafür ist der Mensch nicht gemacht. Wir sind seit hunderttausenden von Jahren Bewegungstiere. Wir waren ständig unterwegs um Nahrung zu finden.

Du musst dafür nicht in der Mittagspause in den Wald gehen, Beeren sammeln und einen Hasen fangen.

Entscheide dich jedoch für einen aktiven Lifestyle.

Dein erster Schritt: Stehe alle 25 Minuten einmal kurz auf, strecke dich und gehe eine Runde durch den Raum. Schüttle deine Arme und Beine aus, kreise den Kopf einmal, atme 3x tief ein und aus und setze dich dann wieder hin. Alleine dadurch wirst du dich schon viel wohler fühlen.

Nimm obendrein öfters die Treppe als den Lift, steige eine Station eher aus der U-Bahn aus oder setze dich beim lesen mal auf den Boden oder mache einige leichte Dehnübungen während du ein TV guckst liest.

6. Ernähre dich gesund

Eine ungesunde Ernährung ist der #1 Wohlbefindenskiller. Wenn jemand zu mir kommt und mir erzählt, dass es ihm ganz besonders schlecht geht, dann frage ich ihn zuerst, ob er genug trinkt und sich gesund ernährt.

Meistens kommt dann heraus, dass diese Person viel zu viel Zucker und industriell hergestellt Lebensmittel zu sich nimmt und maximal einen Liter Wasser am Tag trinkt.

Ich bin kein Ernährungsberater und zu dem Thema gibt es mittlerweile tausende Ratgeber und Bücher.

Für mich hat sich herausgestellt dass es mir besser geht, wenn ich sehr viel Gemüse esse, viel Wasser trinke und mich von glutenhaltigen Speisen fernhalte.

Am Ende ist Ernährung auch nur Gewohnheit. Ich ernähre mich zu 80-90% so, wie es gut für mich ist.

Für mich war (und ist) Ernährung immer ein gewisses hin- und her. Ab und zu werde ich doch wieder “schwach” und ernähre mich ungesund.

Doch gleichzeitig werde ich immer sensibler für die Konsequenzen. Mich nervt es immer mehr, dass ich weniger Energie und Fokus habe, nur weil ich kurz mal nicht widerstehen konnte.

So werden die Phasen, in denen ich das esse, was mir wirklich gut tut immer länger und die anderen Phasen immer kürzer.

Das war übrigens mit dem Alkohol auch so bei mir. Mittlerweile trinke ich kaum noch weil ich immer stärker merke, was ich meinem Körper und Geist mit diesem Zeug so alles antue.

Auf mein Wohlbefinden hat das unglaubliche Auswirkungen.

Mein Tipp zum Thema Ernährung und Wohlfühlen: Höre auf deinen Körper und vertraue ihm. Sei achtsam und fühle nach, welche Lebensmittel sich gut auf dein Wohlbefinden auswirken, und welche nicht.

Breche das nicht über den Zaun. Gib dir Zeit. Akzeptiere das Auf- und Ab und werde immer feinfühliger dafür, was Ernährung mit deinem Körper und geistig-mentalen Zustand macht.

7. Gestalte dir eine schöne Umgebung

Klar, wir können überall glücklich sein. Jedoch fühlt sich jeder Mensch in einer schönen, sauberen und geschmackvoll eingerichteten Umgebung dreimal so wohl.

Überlege dir, wie du deine Umgebung verschönern kannst. Werde dabei selbst kreativ. Manchmal reichen schon 1-2 neue Bilder an der Wand oder eine stimmungsvolle Beleuchtung, um sich um sich direkt viel wohler zu fühlen.

8. Sich mit Menschen umgeben, die dir gut tun

“Wir sind der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen wir uns am meisten umgeben.”

Diesen Spruch kennt fast jeder denn er hat viel Wahres in sich. Doch trotzdem können viele Menschen andere Menschen nicht loslassen, die ihnen offensichtlich nicht gut tun und sie in ihrer Entwicklung einschränken.

Wir haben Angst, keine neuen Freunde zu finden oder altes loszulassen. Ich kann das sehr gut verstehen: Sich von alten Freunden zu trennen ist nicht leicht.

Es muss auch nicht immer der radikale Schnitt sein. Du kannst für den Anfang auch die Zeit reduzieren, die du mit ihnen verbringst. Meiner Erfahrung nach ergibt sich soetwas oftmals ganz organisch und ohne Streit.

Dein erster Schritt: Sei gleichzeitig offen für Menschen, die positiv sind. Gehe zu Events wo sich Menschen rumtreiben, in deren Gegenwart du dich wohlfühlen kannst. Sei dort so offen du kannst.

Mache es dir zur Gewohnheit an Orte zu gehen, wo sich solche Menschen aufhalten und ich verspreche dir, du wirst mehr von ihnen in dein Leben ziehen.

9. Lebe Dankbarkeit

Dankbarkeit führt zu Wohlbefinden. Die Logik dahinter ist recht simpel. Mit Dankbarkeit fokussieren wir uns auf Dinge, die uns gut tun und positiv sind.

Oft sind wir schon so dran gewöhnt, unseren Fokus auf die Dinge zu richten, die schlecht laufen, Probleme verursachen, unfair oder gemein sind.

Doch wem helfen wir damit weiter? Niemandem. Wir fühlen uns deshalb ständig unwohl. Dabei müssten wir unseren Fokus nur häufiger auf die Dinge in unserem Leben richten, die schon gut sind.

Das ist so simpel – trotzdem machen es nur die wenigsten Menschen. Wieso? Weil Fokus viel mit Gewohnheit zu tun hat.

Wenn ich jahrelang darauf fokussiert habe, was schlecht ist, dann ist das für mich normal. Es wird mich anfangs ein wenig Energie kosten, um meinen Fokus anders auszurichten.

Schnell aber wird das meine neue Gewohnheit – und ich fühle mich viel häufiger viel wohler. Alles nur durch eine simple Veränderung in der Gewohnheit.

Dein erster Schritt: Schreibe dir noch heute eine Liste mit mindestens 15 Dingen auf, für die du dankbar bist. Wenn du nichts einfällt, dann schriebe auf, wofür du dankbar sein könntest.

3 knackige Tipps, um sofort anzufangen

  • Überforderung vermeiden. Fange klein an und vermeide so, dich direkt zu überfordern. Ich weiß, du bist sicherlich so richtig motiviert um groß durchzustarten, aber wie sieht es damit in 2 Wochen aus? Vielleicht hast du auch schon einmal die Erfahrung gemacht, dass anfängliche Euphorie schnell mal abebben kann. Deshalb fange damit an, einen Tipp aus diesem Artikel umzusetzen. Wenn dir das entspannt gelingt, dann kannst du entspannt die nächste Gewohnheit einfügen.
  • Benutze deine Willenskraft – aber bitte liebevoll. Irren ist menschlich. Sich dafür fertigzumachen führt dagegen nur zu unnötigem Leid. Finde also für dich eine Balance dich selbst zu motivieren ohne zu hart zu dir zu sein. Glaube deinen eigenen Ausreden nicht, aber sei auch nachsichtig mit du einmal nicht drangeblieben bist.
  • Feiere deine Erfolge. Jedes Mal, wenn du eine Kleinigkeit gut gemacht hast, lass es dich wissen. Diese Gewohnheit wird am Ende entscheiden, ob du dich erfolgreich entwickelst, oder weiterhin auf der Stelle trittest.

Mehr Energie

In diesem Artikel wirst du erfahren, wie du mehr Energie für deinen Alltag bekommst.

Wenn wir über viel Energie verfügen, dann fühlen wir uns leistungsfähig, stark, glücklich und zufrieden.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn dir ein wohliger Schauer durch den Körper läuft und du glücklich bist und Bäume ausreißen könntest.

Fühlt sich gut an, oder?

Mit Sicherheit kennst du aber auch die andere Seite: Aus irgendeinem Grund ist der Energiehahn zugedreht und die einfachsten Dinge kommen uns vor wie unüberwindbare Hindernisse.

Wir wollen dann nur noch eins: Schlafen, uns zurückziehen und nichts mehr von der Welt mitgekommen. Das fühlt sich nicht sehr berauschend an, ist aber der tägliche Grundzustand vieler Menschen.

Dabei ist viel mehr Energie für dich verfügbar, als du glaubst. Doch sie ist im Moment blockiert.

In diesem Artikel werden wir sie gemeinsam wieder lösen, damit sie wieder fließen kann und du dein Leben mehr genießen kannst und dich vitaler und glücklicher fühlst.

Energie ist unendlich vorhanden – du selbst hältst sie fern

Ich wette auch du hattest schon einmal eine Situation, in der du von jetzt auf gleich einen riesigen Energieschub gekommen hast.

Vielleicht war das nach einem großen Erfolg, als du frisch verliebt warst oder sogar in einer Extremsituation.

Diese Energie kam, ohne dass du etwas dafür tun musstest. Sie war einfach da.

In Wahrheit gibt es fast unendlich Energie für dich. Sie fließt konstant durch deinen Körper.

Doch bei vielen Menschen ist ihre Energie-Pipeline so stark verstopft, dass so gut wie keine Energie mehr durchfließen kann.

Deshalb fühlst du dich oft müde, abgeschlagen und antriebslos.

Energie will fließen (immer, wenn Energie in Bewegung ist, fühlt sich das gut an). Doch im Moment ist sie blockiert und  kann nicht (Energie im Stillstand fühlt sich nicht allzu gut an).

Daran wird auch eine gesunde Ernährung, Sport und richtiges Atmen nur oberflächlich etwas verändern.

Möchtest du wirklich mehr Lebensenergie haben, dann müssen wir diese Pipeline säubern und die Ventile wieder aufdrehen.

Wie du dir deine Energie selbst abdrehst

Jetzt fragst du dich vielleicht, womit denn diese Pipeline verstopft ist?

Sie ist verstopft mit alten, unterdrückten Gefühlen. Emotionaler Balast aus deiner Vergangenheit hat sich in dir festgesetzt, sich verhärtet und blockt gnadenlos den Fluss deiner Lebensenergie.

Wenn du an einem besonders energielosen Tag mal in dich hineinspürst, dann wirst du merken, dass du dich eher hart und angespannt fühlst – anstatt leicht und flowig.

Das liegt daran, dass die Energie nicht in Bewegung ist, sondern feststeckt.

Ich bin mir sicher, du hast dich auch schonmal im positiven Denken versucht. Wie hat sich das für dich angefühlt?

Bisweilen ein wenig anstrengend?

Sicherlich wolltest du dich auf positive Gedanken fokussieren – aber dann fuhren dir immer wieder diese doofen, negativen Gedanken in die Parade.

Um deinen Fokus zu halten, brauchst du Energie (Wieso du nicht versuchen solltest, positive Gedanken zu erzeugen, das erfährst du übrigens hier).

Genauso brauchst du Energie, um unangenehme Gefühle zu unterdrücken.

Stehst du beispielsweise vor einer Herausforderung und Angst hochkommt, brauchst du Energie, um diese Angst zu kontrollieren.

Die meisten Menschen unterdrücken konstant ihre Gefühle und wundern sich, wieso sie sich oft ausgelutscht fühlen.

Für mich ist das kein Wunder: Das ist eine wahre sportliche Höchstleistung, die wir da jeden Tag vollbringen – ohne uns dessen bewusst zu sein.

Von innerer Energie und äußerer Energie

Doch um welche Art der Energie handelt es sich hier?

Es ist nicht die Energie, die aus einer ausgewogenen Ernährung kommt.

Denn sie in manchen Situationen sofort da, während sie in anderen Situationen komplett fehlt. Völlig unabhängig von unserer Ernährung oder Fitnesslevel.

Vielleicht ist auch dir schonmal aufgefallen, dass wenn du dich mental und emotional energielos fühlst, es auch nicht viel bringt etwas zu essen oder viel Wasser zu trinken.

Auf der anderen Seite hast du sicherlich auch schonmal die Erfahrung gemacht, ohne all das eine fast unerschöpfliche Menge an Energie zur Verfügung zu haben.

Vielleicht war das, als du mit vollen Enthusiasmus an einem Projekt gearbeitet hast oder voll im Flow warst.

Diese Art der Energie kommt nicht von außen. Sie kommt von Innen. Jeder Mensch hat eine innere Energiequelle.

Auf diese Energiequelle hast du jederzeit Zugriff. Sie braucht keine Nahrung und auch keinen Schlaf.

Du kannst sie aktivieren und sie erfüllt sich fast augenblicklich mit Energie. Du kannst sie dann sogar in dir fühlen. Sie bewegt sich, es kribbelt und du platzt fast vor Tatendrang und Freude.

Der emotionale Grund, wieso wir alle wenig Energie haben

Doch oft haben wir eben keinen Zugriff auf diese Energie.

Wieso?

Ganz simpel ausgedrückt: Wir sind es selbst, die diese Energie blockieren.

Wir blockieren sie, indem wir nicht liebevoll mit unserem Emotionen umgehen.

Anstatt präsent und akzeptierend mit allen Gefühlen zu sein, wollen wir bestimmte Gefühle nicht fühlen und unterdrücken sie.

  • Wir versuchen, unsere Umgebung so zu kontrollieren, dass nichts und niemand ungewollte Gefühle in uns auslöst.
  • Ständiger Angst davor, etwas fühlen zu müssen, was wir nicht fühlen wollen, laugt uns aus.  
  • Aus Angst, verletzt zu werden verschließen wir unser Herz anderen Menschen gegenüber, wir sind distanziert und nicht verbunden.

Doch das Leben ist nicht vorhersehbar und wir können uns nicht schützen.

Das einzige, was wir so erreichen ist, dass wir uns vom Leben abkapseln und Unmengen an Energie verschwenden.

Außerdem wandern unterdrückten Gefühle in unser Unterbewusstsein ab und blockieren unsere Energiepipeline immer stärker.

Sieht so ein erfüllendes Leben aus? Meiner Meinung nach nicht.

Wie du dich dem Leben und somit mehr Energie öffnest

Jeden Tag die Schutzschilder hochhalten zu müssen und das Leben kontrollieren zu wollen zieht brutal viel Energie.

Das Problem ist, dass dieses Verhalten komplett unbewusst abläuft. Wir sind schon so dran gewöhnt und zu verschließen, dass wir das auf Autopilot tun.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wenn wir einmal ein Verhalten erlernt haben, wird es selten hinterfragt. Es läuft einfach so ab, ohne dass wir uns jedes Mal neu entscheiden müssen.

Das macht uns das Leben in vielen Bereichen einfacher und uns überhaupt erst überlebensfähig.

In anderen Bereichen fügt es uns erheblichen Schaden zu und hält uns davon ab, so glücklich leben zu können, wie möglich wäre.

Es reicht ein kleiner Auslöser im Außen, und schon sind wir verschlossen. Es ist keine Entscheidung sondern es passiert einfach so.

  • Jemand sagt etwas, das wir persönlich nehmen – zack, verschlossen.
  • Es passiert etwas, das uns verletzt – Schutzschilder hoch.

Sich dem Leben zu öffnen ist eine bewusste Entscheidung

Ich habe mich dazu entschieden, meinen Energiefluss nicht meinen (schlechten) Gewohnheiten oder gar dem Zufall zu überlassen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, mich meinen Gefühlen mehr zu öffnen.

Jedes Mal, wenn ich kurz davor bin mich zu verschließen dann frage ich mich: “Will ich meinen Energiefluss wirklich abdrehen?”

Je mehr ich das übe, desto besser lerne ich offen zu bleiben, egal was im Leben gerade passiert.

Forsche hier. Finde heraus was es für dich heißt, offen zu bleiben und alles zu akzeptieren, was gerade für dich fühlbar ist.

Bei mir funktioniert eine innere Bewegung des “Arme-öffnens” sehr gut.

Entspanne dich innerlich und sei vollkommen präsent mit der Situation.

Akzeptiere und ehre die Situation genauso, wie sie gerade ist. Kläre die Situation, bewältige deine Aufgaben, aber bleib stets präsent und offen für alles, was dabei hochkommt.

Die einzige Sache, die dich immer gut fühlen lässt

Die einzige Sache, die dich von einem permanent hohen Energielevel abhält, ist deine Fähigkeit, dich zu öffnen.

Wir öffnen und schließen uns (und öffnen und schließen so unser Energieventil), indem wir zwischen guten und schlechten Erfahrungen unterscheiden.

Gut = öffnen – schlecht = schließen.

Wenn wir diese Unterscheidungen loslassen und einfach alles so sein lassen, wie es ist, fängt die Energie an mehr und mehr zu fließen.

Bleib daher die ganze Zeit offen.

Was passiert dann?

Praktizierst du diese Offenheit, wird sich dein komplettes Leben auf den Kopf stellen.

Ich warne dich vor: Es können und werden höchstwahrscheinlich Gefühle und Körperwahrnehmungen in dein Bewusstsein kommen, vor denen du dich jahrelang versteckt hast – das ist nicht zwangsläufig ein sommerlicher Sonntagspaziergang im Park von Sans Soucis.

Aber daran gewöhnst du dich…außerdem sind Gefühle nicht gefährlich. Am Ende können sie dir nichts tun. Sie sind zahnlose Tiger, denen wir viel zu viel Einfluss auf unser Leben gewähren.

Praktizierst du diese präsente Offenheit, liegt hier der Weg zu Freiheit und mehr Energie.

Wenn du nämlich aufhörst, Widerstand zu leisten und festzuhalten – dann wirst du loslassen.

Loslassen anstatt loswerden

Du wirst die Gefühle loslassen, die du schon so lange loswerden willst – aber sie durch das Unterdrücken nicht hast gehen lassen. Sie kommen jetzt an die Oberfläche und gehen endgültig.

Deine Energiepipeline wird ein Stück freier.

Wichtig dabei ist, dass du lernst, so oft und so lange bewusst, präsent und offen zu sein, wie es geht. Je mehr du das schaffst, desto schneller geht der Prozess.

Der läuft nämlich immer nach dem Zwiebelschalenprinzip ab: Wenn du eine Schicht losgelassen hast, kommt die nächste Schicht zum Vorschein.

Daher kann es sich manchmal so anfühlen, als wenn wir keine Fortschritte machen. Wenn du jedoch genau hinfühlst, wirst du unterschiedliche Facetten des Gefühls wahrnehmen.

Der Aspekt, der jetzt freigelegt wurde ist der, den du jetzt loslassen darfst. Sei geduldig und bleibe offen. Es wird sich für dich lohnen.

Irgendwann hast du alle Facetten dieses womöglich seit Jahren unterdrückten Gefühls losgelassen und bist so ein großes Stück freier geworden.

Achtsamkeit als Grundlage für ein emotional offenes Leben

Dabei fängt alles mit einem bewussten, achtsamen Leben an.

Wir haben uns schon so daran gewöhnt, uns bei bestimmten Auslösern zu verschließen, dass wir es selten mitbekommen.

Bemerke daher, wenn du das tust.

  • Hast du mit fremden Menschen manchmal den Reflex, dich zurückzuziehen?
  • Drehst du deinem Partner bei einem Streit genervt den Rücken zu oder verlässt den Raum?
  • Vermeidest du Aufgaben von denen du weißt, dass sie Stress in dir auslösen?
  • Relativierst du Kompilmente, anstatt sie voll “reinzulassen”?
  • Schämst du dich, bestimmte Gefühle zu haben und versuchst, diese zu verstecken?
  • Verschließt du dich jemanden gegenüber, der etwas sagst was du nicht magst?

Das sind einige Hinweise darauf, wie dieses “Unterdrücken” ganz konkret aussehen kann.

Wie so vieles Neues fühlt sich das anfangs erst einmal merkwürdig an. Das ist logisch, denn wir haben schon so lange nichts anderes gemacht, als uns zu verschließen.

  • Gegenüber anderen Menschen
  • Gegenüber Situationen
  • Gegenüber Herausforderungen

Aber mal unter uns: Wie sehr konnte es dich bisher wirklich schützen, wenn du dich verschließt und vor dem Leben zurückziehst?

Eher wenig.

Die einzigen Folgen sind, dass du apathisch wirst, nicht mehr so tief mit anderen Menschen in Verbindung gehen kannst und dir ganz nebenbei noch deine Energie abdrehst.

Was wir wirklichen Schutz bietet ist die Fähigkeit, alle Gefühle voll zu spüren und sie weiterziehen zu lassen. Wenn du das kannst, wovor solltest du dich jetzt noch schützen wollen?

Irgendwann wirst du merken, dass es in dieser Welt nichts gibt, dass es für dich rechtfertigt, dich zu verschließen. Dann bleibst du einfach die ganze Zeit offen. Jetzt bist du am Ziel.

Du kannst dein Leben jetzt zu 100% Leben – ohne Ängste, Hemmungen und Beschränkungen.

Tue das nicht: Deine “Glücklich-sein” Liste

Viele Menschen wollen mehr Energie haben und wollen das Leben mehr genießen. Doch sie halten sich selbst davon ab, weil sie eine Liste aufstellen, was alles passieren muss, damit sie sich dem Leben öffnen können und es voll genießen können.

  • Andere Menschen müssen mich respektvoll behandeln…
  • Ich muss viel Geld verdienen…
  • Ich brauche eine hübsche Frau bzw. Mann, …

Wenn du dich hingegen jeder Erfahrung öffnen kannst, so “schrecklich” sie dir auch erscheinen mag, wirst du freier mehr Energie zu Verfügung haben.

Außerdem hebt dich ein ständiger Energiefluss auf ein höheres Energielevel.

Niedrigere Energielevel äußeren sich in Emotionen wie Apathie, Angst, Wut, Verlangen, … während sich hohe Energielevel in Gefühlen wie Liebe, Akzeptanz, Enthusiasmus und innerem Frieden ausdrücken.

Je mehr du in deiner Energiepipeline aufräumst, desto mehr wirst du dich in den letzten emotionalen Zuständen wiederfinden. Klingt verlockend, oder?

Deine ersten Schritte: Dich dem Leben öffnen

Gewohnheiten brechen wir, indem wir uns etwas anderes angewöhnen. Setze dir also die bewusste Intention, offener sein zu wollen.

Fange klein an. Such dir einmal am Tag eine Situation, in der du alles komplett wahrnehmen und akzeptieren willst.

Ich habe damals bei meinem Job angenfangen. Ich habe allen Selbstzweifeln, allen Minderwertigkeitsgefühlen, all dem Druck einfach erlaubt, bei mir zu sein.

Das war am Anfang schwer, weil ich ja gewohnt war, dagegen zu kämpfen. Vieles konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wahrnehmen.

Aber Schritt für Schritt hat sich mehr gezeigt – und ich konnte mehr loslassen und so mehr Freiheit und Energie in mein Leben holen.

Gehe bei diesem Prozess rücksichtsvoll mit dir um. Entspanne dich. Hier gibt es keinen Preis zu gewinnen. Gehe in deinem eigenen Tempo vor und achte darauf, eine gewisse Regelmäßigkeit in deine Praxis zu integrieren.

Dann wirst du schon bald dem Leben viel offener begegnen, es deutlich mehr genießen und viel mehr Energie zur Verfügung haben.

Glückliches Leben

Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen. Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind ihrer Natur nach höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen. – Arthur Schopenhauer

Du wirst mir wohl zustimmen wenn ich sage, dass ein glückliches Leben nicht ganz so einfach zu erreichen ist.

Sonst würden wohl mehr Menschen freudestrahlend durch die Gegend laufen.

Doch was viele Menschen nicht wissen: Mit dem glücklichen Leben ist es so wie mit dem Fahrrad fahren.

Haben wir einmal gecheckt wie es geht, dann können wir es unser ganzes Leben lang – ohne Anstrengung und ganz natürlich.

Es sind nur ein paar Kleinigkeiten zu beachten.

In diesem Artikel zeige ich dir die besten 12 Tipps für ein glückliches Leben – sofort anwendbar.

Nimm die Stützräder ab und fahre los in ein erfüllteres Leben.

1. Ziele haben

Jeder Mensch hat Ziele – doch leider machen viele Menschen ihre Ziele unglücklich.

Dabei sollte es eigentlich genau anders herum sein…

Ziele zu haben und zu verfolgen sollte glücklich machen.

Du damit das so ist, musst du dabei  eine wichtige Sache beachten.

Mache dein Glück nicht von deinen Zielen abhängig.

Entwickle eine freudige Gelassenheit und Entspannung mit deinem Zielen. Das ist übrigens nicht zu verwechseln mit einer “Mir alles egal” – Einstellung.

Ganz im Gegenteil: Entspannung bringt dich in den Flow und im Flow erreichst du deine Ziele viel effektiver und gleichzeitig mit Freude.

So wirst du nicht erst dann glücklich sein, wenn es es am Ende erreicht hast (und unglücklich, falls nicht) – sondern die ganze Zeit.

Ein weiterer netter Nebeneffekt ist, dass du mit dieser Einstellung die falschen Ziele ganz automatisch gehen lässt.

Schaue in deinem Leben: Wo erzeugen Ziele Druck, der sich nicht gut für dich anfühlt? Übe dich im loslassen.

2. Sich seiner Kraft bewusst werden

Glückliches Leben Werte

Wissenschaftler konnten herausfinden: Glücklich machen nicht Lebenumstände, sondern die innere Überzeugung, effektiv mit diesem Leben umgehen zu können.

Doch diese Überzeugung geht immer mehr Menschen verloren. Sie haben kein Vertrauen in ihrer eigene Kraft. So geben sie Verantwortung ab (an die Politik, den Arbeitgeber, das soziale Netz).

Sie verlassen sich darauf, dass andere Menschen (und Institutionen) sich um sie kümmern.

“Der Lohn reicht ja kaum noch zum Leben…”

Erstmal ist das angenehm. Wir können andere dafür verantwortlich machen, dass es uns schlecht geht. Doch bringt dir das was?

Doch auf lange Sicht führt das dazu, dass du unglücklich bist. Denn du fühlst eben nicht mehr, dass du es im Griff hast, sondern zum Spielball der Umstände wirst.

Werde dir wieder deiner Kraft bewusst. Übernimm wieder mehr Verantwortung für dein Leben.

3. Routine macht unglücklich

Manche Menschen sind so angstbehaftet, dass sie in einem sehr engen Korridor leben.

  • Immer der gleiche Weg zur Arbeit
  • Immer die gleichen Aufgaben bei der Arbeit
  • Immer die gleichen Menschen und gleichen Unterhaltungen nach der Arbeit
  • Immer das gleiche Essen
  • Immer die gleichen Aktivitäten am Wochenende

Bring Abwechslung in dein Leben. Nimm einen anderen Weg zur Arbeit. Mache einen Kurs in etwas, das du noch nicht kennst. Lerne dort andere Menschen kennen. Lies über Themen, von denen du keinen blassen Schimmer hast.

Verlasse regelmäßig deine Komfortzone und tue Dinge, die dir ein wenig Angst machen. Du wirst von einen Gefühl unglaublicher Freiheit und Entspannung dafür belohnt.

Wieso, fragst du dich?

Weil du so durch Erfahrung lernst, dass du easy mit allen Herausforderungen des Lebens umgehen kannst. Wovor also noch Angst haben?

4. Nicht vor sich selbst weglaufen

Ich bin fest davon überzeugt: Je stärker jemand in eine Richtung läuft, desto mehr ist in der anderen Richtung etwas, vor dem er flüchten will.

Ich mache es kurz…

Willst du ein langfristig glückliches Leben, musst du in die andere Richtung gucken. Nur, wenn du dich mit deinen Schatten beschäftigst und sie bewusst auflöst, wird der Weg zu mehr Licht in deinem Leben frei.

Doch davor drücken wir uns viel zu lange (durch krasse Ablenkung, Drogen, Medikamente, andere Menschen, …)

Doch je früher du damit anfängst, desto besser. Nimm dir Zeit für dich. Spüre alles. Schaue hin und nicht weg.

Erlerne einen bewussten Umgang mit deinen Gefühlen. Lasse sie am Ende los und ganz wichtig – überfordere dich dabei nicht. Dein Unterbewusstsein zeigt dir immer genau das, womit du dich beschäftigen sollst.

Vertraue. Alles fällt zur richtigen Zeit in seinen Platz.

5. Anderen helfen

Glückliches Leben anderen helfen

Ohne soziale Kontakte geht der Mensch kaputt. Auch (oder gerade) in dieser egozentrierten Welt macht es glücklich, sich um andere zu kümmern.

Wichtige Voraussetzung dafür: Wahre Wertschätzung für andere entwickeln.

Wenn ich anderen nur helfe, damit ich mich hinterher gut fühlen kann, dann ist das nicht nur respektlos, sondern führt auch zu wenig gutem.

Lerne, Menschen ohne Hintergedanken zu helfen. Schaue dich um und gucke, wo jemand Hilfe gebrauchen kann – und dann gib deine Hilfe. Einfach so und ohne Gegenleistung.

Ob du jemand Hilfebedürftigen mit guten Intentionen Geld gibst oder das Fahrrad des Nachbarskindes reparierst oder anderen Menschen (wie ich) freiwillig in ihrer professionellen und persönlichen Entwicklung unterstützt, ist unwichtig.

Finde etwas, das zu dir passt und dann tue es.

6. Werte herausfinden und danach leben

Einere weitere sehr wichtige Grundlage, die viel zu viele Menschen vernachlässigen: Die eigene Ausrichtung nach persönlichen Werten.

Noch schlimmer…

Viele Menschen kennen ihre Werte nicht einmal, geschweige denn dass sie sich an ihnen orientieren. Mache dir also bewusst über folgende Dinge Gedanken:

  • Was ist dir wichtig im Leben?
  • Wie willst du leben?
  • Was für ein Mensch willst du sein?

Nimm am besten einen Stift und Papier heraus und formuliere das einmal komplett aus. Frage dich diese Frage in regelmäßigen Abständen erneut und modifiziere deinen Text.

Am allerwichtigsten: Richte dich an deinen Werten aus. Stehe jeden Tag mit der Intention auf, nach deinen Werten zu leben.

Setze dich gleichzeitig nicht unter Druck. Du musst nicht zu 100% perfekt sein. Es geht um eine Tendenz. Dieses Gefühl gibt dir Richtung im Leben. Du orientierst dich an inneren Werten, anstatt äußeren Belohnungen hinterherzurennen – ein gutes Gefühl.

7. Aktiv sein: sich ein glückliches Leben wünschen

Viele Menschen denken, das Glück fiele ihnen irgendwann auf den Kopf. Noch ein paar Jahre leiden und dann ist es endlich soweit und alle Probleme lösen sich in Luft auf.

Ich tue es zwar nicht gerne, aber diese Illusion muss ich dir leider nehmen.

Denn Glück ist zu allererst eine bewusste Entscheidung. Es fällt nur ganz selten vom Himmel. Da kannst du genauso gut darauf wetten, das mein Verein Hannover 96 Deutscher Meister wird.

Ist möglich, aber wird wohl eher nichts :(

Um ein glückliches Leben zu führen müssen wir uns zuerst für Glück entscheiden.

Der erste Schritt dahin: Wünsche dir jeden Morgen einen glücklichen Tag.

Höre auf morgen darüber nachzugrübeln, was heute bestimmt alles schieflaufen wird.

Wünsche dir stattdessen einen glücklichen Tag.

Wünsche dir:

  • erfüllende Begegnungen mit anderen Menschen
  • Erfolg mit dem, was du dir vorgenommen hast
  • Wünsche dir einen entspannten Weg zur Arbeit

Trainiere deine Fantasie, anstatt dich stundenlang von äußeren Reizen stimulieren zu lassen. Stelle dir diese Dinge in großen, bunten Bildern vor und spüre die Resultate.

8. Überdenke Materialismus

Hat das Handy, das du vor 4 Jahren gekauft hast, immer noch Einfluss auf dein Glück?

Oder hat es sogar zwischenzeitlich für schlechte Laune gesorgt, weil es nicht mehr so funktioniert, wie es soll und du viel Geld für ein neues ausgeben musst (was dich diesmal aber ganz bestimmt glücklich machen wird)?

Viele Menschen rennen einer schöneren Wohnung, dem nächsten Urlaub, der schicken Uhr oder dem neuesten Handy hinterher – in einer ewigen Jagd nach Zufriedenheit.

Doch kennst du jemand, der dieses Ziel jemals erreicht hat? Ich nicht. Es ist ein ewiges Rennen: Kurzes Hochgefühl – Abflachen – Enttäuschung – Suche nach dem nächsten High.

Ich rate dir nicht, dem Konsum abzuschwören, obwohl ich ein sehr minimalistisches Leben führe.

Konsum an sich ist nicht schlecht. Zu erwarten, dass uns das neueste Ding glücklich macht, jedoch schon.

Reflektiere dich und schaue, wo du denkst äußere, materielle Dinge würden dich glücklich machen und lasse diese Erwartung los. Das Glück, das du hier finden kannst, ist immer ein Strohfeuer.

9. Sich auf den Moment besinnen

Glückliches Leben im Moment sein

Es gibt in diesem Leben nichts, außer das Hier und Jetzt. Trotzdem verbringen wir gefühlte 99% unserer Zeit in Vergangenheit und Zukunft

  • Wir fühlen uns schlecht, weil wir uns über die Zukunft sorgen.
  • Wir bereuen der Vergangenheit und leiden.

Doch der einzige Punkt, in dem du glücklich sein kannst, ist jetzt. Selbst wenn du dir vorstellst, wie du in der Zukunft glücklich sein wirst, denkst du in diesem Moment daran.

Lerne daher, wieder mehr in den Moment zu kommen.

Ein erster Schritt dahin: Wenn du etwas tust, dann tue es. Und zwar nur das.

Sei beim Händewaschen präsent mit dem warmen Wasser anstatt über die Arbeit nachzudenken.

Achte beim Laufen bewusst auf den Kontakt deiner Fußsohlen mit dem Boden – anstatt Musik zu hören und gleichzeitig aufs Handy zu starren.

P.S. Diese Achtsamkeit kann bewusst trainiert werden. Hier findest du 37 simple Achtsamkeitsübungen, die dich wieder mehr in den Moment bringen.

Grundlage für viele Achtsamkeitsübungen ist ein entspannter Zustand. Wenn du dich innerlich noch sehr unruhig fühlst, können Entspannungsübungen dich sehr gut dafür vorbereiten.

10. Kontakt zu dir: Deiner Intuition vertrauen

Wir leben in einer kopfzentrierten Gesellschaft. Viele Menschen sind von ihren Gefühlen abgeschnitten. Sie versuchen ihr Leben ausschließlich rational zu regeln.

Doch es gibt mehrere Ebenen, als nur das Rationale. Jeder Mensch hat eine innere Weißheit, die ihm unschätzbare Tipps gibt, was das richtige für ihn ist.

Doch was machen wir?

Nicht zuhören.

Ich wette auch du hattest schon eine Situation in der du eigentlich genau wusstest, was das richtige für dich ist – und hast dich dann doch anders entschieden.

Hinterher kam dann das unvermeidliche: “Ich wusste es doch…”

Lerne für ein glückliches Leben wieder mehr mit deiner Intuition in Kontakt zu kommen. Nimm dir wieder mehr Zeit, nach innen zu spüren, anstatt dich in endlosen Grübeleien zu verlieren.

Erlaube dir wieder, diesen Impulsen mehr Beachtung zu schenken und ihnen am Ende mehr zu vertrauen.

P.S. Mehr Informationen, wie du deine Intuition stärken kannst, findest du hier.

11. Flow

Glückliches Leben Flow

Go with the flow. Wem sagt das schon wirklich was? Wie geht das?

In dem Fluss des Lebens tauchst du dann ein, wenn du loslässt.

Wenn du festhältst und Widerstand leistest, katapultierst du dich im hohen Bogen aus dem Flow heraus.

Das Leben schickt dir ständig Lektionen, Chancen und Möglichkeiten für Wachstum.

Doch wieviel davon nimmst du bewusst wahr? Ich unterstelle dir einmal, dass du 95% von ihnen nicht einmal wahrnimmst und dich gegen den Rest wehrst.

Ein kleines Beispiel: Du möchtest dein Leben ändern, weil du unzufrieden bist.

Zuerst bist du gut gestimmt, doch bald schickt dir das Leben eine ordentliche Portion Angst vor der Zukunft.

Für viele Menschen ist jetzt der Punkt gekommen, wo sie ihr Vorhaben abbrechen. Sie wollen die Angst nicht spüren und bleiben deshalb da, wo sie sind.

Sie nehmen die Chance zum Wachstum nicht wahr. Sie setzen sich nicht bewusst mit dem Gefühl auseinander. Sie danken dem Leben nicht dafür, dass es ihnen “schonwieder diese verdammte Angst” schickt, sondern hadern mit ihrem Schicksal und gehen in Widerstand.

Im Flow zu leben heißt, alles anzunehmen, was auf dich zukommen und es willkommen zu heißen. Es heißt, “Ja” zu sagen zu allem, was das Leben für dich bereithält.

Öffnest du dich allem, was das Leben dir gibt, führst du ein glückliches Leben. Du erkennst, dass alle “unangenehmen” Dinge aus einem ganz bestimmten Grund in dein Leben kommen – nämlich dir dabei zu helfen, zu wachsen.

Hast du das gecheckt, macht auf einmal alles Sinn und alles beginnt zu fließen. Gib dich dem mehr hin.

12. Sich nicht zu ernst nehmen

Lachen macht…? Richtig. Es macht glücklich. Eine Abkürzung zu einem glücklicheren Leben ist Lachen.

Über sich, über Zufälle, über das eigene Scheitern, über seine Unsicherheiten und Schwächen.

Ein liebevolles, akzeptierendes Lachen kann so viel Spannung aus dem Leben nehmen und für Entspannung und Glück sorgen.

Lachen ist eine Gewohnheit. Viele Menschen haben es sich schlecht abgewöhnt. Schließlich müssen wir doch ernst sein und vorankommen.

Klar wollen wir vorankommen. Wieso jedoch nicht auch Spaß dabei haben. Das erleichtert den Prozess und führt uns unbeschwerter zum Ziel.

Probier es am besten gleich aus. Fange jetzt an zu Grinsen und behalte dieses Grinsen mal eine für Minute im Gesicht. Na, wie fühlt sich da an? :)

Extratipp: Loslassen

Feshalten heißt Anspannung (körperlich und emotional) – Loslassen heißt Entspannung.

Festhalten heißt Leiden. Loslassen heißt glücklich leben. Leider halten viel Menschen ihr ganzes Leben fest.

An der Vergangenheit, an der perfekten Zukunft, an ihren negativen Gefühlen, Ängsten, Sorgen, Fehlern, Überzeugungen, Bewertungen, …

  • Lerne wieder, loszulassen.
  • Gib dich dem Leben hin.
  • Entwickle Vertrauen in dieses Leben.
  • Gib Kontrolle ab.

Wie das geht, fragst du dich? Lasse auch diese Frage los, nimm dir vor mehr loszulassen und das Leben wird dir die Antworten schicken – wenn du ihm wirklich vertrauen kannst.

Jetzt bist du dran

Mich würde wahnsinnig interessieren, was dich glücklich leben lässt. Schreibe mir doch direkt deine Top 3 in die Kommentare. Ich bin gespannt.

Glücklich leben

Glücklich leben ist manchmal gar nicht so einfach. Klar, wir versuchen viel – müssen aber leider oft feststellen, dass wir uns schon bald wieder genauso fühlen, wie vorher…

Diese kurzen Momente, in denen wir uns besser fühlen, sind nicht von Dauer.

Doch in Wahrheit ist das mit dem Glück gar nicht so schwer – wir gehen nur den falschen Weg.

Mit ein paar kleinen Änderungen in unseren täglichen Gewohnheiten können wir glücklich leben, ohne dafür kämpfen oder irgendwelche Ziele erreichen zu müssen.

Einfach so.

In diesem Artikel verrate ich dir die 9 wirkungsvollsten Tipps für mehr Glück im Leben. Außerdem zeige ich dir, wie du diese ganz einfach in dein Leben integrieren kannst, ohne dich zu stressen.

Hast du da Lust zu?

Das dachte ich mir :)

Dann ließ schnell weiter…

Eine erstaunliche Wahrheit über Glück (die viele Menschen nicht kennen)

Klar, …

…glücklich leben fühlt sich gut an.

Aber damit nicht genug. Es konnte gezeigt werden, dass glückliche Menschen länger leben und gesünder und erfolgreicher sind.

Aber jetzt kommt die Krux.

Glück ist individuell. Es bedeutet für jeden etwas anderes.

Lustigerweise konnte die moderne Glücksforschung herausfinden, dass ein Leben ohne Probleme nicht glücklich macht.

Die Traumfantasie von einem sorgenlosen Leben am Strand ohne Verantwortung ist also ein Luftschloss.

Also wie bekommen wir es nun, dieses Glück?

Wahres Glück entsteht, wenn wir das tiefe Empfinden haben, mit den Hochs und Tiefs dieses Lebens souverän umgehen können.

Auch konnte herausgefunden werden, dass jeder glücklich leben kann. Denn Glück ist mehr als alles andere Übungssache.

Leider gibt es keinen patentierten Weg dorthin, der für jeden passt. Doch es gibt Methoden, mit denen es dir deutlich leichter fallen wird.

#1: Die Grundlage für alles: Mehr Achtsamkeit für dein Leben

Meine Meinung:

Alle Methoden, sich schnell glücklich zu fühlen sind von eher kurzer Dauer.

Um glücklich leben zu können, müssen wir achtsam leben. Wenn wir unser ganzes Leben in Trance verbringen, wird es nichts mit dem Glück.

Schau mal:

Wenn du dich auf einer tiefen Ebene kennenlernst (deine Gefühle, Reaktionen, Gedanken, …), dann kannst du etwas in deinem Leben verändern – das gibt dir das Gefühl, dein Glück selbst beeinflussen zu können.

Das ist schließlich, was uns glücklich leben lässt.

Dieses Gefühl bekommst du, weil du…

  • genauer weißt, was du vom Leben willst…
  • und effektiver mit dir (also einen Emotionen, Mustern, Ängsten, …) umgehen kannst…

Doch damit nicht genug…

Ein unumgängliches Nebenprodukt dieses Prozesses der Selbsterkenntnis ist pure Selbstakzeptanz.

Wie, mein Freund, kannst du nicht glücklich sein, wenn du alles an dir magst und akzeptierst?

P.S. Effektive Wege, wie du bewusster wirst, erfährst du in meinem Artikel über Selbstreflexion.

#2: Drei Gründe, wieso mehr Dankbarkeit beim glücklicher leben hilft

Ich bin jeden Tag bewusst dankbar für das, was ich habe.

Dabei bin ich vor allem für die kleinen Dinge dankbar. Ich fokussiere mich bewusst mit Wertschätzung auf meinen Kaffee am Morgen. Wie lecker der schmeckt – ein Fest.

Neulich hat mich ein Baby mit hellwachen, unschuldigen Augen angestrahlt.

Das hat mir den ganzen Tag ein gutes Gefühl gegeben.

“Danke kleiner Mensch.”

Vielleicht denkst du gerade, dass Leben spielt dir übel mit und es gibt keinen Grund, dankbar zu sein. Schaue genauer hin. Es gibt immer etwas, wofür du dankbar sein kannst.

Mit der Zeit wird es dir immer leichter Fallen, dich darauf zu fokussieren. Wie Glück im Allgemeinen ist auch Dankbarkeit vor allem Übungssache.

Sicherlich fragst du dich, wieso Dankbarkeit nun glücklich macht?

Ganz einfach…

  1. Du genießt den Moment und was du hast, anstatt erst in der Zukunft (wenn du dieses und jenes hast) glücklich sein zu dürfen.
  2. Du wirst nicht von Neid und Missgunst zerfressen.
  3. Wir ziehen das Glück aus uns selbst und knüpfen es nicht an Bedingungen.

Probiere es aus.

Dankbarkeit geht übrigens Hand in Hand mit dem nächsten Tipp. Lies also schnell weiter, denn beide kombiniert haben eine noch stärkere Wirkung.

#3: Vergleichst du dich noch – oder lebst du schon glücklich?

“Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.”
– Charles-Louis de Montesquieu

Glücklich leben sich vergleichenEs gibt da diese schöne Geschichte mit der Gehaltserhöhung. Ein Mitarbeiter bekommt 500€ mehr im Monat.

Er freut sich den ganzen Tag, feiert die Gehaltserhöhung mit seiner Familie und kauft seiner Frau einen neuen Ring.

Am nächsten Tag erzählt er all seinen Kollegen freudig von diesem Erfolg.

Die Kollegen freuen sich mit ihm und erzählen, dass ihre Gehaltserhöhung jeweils mehr als 1000€ betrug.

Unser Kollege ist jetzt am Boden zerstört, obwohl er sich vor 5 Minuten noch euphorisch gefreut hat. Objektiv hat sich nichts verändert – das einzige, was dazu kam, war der Vergleich mit anderen.

Er ist es, der uns mürbe macht. Denn wir vergleichen uns nur mit Menschen, die etwas besser können oder mehr haben als wir.

Vielleicht erinnerst du dich an das Gefühl, wenn du bei einem Vergleich mit jemand anderem so richtig schlecht abgeschnitten hast?

Fühlst du dich in diesem Moment glücklich?

Ich bezweifle es. Gewöhne dir an, dich mit anderen mitzufreuen, dich inspirieren zu lassen, Vergleiche aber nur mit dir selbst anzustellen.

So kannst du auch dann glücklich leben, wenn andere mehr haben, als du.

In dieser Podcastfolge kannst du mehr darüber erfahren:

#4: Glaub deinen Gedanken von nun an nicht mehr alles

Glücklich leben GedankenMeine Erfahrung aus hunderten Stunden Coaching ist: Der #1 Grund für unglücklich sein ist die Identifikation mit unseren Gedanken.

Immer dann, wenn wie Gedankenchaos haben, fühlt sich das nicht gut an.

Doch vor allem: Je näher wir an unseren Gedanken dran sind, desto schlechter geht es uns.

Wir alle scheinen da eine Stimme im Kopf zu haben, die den ganzen Tag gerne und viel redet.

Das ist erstmal scheinbar recht normal.

Nur wenn wir dieser Stimme alles glauben, was sie uns erzählt, fängt das Unglücklich-sein an. Denn diese Stimme malt gerne mal den Teufel an die Wand.

Sie erzählt uns, wir könnten die Aufgaben im Job nicht bewältigen und der interessante Mensch da vorne an der Bar wird uns auf jeden Fall auch nicht kennenlernen wollen.

Doch woher weiß diese Stimme das eigentlich? Zumindest kann sie nicht in die Zukunft schauen.

Die Antwort: Sie weiß es nicht, sondern sie plappert einfach gerne.

Da wir jeden einzelnen Gedanken fühlen macht es sehr viel Sinn, dieser Stimme von heute an nicht mehr alles zu glauben.

Lass sie reden, aber eher wie leise Fahrstuhlmusik im Hintergrund, anstatt wie ein großes Rockkonzert – mit dir in der ersten Reihe.

Bekomme ein wenig Abstand und erkenne: Hier bin ich – da sind meine Gedanken.

Das zu tun ist der größte Glücklich-Macher, den ich persönlich kenne.

#5: Glücklich leben durch clevere Bewegung

Glücklich leben

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.

Wir können nicht glücklich leben, wenn wir uns den ganzen Tag mit Müll ernähren und träge auf den Sofa hängen.

Unser Körper gibt uns nur so viel Vitalenergie, wie wir brauchen. Wenn wir uns nicht sportlich fordern und unbeweglich bleiben, fühlen wir uns auch so.

Es gibt nachweislich Ernährungsformen, die Endorphine ausschütten. Außerdem konnte bewiesen werden, dass Sport glücklich macht.

Bewege dich daher einfach mehr…und fühle dich so direkt besser.

Ein paar Minuten Stretching und 2-3 Einheiten leichten Ausdauertrainings pro Woche reichen schon für erste Effekte.

Kümmere dich um deine Ernährung. Mach dich stark und beweglich. Setze dich mit diesem Thema auseinander.

#6: Wie dich (richtiges) Denken glücklich leben lässt

Wie mit deinem Körper verhält es sich mit deinem Geist. Wenn du ihm sich selbst überlässt und ihn den ganzen Tag mit Mist fütterst, dann macht das unglücklich.

Doch genauso lässt sich der Effekt ganz einfach umdrehen…

Wenn du anfängst, deinen Fokus vom Negativen auf das Positive zu lenken, entsteht Lust auf das Leben.

Die Welt erstrahlt in einem ganz neuen Glanz.

In dem Moment, indem du von Angst und Verderben auf Chancen und Möglichkeiten schaust, stellt sich Mut und Zuversicht ein.

Anregungen für Glückliche Gedanken

  • Genieße öfters schöne Erinnerungen
  • Visualisiere ausgiebig die Idealversion von deinem Leben
  • Suche aktiv nach den positiven Dingen an anderen
  • Benutze für dich positiv besetzte Wörter in deinen Selbstgesprächen

P.S In diesem Artikel erfährst du, wie du positiv denken kannst, um so lockerer und leichter durch dein Leben zu gleiten.

Wie ein einfaches Wort dich ein neues Leben beginnen lässt

Eines steht fest…

Wir Menschen sind von Natur aus entdeckungslustig.

Doch diese Fähigkeit geht verloren, je älter wir werden. Schließlich müssen wir doch vernünftig sein, richtig?

Schon ein wenig traurig, finde ich.

Doch wenn wir jeden Tag genau den gleichen Tagesablauf haben, macht das unzufrieden.

Erstmal fühlen wir uns sicherer, weil uns keine unangenehmen Überraschungen erwarten.

Doch auf die Dauer macht das unglücklich. Öffne dich daher für neues. Entdecke neue Lebenskonzepte, neue Menschen, neue Erfahrungen.

Sage öfters “Ja” zu Neuen und lasse dich überraschen, wo es dich hinführen wird.

Lasse ein bisschen mehr los und vertraue mehr in das Leben, anstatt kontrollierend an altbekanntem festzuhalten.

#7: Glücklich leben geht nur im Hier und Jetzt

Eckhart Tolle sagt, man kann im jetzigen Moment nicht unglücklich sein.

Unangenehme Gefühle entstehen laut Eckhart Tolle auf zwei Weisen:

  • Durch Angst vor der Zukunft
  • Durch Grübeleien über die Vergangenheit

Lebst du im Moment, gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Es gibt nur das jetzt. Du kannst nur jetzt glücklich sein. Nirgendwo anders.

Hier liegt das Glück verborgen.

Um häufiger im Moment zu leben, gibt es viele Wege.

Regelmäßiges Meditieren führt dich genauso in den Moment wie ein achtsames Leben.

Beides kannst du bewusst trainieren.

>> Lies dazu meine Artikel über Meditation lernen und Achtsamkeitsübungen.

#8: Mentale Bewertung hält dich von einem glücklichen Leben ab

Das Leben ist so, wie es ist.

Menschen und Situationen sind immer neutral. Erst deine Bewertung macht sie gut oder schlecht, liebens- oder verabscheuenswert.

Aber es wird noch übler…

Bewertest du standardmäßig negativ, siehst du die Welt (und alles in ihr) negativ und fühlst dich schlecht.

Schaue, ob deine Bewertungen wirklich die einzige Möglichkeit sind oder ob du die Situation vielleicht doch auch anders sehen kannst.

Entscheide bewusst, worauf du dich fokussieren willst, entscheide bewusst, was du wie bewertest.

Das hat einen erheblichen Einfluss auf dein Lebensglück.

P.S. Ich könnte jetzt sagen: “Bewertungen sind schlecht für dich.” Doch was ist das? Richtig. Eine weitere Bewertung :)

Anstatt gegen Bewertungen anzukämpfen, akzeptiere sie, lasse sie los und entscheide dich bewusst für eine positivere Alternative.

#9: Übernimm das Steuerrad deines Lebens

Glücklich leben Steuerrad

Leicht ist es, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.

Und hey, in Deutschland muss man nicht verhungern.

Also passen wir uns an und folgen dem allgemeinen Strom. Doch vielleicht liegt gerade hier der Grund für dein Unglücklichsein.

Denn der Urzustand eines jeden Menschen ist die Freiheit. Wir alle wollen uns frei entfalten und in diesem Leben etwas tun, was von Bedeutung ist.

Leider wird uns eingeredet, das ginge nicht, wäre zu gefährlich oder unrealistisch.

Irgendwann glauben wir diesen (genauso ängstlichen) Menschen und fügen uns unserem Schicksal.

Dann arbeiten wir in einem Job, der uns nicht erfüllt, umgeben uns mit Menschen die uns nicht gut tun und tun nur Dinge, die von allen als OK angesehen werden.

Wir geben uns selbst auf, um angepasst zu sein und nicht aufzufallen. Brich daraus aus, wenn du glücklich leben willst.

Du musst dafür nicht von heute auf morgen dein ganzes Leben hinter dir lassen.

Traue dich zuerst, mehr zu träumen.

Gehe spaßeshalber davon aus, dass du nicht scheitern könntest und Geld keine Rolle spielt.

Frage dich:

  • Was willst du dieser Welt hinterlassen?
  • Wie willst du sein?
  • Was möchtest du erleben?

P.S. Das Krasse ist, je mehr du deinen Fokus darauf richtest, desto mehr wird es in dein Leben kommen. Träume, visualisiere und fühle dich dabei gut.

Das macht glücklich und stellt deine inneren Weichen langsam aber sicher auf Veränderung.

#10: Glücklich leben durch das richtige Umfeld

Frage dich darüber hinaus auch, mit welchen Menschen du dich umgeben willst. Oft verbringen wir die meiste Zeit mit machen, die durch Zufall in unserer Umgebung gelandet sind.

Doch tun sie dir wirklich gut? Oder hängst du nur mit ihnen ab, weil du Angst hast neue, positive Menschen kennenzulernen?

Wir sind der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen. Sind die Menschen in deiner Umgebung glücklich?

Um glücklich zu leben, umgib dich mit positiven, glücklichen Menschen.

P.S. Tausche nicht von heute auf morgen deinen kompletten Freundeskreis aus. Entscheide nur bewusster, mit wem du wieviel Zeit verbringen willst.

#11: Sei authentisch und ehrlich zu anderen

Wenn wir unsere Gefühle runterschlucken, anstatt sie zu kommunizieren, staut sich diese Energie in uns an.

Das fühlt sich auf Dauer richtig mies an und ist meiner Meinung nach die Volkskrankheit Nummer 1.

In meiner WG sprechen wir die meisten Dinge an, die uns an unseren Mitbewohnern nerven.

Das ist zwar erstmal eine Hürde, aber dann ist es raus.

Das überraschende aber gleichzeitig coolste daran?

Danach fühlen sich beide leichter. Es entsteht Verbundenheit und Vertrauen. Da wir Menschen Rudeltiere sind, macht diese ehrliche, tiefe Verbundenheit glücklich.

Natürlich ist dafür eine gewisse emotionale Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit auf beiden Seiten nötig.

Wenn du jedoch liebe- und rücksichtsvoll kommunizierst, dann kann dein Gegenüber deinen Standpunkt verstehen.

… und zu dir

Sei genauso ehrlich zu dir. Wenn du Angst hast, erkenne diese Angst an. Wenn du wütend bist, fühle deine Wut.

Unterdrücke nichts. Es wird dich garantiert unglücklich machen. Alles, was du unterdrückst wird aus deinem Unterbewusstsein Kontrolle über dich ausüben.

Entwickle eine liebe- und rücksichtsvolle Beziehung zu dir und deinen Gefühlen.

Wieso die Tipps in diesem Artikel 100% für dich funktionieren werden (und wie du eine mögliche Gefahr vermeiden kannst)

All die Tipps in diesem Artikel wirken – wenn sie regelmäßig umgesetzt werden.

Jeden Tag ein kleines bisschen bringt dich weiter als eine Hau-Ruck Aktion, nur um dann wieder in alte Muster zu verfallen.

Lerne also, regelmäßig an deinem Lebensglück zu arbeiten. Schaffe dir effektive Routinen.

Überlege, wie du diese Tipps so in dein Leben integrieren kannst, dass sie dich nicht überfordern.

Obwohl das eigentlich jeder Mensch weiß, setzt es kaum jemand um.

Das liegt daran, dass es eine Übergangsphase gibt. Sozusagen eine Erstverschlimmerung.

  • Klar fühlt sich Sport erstmal unangenehm an, wenn die Lunge brennt, die Muskeln schmerzen und wir unbeweglich wie eine alte Eiche sind.
  • Dankbarkeit ist erstmal anstrengend, wenn unser Gehirn an negatives Denken gewöhnt ist.
  • Präsent und achtsam zu leben bringt uns zuerst mit Gefühlen in Kontakt, die wir lange unterdrückt haben – davor versuchen wir uns zu drücken.

Wir sträuben uns regelrecht gegen das Neue.

Ein Paradox: Wir wollen glücklich leben, müssen uns dafür oft temporär schlechter fühlen. Dazu sind viele Menschen nicht bereit und verspielen so ihre Chancen, glücklich zu werden.

Vor allem aber, überwinde diese vorläufige Schmerzphase.

Dann steht deinem Glück nichts mehr im Wege.